Monatsarchiv für April 2010

 
 

Neues Album von Vermächtnis

Die Südtiroler Deutschrocker Vermächtnis haben ihr viertes Album aufgenommen. TYROLIA kann man sich hier auszugsweise anhören. Ein Lied der CD gibt´s auch bereits mit einem Video bei Youtube:

Lebe frei

Ich weiß genau, welchen Weg ich geh,

Ich weiß genau, zu welchem Ideal ich steh.

Jahr für Jahr, tagein tagaus,

Find ich mich im Gedanken an dich.

Ist deine glorreiche Zeit

Ein für alle Mal vorbei?

Wirst du jemals wieder in alter Frische

Über unsre Gipfel fliegen,

Wird die Vernunft endlich

Über deine Feinde siegen?

Steige hoch, Tiroler Adler, lerne endlich wieder zu fliegen.

Ich bin der, der da ganz unten steht und lauthals zu dir ruft: „Lebe frei!“

Es ist nicht leicht zu sehn,

Was mit dir passiert.

Wie sich die Willkür dieses Staates

Im Volk manifestiert.

Doch steh auf und zerschlage deine Ketten,

Zeig allen, wie stark du bist,

Lass deinen goldenen Käfig hinter dir,

Genieß die Freiheit, die Freiheit, die du verdienst.

Anton Stockner

rbb spricht Klartext vorm 1. Mai …

… und Katja Kipping (Die Linke) und Franziska Drohsel (Juso-Vorsitzende) verweigern jeglichen Kommentar zu ihren Kontakten zu militanten Linksextremisten.

Popkultur und Nischenkunst

PopkulturGestern war der neue Cicero im Briefkasten. Die Mai-Ausgabe des sozialdemokratisierten Magazins beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit „65 Jahre Befreiung“. Wir hätten nun die Gelegenheit, ausführlich darauf zu antworten: wieder einmal „Schuldkult“ in Perfektion und wieder einmal kommt das Andenken an die deutschen Vertriebenen und Opfer des Bombenkrieges zu kurz. Und warum müssen wir eigentlich immer noch die Suppe von damals auslöffeln? Und ist es nicht schrecklich, daß Deutschland selbst 65 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch kein komplett souveräner Staat ist und vollkommene Souveränität nicht einmal einfordert? Ach ja, wir leben schon in einer schlimmen Zeit und es gibt genug Gründe, den ganzen Tag Trübsal zu blasen.

Andere Magazine werden genügend rund um den 8. Mai berichten. Wir gehen deshalb einen gänzlich anderen Weg und beschäftigen uns ca. einen Monat lang schwerpunktmäßig mit „Popkultur und Nischenkunst“. Dabei steht für uns immer die Frage im Raum, was Popkultur zur Sinn- und Identitätsstiftung für junge Leute beitragen kann. Andererseits gilt es auch, verschiedene subkulturelle Nischen auszuleuchten und die dort kursierenden Ideen und Ästhetiken zu verstehen. Einige Artikel zu dem neuen Themenschwerpunkt sind bereits erschienen:

Über Popkultur …

… und über Nischen:

Neben vielen Kurzeinschätzungen über Popstars aus Musik, Fernsehen und Sport sowie allerlei Rezensionen bereiten wir gerade fünf Leitartikel vor:

  • Benjamin Jahn Zschocke schreibt über Pop Art.
  • Nils Wegner blickt in einige Nischen der Musikszene.
  • Johannes Schüller beschäftigt sich mit Popliteratur (Hubert Fichte, Rolf Dieter Brinkmann, Charles Bukowski, …).
  • Dirk Hack fragt, welchen Platz  die Lyrik heute noch hat und welchen sie haben sollte.
  • Carlo Clemens schließlich ergründet die Bedürfnisse der Massen („Brot und Spiele“).

Darüber hinaus suche ich noch einen Autor, der sich mit „Sport und Popkultur“ auseinandersetzt. Wer Interesse hat, wendet sich bitte an die Redaktion. Andere Spontaneinsendungen sind natürlich auch immer herzlich willkommen.

