Stammtisch in Dresden am 4. Februar
Der nächste Blaue Narzisse-Stammtisch findet am Donnerstag, den 4. Februar, ab 20 Uhr in Dresden statt. Nach erfolgter Anmeldung (E-Post an die Redaktion) geben wir den Veranstaltungsort bekannt.

Der nächste Blaue Narzisse-Stammtisch findet am Donnerstag, den 4. Februar, ab 20 Uhr in Dresden statt. Nach erfolgter Anmeldung (E-Post an die Redaktion) geben wir den Veranstaltungsort bekannt.
Familienministerin Kristina Köhler (CDU) möchte ab 2011 alle Initiativen, die staatliche Gelder für ihren Kampf gegen Rechtsextremismus bekommen, selbst vom Verfassungsschutz untersuchen lassen. Das ist doch eine nette Idee. Sicherlich haben die vielen subventionierten Antifa-Projekte auch nichts zu verbergen und können der Kontrolle entspannt entgegen sehen. Oder etwa nicht?
Die Bundestagsfraktionen der SPD und Linkspartei sehen das anders. Der linke Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn sagte zu dem Vorhaben: „Die Ankündigung von Bundesministerin Köhler ist ein Skandal. Eine Kriminalisierung von Antifa-Gruppen und anderer Organisatoren bestärkt die Rechte-Szene in Ihrer Intoleranz und in Ihrem Hass gegen Minderheiten.“
Die SPD-Bundestagsabgeordneten Soenke Rix und Daniela Kolbe sekundierten Bockhahn fast im gleichen Wortlaut und bezeichneten die Überprüfung ebenfalls als „Skandal“: „Sie kriminalisiert damit alle zivilgesellschaftlichen Anti-Rechts-Initiativen und stellt sie unter einen unangemessenen Generalverdacht.“
Ach ist das lustig! Wenn wir mal die „Herrschaft des Verdachts“ anprangern, ist das natürlich total abwegig, aber ihr dürft das. Beim Geld hört eben die Freundschaft auf. Anscheinend haben in linken Kreisen jetzt schon einige Angst, ihre gut bezahlten Pöstchen und wertvolle Fördermittel zu verlieren. Aber liebe DemokratInnen und SozialistInnen, was habt ihr denn eigentlich zu verbergen?
Ende gut – alles gut. Vor wenigen Minuten lief auf ARD das Sozialdrama “Zivilcourage” aus. Dramatisch ging’s dann kaum noch zu, das retardierende Moment hinkte hinterher und letztendlich öffnete der Protagonist – Antiquar Peter Jordan (Götz George alt) – die Fenster um beinahe wie Kolumbus Amerika auszurufen. Insofern aber ist Christian Dorns Besprechung noch viel zu wohlwollend.
Mit ein wenig Zivilcourage gegen Kriminelle mit Migrationshintergrund wendet sich doch alles zum Guten. Das ist die enttäuschende Moral dieses Films. Und so können auch der naive Mut des schnäuzbärtigen Antiquars und seine Lektionen in Hochkultur für die Analphabetin Jessica (Carolyn Genzkow) letztendlich doch nicht überzeugen. Dann eher doch Jessicas kettenrauchende Hartz-IV-Mutter. Wenigstens hier stimmt die Realität einigermaßen. Für das Genre “Sozialdrama” generell aber hebt “Zivilcourage” hoch an und landet schlecht.
Der israelische Regisseur Dror Zahavi hält den Spannungsbogen lange durch, das Ende gerät dafür umso schwächer. Der Antiquar senkt die Pistole, ruft den Migranten ein “Raus aus meinem Laden” zu und schon nimmt die Polizei den Schläger mit. So ließe sich der vorgeblich dramatische Ausklang resümieren. Irgendwie, mit einem Fünkchen Optimismus wird doch alles gut mit gewaltbereiten MitbürgerInnen. Das dies dem Gewaltpotential der aus dem Kosovo stammenden, die Familie des Mannes bedrohenden Kosovo-Albaner vollkommen widerspricht, ignoriert die Handlung. Es scheint, als wöllte Zahavi ein längst nicht mehr zu verschweigendes Thema – Ausländerkriminalität – beschwichtigend poetisieren.
