Casa Pound
Ich bin heute von einer einwöchigen Italienreise zurückgekommen. Unter anderem habe ich Florenz, Rom, Neapel und Ravenna einen Besuch abgestattet. Fehlen durfte dabei natürlich keineswegs eine kleine Stippvisite beim rechten Hausbesetzerprojekt “Casa Pound”. Zu diesem Projekt ist in der Februar 2010-Ausgabe der Sezession ein ausführlicher Artikel erschienen.
Man muß nicht mit allen politischen Forderungen der Casa Pound einverstanden sein, aber trotzdem ist das Projekt wegweisend, weil es …
- neue Maßstäbe zu einer rechten Ikonographie setzt (451, Schildkröte, futuristische Zitate, …).
- lebenspraktisch ansetzt und mit wenigen Mitteln viel erreicht. Hauptziel des Projekts ist es, Lebensraum anzubieten. In dem besetzten Haus leben mehrere Familien mit Kindern, die gar nicht mal alle politisch sind. In der Casa Pound sieht alles noch etwas halbfertig aus und man pflegt ein sehr italienisches Ordnungsverständnis, aber es ist etwas in Bewegung. Im Keller z.B. können aufstrebende Bands günstig proben und CDs aufnehmen.


















4. April 2010 um 19:30
Wofür steht die 451 denn?
4. April 2010 um 20:43
Fahrenheit?
4. April 2010 um 21:17
?
4. April 2010 um 22:04
@ Jan: Siehe “Fahrenheit 451″ von Ray Bradbury; zur Vertiefung außerdem der Casa Pound-Essay von Lichtmesz in der Sezession 34.
Und zum Thema an sich: Ja, das ist sehr schön. Wer fährt mit mir hin?
4. April 2010 um 23:09
@lNils Wegner
I chömti gärä mit!
Häts no äs plätzli fräi?Auto?
5. April 2010 um 16:09
Und… die Mädchen, wie sind die so in Italien?
5. April 2010 um 17:49
@penner
Öppä so härzig wiä Du!
6. April 2010 um 15:08
“Und… die Mädchen, wie sind die so in Italien?”
Super sind die! ^^
7. April 2010 um 21:58
Ausgerechnet Tamara de Lempicka als “futuristische Kunst”? Das soll wohl hoffentlich ein Witz sein…
8. April 2010 um 09:21
Tamara de Lempicka ist Futurismus “light”, “für Mädchen” sozusagen…
8. April 2010 um 10:39
Also, das einzig Futuritische an Tamara de L. ist, daß sie ab und zu ein Mädchen in einem Auto gemalt hat.
8. April 2010 um 12:22
… und ein bißchen eckig und “metallen” im Look, aber das wars auch schon.
8. April 2010 um 18:22
Danke, Harki. Das lässt natürlich alles in einem völlig neuen Licht erscheinen!
16. Oktober 2010 um 14:59
Wozu fährt man nach Italien und schaut dann doch wieder bei den Nazis vorbei? Die gibt es auch anderswo. Dafür muss man nicht nach Italien.
451 steht für die Bücherverbrennung der Nazis. Das wollen die Faschos in Italien jetzt wohl auch noch nachholen.
Beim Kunstbegriff wurde “Futurismus” schon durch das naturalistisch gemachte blonde BDM-Mädchen abgelöst.
Denen sollte man die Subventionen streichen, dann ist der Spuck bald vorbei und sie müssten arbeiten gehen.
7. November 2011 um 00:10
Ja Rektum, deine Aussagen sind wahrlich für den Arsch.