RCQT wieder da!

rcqtDas jungkonservative Modelabel RCQT ist wieder da. Zwar hat der Betreiber gewechselt, aber das hat dem ganzen Projekt nur gut getan. Neben vielen alten bekannten Motiven wie “Ritzen gegen rechts” gibt es auch einige Neuheiten. Sehr ansprechend ist zum Beispiel das T-Shirt “Umgevolkt”.

Das Projekt RCQT bietet provokative Mode für ein konservatives bis rechtes Spektrum an. Im Jahr 2008 gab es den ersten Versuch, die Marke zu etablieren. Der damalige Spreadshirt-Laden wurde allerdings wegen angeblicher Verletzungen der Ethikrichtlinien geschlossen. Spreadshirt sagte damals, man wolle “politisch brisante Motive wie im rcqt-Shop, die versuchen inakzeptablen Extremismus zu kommunizieren”, nicht unterstützen.

Nun steht RCQT auf eigenen Beinen und möchte nach eigener Aussage mobil machen.

umgevolkt

Grenzverschiebungen in alle Richtungen

Ich habe echt die Stoppuhr angesetzt, wer nach meinem Bericht vom ersten Jugendseminar des NPD-nahen Bildungswerkes als erstes bellt. Gewonnen hat npd-blog.info. Dem Autor, der mir unterstellt, ich hätte schon die Bewerbungsunterlagen bei der NPD eingereicht, möchte ich gern ein Eis ausgeben. Aber nur wenn er dies mit mir gemeinsam in Chemnitz schleckt.

Ziemlich erbärmlich bei der Jagd hat allerdings der Robert abgeschnitten. Aber auch er hat den Braten gerochen und weiß jetzt, daß wir eine „Grenzverschiebung“ vorgenommen haben. Das stimmt natürlich, jedoch ist der Robert komplett in die falsche Richtung gelaufen.

An dieser Stelle muß ich ein Geständnis machen: Das Studium neigt sich bei mir so langsam dem Ende zu. Deshalb muß ich mir Gedanken darüber machen, wie ich meinen hohen Wurstkonsum in Zukunft finanzieren kann. Für meinen Traumjob im Bürgerbüro von Hanka Kliese bin ich wahrscheinlich nicht weiblich genug. Hanka vertraut anscheinend nur Mitarbeiterinnen und diskriminiert so ein Stück weit das männliche Geschlecht. Das ist aber auch wirklich mein einziger Kritikpunkt an der SPD-Schönheit, die ansonsten perfekt ist.

Ich steckte also in einer Misere und da mein guter Riecher manchmal genauso wie beim Robert versagt, gelangte ich auf eine falsche Fährte. Jetzt ist es aber Zeit für die Wahrheit: Ja, ich bekomme ziemlich viel Geld von Greenpeace und nur deshalb berichten wir seit einiger Zeit recht häufig über die Umweltorganisation. Vielleicht finde ich ja dort sogar eine Festanstellung und könnte dann noch mehr für die deutsche Kartoffel tun.

Selbstverständlich sind auch bei anderen Themen immense Summen geflossen und selbstverständlich habe ich überall meine Bewerbungsunterlagen hingeschickt. Eine kleine Auflistung:

Bei der NPD hingegen ist nichts zu holen. Typisch Partei – die geben alles für Wahlkämpfe aus und außerdem sind das Sozialisten, die nicht so ein lockeres Verständnis von Privateigentum haben wie ich.

Lieber Robert, wir sind zu allen Seiten offen – nur nicht in Richtung NPD, über die berichten wir nur. Vielleicht können wir ja einen kleinen Deal vereinbaren, dann kommst auch du in Zukunft besser weg und erfährst immer vorab, wo ich mich am nächsten Wochenende aufhalte.