Zwar hat so eben der israelische Präsident Shimon Peres im Bundestag gesprochen, aber trotzdem bleibt es heute relativ ruhig. Heute, am 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz! Ist etwa der Schuldkult so langsam am Abebben?
Ich habe mir eben einen kleinen Überblick über die heutigen Topthemen der überregionalen Zeitungen verschafft. Der Auschwitz-Gedenktag steht da nur am Rande. Das ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, daß noch vor einem Jahr die Auschwitz-Keule heftig gegen Papst Benedikt XVI. geschwungen wurde.
Euer Eindruck?
Wenn sich die richtigen Leute aufregen, ist alles in Ordnung. Unser geliebter Dauerstalker Röpke, feuchter Traum kleiner Antifa-Dirnen, ist so großzügig die Unschuldsvermutung für mich, den frühsenilen Doofen von der BN, gelten zu lassen. Da bin ich aber beruhigt – und auch unendlich DANKBAR.
Natürlich bin ich dumm. Muss ich ja, weil ich ja schließlich auch nicht links und progressiv eingestellt bin. Es ist wohl eine Form der mentalen Behinderung, den Segen der linken Modernität nicht zu empfinden. Quasi die Entfähigung zur Warnehmung des historischen Materialismus und des Fortschritts ins irdische Himmelreich.
Aber im Anschluss an diese kleine Polemik kommen natürlich noch echte Gedanken, die unser Publikum interessieren dürften:
Es handelt sich nämlich hier um ein hermeneutisches Grundproblem, wenn der Autor (Ich) eines gedrängten Beitrags für die Stammleserschaft eine kleine Linksammlung verzapft, ihr den roten Faden beimengt und dann ein unfreundlich Gesinnter (der Flori) die Deutung vornimmt. Dass die antifaschistische Stammleserschaft seines Blogs den Beitrag nun wahrscheinlich unter gemeinsamem Vorverständnis zerpflückt, verwundert nicht, ist aber mindestens erkenntnistheoretisch problematisch.
Das Studium des hermeneutischen Zirkels dürfte hier das Verständnis erleichtern. Dieser erklärt auch, weshalb von konservativer Seite eigentlich alles gesagt bzw. geschrieben werden kann, das Ergebnis aber immer faschistoid, rechtsextrem, extrem rechts und die IDEOLOGIE des Konservativen MENSCHENVERACHTEND sein muss.
Der gewöhnliche Antifant, beseelt von unendlicher Wahrheit und unglaublicher moralischer Überlegenheit, hat – den Anfängen wehrend (!) – nämlich das Faschistoide, Ideologische und vor allem Menschenverachtende bereits (bspw. anhand des Publikationsortes) in den Text hingelegt, bevor er ihn gedeutet hat. Und oh Wunder, das Ergebnis könnte nicht überraschender sein, der Text des Konservativen kann nur menschenverachtend, usw. sein. Bestärkt wird dieser Vorgang dadurch, dass der Antifant überzeugt ist den Leibhaftigen bzw. Ergüsse des Leibhaftigen vor sich zu haben.
Man kann das Herrschaft des Verdachtes nennen. Man kann aber auch sagen, dass die Existenz des hermeneutischen Zirkels im Politischen zwangsläufig die steigende Wahrscheinlichkeit der Unmöglichkeit eines herrschaftsfreien Diskurses mit dem steigenden Grad der Unterschiedlichkeit der Grundüberzeugungen der Kommunikationspartner bedingt.
Konservative denken zum Teil heute noch, dass die Anpassung an den Jargon des Feindes etwas bringen könnte. Dem ist aber nicht so, weil die Deutungshoheit nicht gleichmäßig verteilt ist, und gut und böse vorher festgelegt sind.
Dass das auch umgekehrt gilt, steht außer Frage. Sich in den Gegner argumentativ hineinzuversetzen, galt daher in vergangenen Tagen als Grundbedingung für eine ernsthafte Kommunikation. Ich glaube es war jesuitische Tradition, bevor man antwortet zunächst die Thesen des Gegenübers widerzugeben, um das eigene Verständnis zu überprüfen. In der Massengesellschaft mit Massenkommunikationsmitteln, ist das nicht möglich. Ein entscheidender Nachteil anonymer Kommunikation und der Vorzug des persönlichen Gesprächs.