Bescheuert und verstiegen

Warum immer mehr Verrückte als Oberlehrer verkleidet in die Öffentlichkeit entsteigen, ist vielen noch ein Rätsel. Die theoretische Grundierung der Bescheuertheit lesen Sie hier.

Das Problem ist: Der Bescheuerte glaubt tatsächlich, die Katze gefangen zu haben. Es ist ihm bitter ernst, und er zögert nicht, Nägel mit Köpfen zu machen. Lutz Marz berichtete in einem Aufsatz in der Zeitschrift Prokla (Nr. 80, September 1990) vom betrieblichen Meldewesen der DDR: Ein Betrieb hat den Plan übererfüllt. Am zweiten Tag des neuen Monats kommt eine Planänderung, durch die er vom Übererfüller zum Untererfüller wird. Verbunden mit der Planänderung ist die Aufforderung, detailliert zu begründen, weshalb der Betrieb den Plan untererfüllt habe, sowie konkrete Schritte anzugeben, wie er den Rückstand in nächster Zeit aufholen wolle. – Man muss sich einmal klarmachen, was Menschen angetan wird, die dazu gezwungen werden, sich Gründe für Fehler einfallen lassen zu müssen, die sie gar nicht gemacht haben. Denn die wirkliche Ursache der Untererfüllung, die Planänderung, ist natürlich tabu. (Die heutige Hochschulpolitik funktioniert übrigens über weite Strecken ähnlich.)

Bescheuertheit ist nicht nur eine Befindlichkeit von Menschen, sondern zugleich eine soziale Mechanik. Sie kennzeichnet den Realitätsverlust in Gruppen ebenso wie die Perpetuierung von Zuständen, die wir gemeinhin als “kafkaesk” bezeichnen. Hierzu bedarf sie einer kollektiven Struktur wechselseitiger Verpflichtung und Bestätigung. Ohne Bescheuertheitsgemeinschaft keine politische Bescheuertheit. Bescheuerte müssen sich die Wahrheit ihrer Ideologie ständig gegenseitig einreden, um sich auch bei Rückschlägen ihre Standfestigkeit zu beweisen und den Virus des Zweifels fernzuhalten. Trotzdem kommt es natürlich, schon aufgrund der Abstufungen und Gradualität der Bescheuertheit, immer wieder zu Spaltungen und Konflikten. Schwach oder minder Bescheuerten stehen hundertfünfzigprozentig und sogar dreihundertprozentig Bescheuerte gegenüber, zwischen denen nicht selten erbitterte Glaubenskämpfe toben.

Bei alledem ist wichtig: Bescheuertheit ist eine reine Beobachterkategorie, die nur “von außen” Geltung beanspruchen kann. Der Bescheuerte weiß nichts von seiner Bescheuertheit, sondern hält sie oftmals für einen Beweis seiner Unbeugsamkeit und Stärke. Man kann sich das an der Differenz von Heuchelei und Bigotterie klarmachen. Während der Heuchler weiß, dass er heuchelt, hat die Bigotterie von ihrer Doppelmoral keine Ahnung. Sie fühlt sich nicht nur im Recht, sondern im Überrecht. Ebenso die Bescheuertheit: So sehr ist sie von der absoluten Wahrheit ihrer Überzeugung überzeugt, dass alle Weigerung oder Widerspenstigkeit der Ungläubigen, sich bekehren zu lassen, niemals auf eigene Defizite, sondern immer nur auf die ungebrochene Prägekraft der verderbten Verhältnisse zurückgeführt werden kann. Auch dies kann man allerdings häufig beobachten: Findet die Bescheuertheit keinen Beifall oder stößt gar auf Widerspruch, spielt sie sofort die beleidigte Leberwurst.