Für den, der den Blog als Emittent nutzt, heißt das aber zwangsläufig einerseits auf eine gewisse Selbsterklärlichkeit seiner Beiträge zu achten (was aber nach Jahren der Lektüre, die auch das Verständnis des benutzten Wortes prägt, schwerer wird), aber auch auf die Wohlgesonnenheit seiner Leser zu vertrauen.
Verstandenwerden setzt Verstehenswillen voraus.
PS: Dass die Konsequenz aus dem Wissen um den hermeneutischen Zirkel ein gewichtiges Argument für das Königtum, dem alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen verpflichtet sind, enthält, sei hier nur am Rande erwähnt.
Heute ist ein neuer Fall von schwerer Jugendgewalt bekannt geworden. Am späten Samstagabend verprügelten vier Jugendliche einen 29jährigen Mann in einer Münchner S-Bahn. Kurz nach der Tat konnte die Polizei die 14-16jährigen fassen. Nach Angaben der Polizei München handelt es sich bei den Tätern um drei Deutsche und einen Türken.
Artikel zum Thema Jugendgewalt aus dem BN-Archiv:
Die Münchner Gruppe von Politically Incorrect produziert seit einiger Zeit ein “Multi Kulti TV”. In der neuesten Sendung geht es um die Vorzüge des Islams und der Türkei.
Diesen Mittwoch (27.01.) gibt’s gleich zwei Gründe für einen Fernsehabend:
20.15 Uhr sendet ARD das Sozialdrama “Zivilcourage” . “Wir leben doch nicht in einem Kriegsgebiet oder in einem französischen Vorstadtgetto!” – nach diesem Motto lebt der Berliner Antiquar Peter Jordan (Götz George). Die Multi-Kulti-Idylle zerbricht, als er sieht, wie ein junger Kosovo-Albaner einen Trinker fast tötet.
Chefhistoriker Guido Knopp (bekannt durch Sendeformate wie “Hitlers Helfer”, “Hitlers Krieger” und bald auch “Hitlers Hunde” sowie “Hitlers Unterhosen”) moderiert ebenfalls 20.15 Uhr bei “ZDF-History” das Thema “Spitzel in der Synagoge – Die DDR und die Juden” zum sozialistischen Antisemitismus. Die Angst vor Verhören und Verhaftungen trieb im Frühjahr 1953 Tausende von Juden zur Flucht in den Westen. Einschalten lohnt sich!
Im November 2009 besuchte die konservativ-subversive aktion (ksa) Daniel Cohn-Bendit und Armin Laschet (CDU) in Frankfurt. Nun haben wir ein Video bei Youtube entdeckt, auf dem die letzten Minuten des Protests (ziemlich schlecht) zu sehen sind.
Was heute auf der Titelseite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) sowie auf der ersten Wirtschaftsseite steht, ist in seiner Deutlichkeit kaum zu überbieten. Die FAS hat anhand einer noch unveröffentlichten Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft die Situation alleinerziehender Mütter analysiert und kommt zu dem Ergebnis, daß es sich für sie in den meisten Fällen nicht lohnt, arbeiten zu gehen, weil sie die “Hätschelkinder des Wohlfahrtsstaates” seien.
Neben den statistischen Beweisen für diese These zitiert die FAS Hans-Werner Sinn: “Die staatliche Unterstützung nimmt den Charakter einer Trennungsprämie an”. Außerdem kommt der Kieler Sozialphilosoph Wolfgang Kersting zu Wort:
“Der Sozialstaat gleicht immer mehr einem totalitären Regime, das die Familien zerschlägt”, sagt der Kieler Sozialphilosoph Wolfgang Kersting. Kersting ist kein Konservativer von gestern, der bestreitet, dass der soziale Wandel die Familienwelt individualisiert hat. “Aber warum muss der Staat dies auch noch mit finanziellen Anreizen unterstützen?”, fragt er: “Damit beschleunigt der Wohlfahrtsstaat die Zerstörung der Familien.” Und lässt sich das auch noch von den Steuerzahlern teuer bezahlen.
Eines ist für den Philosophen klar. Der Staat macht das nicht aus moralischen Motiven der Gerechtigkeit, sondern aus eiskaltem Kalkül. Er macht sich seine Bürger zu abhängigen Untertanen und erwartet dafür Dankbarkeit in Form von Wählerstimmen.