(Ende der Kostprobe)

DAS WAR KLAR

Eigentlich möchte ich gar nicht zuletzt lachen, da möchte ich DAS eher verhindern. Es war vorauszusehen und volkommen folgerichtig nun zu erfahren, dass die Türkei dies als einen Meilenstein IHRER Geschichte, und damit möchte ich den Leser implizit duzen, ansieht. Die Worte Erdogans und anderer Öger in der Vergangenheit waren und sind eindeutig und KEINER Interpretation zugänglich. WER LEUGNET, DER LÜGT. AUS WELCHEM GRUND AUCH IMMER. Es ist immer brandgefährlich, wenn zwei Völker ihr Schicksal mutwillig aneinanderschweißen. Jedenfalls ist Landesverrat noch strafbar. Holzauge sei wachsam.

Nachtrag:

Özkan gegen Kruzifixe in Schulen

Özkan nimmt deutsche Richter in Deutschland als “fremde Autoritäten” wahr:

Özkan: Nein. Wir alle sind noch nicht am Ziel. Ein Beispiel: Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.

(Originale Rechtschreibfehler mit übernommen)

„Meine WG ist meine Familie“

Unter dieser Überschrift hat uns heute die grüne taz-RedakteurIn Julia Seeliger mitgeteilt, wie sie sich ein „Familienleben“ vorstellt. Der Beitrag der 31jährigen beginnt mit einer Offenbarung:

Während ich diesen Text schreibe, ist mein Freund bei einer anderen Frau. Das ist nicht unüblich: Studien erzählen davon, dass eine große Zahl von Verpartnerten schon mal Spaß in fremden Betten hatte.

Fremdgehen ist prickelnd. Für den allein zu Hause sitzenden Dritten ist es hingegen nicht so prickelnd, wenn ein Treueversprechen gebrochen wird. Doch monogame, nicht offene Zweierbeziehungen geraten oft in eine Krise und werden oft beendet, wenn ein Partner Lust auf eine andere Person hat – oder, nachdem es schon passiert ist. Wer sich in einer offenen Beziehung befindet, hat es da meist leichter.

Nun kann die liebe Julia in ihrem Privatleben treiben, was sie will. Es interessiert uns nicht, weil wir die Verteidigung des Privaten als eine wesentliche Aufgabe der Gegenwart betrachten. Aber Vorsicht! Die Chance auf eine heiße Nacht mit Julia dürften BN-Sympathisanten nicht haben. „Kein Sex mit Nazis“, schränkt schließlich die Variationsmöglichkeiten von Julias Abenteuern und auch unseren empfindlich ein.

Oder doch „Sex mit Nazis“?

Liebesbeziehungen oder gar Sex mit politischer Bedeutung aufzuladen ist allerdings ein Irrweg. Nicht alles Private ist politisch! Bei der Liebe ist der Bauch, das Irrationale wichtig – in der Politik sind es Argumente und Fakten. Herrschaftsverhältnisse über das Bett zu ändern, kann nicht funktionieren und macht auch keinen Spaß. Insofern sollte Polyamorie weniger ein politisches Projekt denn vielmehr eine Lebensform sein, die gleichberechtigt neben der monogamen Zweierbeziehung und vielen anderen Lebensformen betrachtet werden muss.

Ich will nicht wissen, welchen fetten, alten Säcken Julia eine Dienstleistung erbracht hat, um in der Partei oder gar bei der taz (?) aufzusteigen. Abseits dieser schlüpfrigen Nebenkriegsschauplätze müssen wir Julia allerdings fragen, warum ihr offenes Beziehungsmodell gleichberechtigt neben der „monogamen Zweierbeziehung“ stehen sollte. Welche produktive, gemeinschafts- und gesellschaftserhaltende Kraft hat eigentlich der sexuelle Liberalismus? Mit dieser Frage berühren wir einen heiklen Punkt, denn in Wahrheit erweist sich dieser als Ausweitung des Wirtschaftsliberalismus ins Schlafzimmer. Und das will die Julia?

Damit Gerechtigkeit in der Lebensformenpolitik wieder hergestellt wird, müssen einige Gesetze geändert werden. Der Staat muss dem Grundsatz der Familienneutralität gerecht werden. Das meist frauendiskriminierende Ehegattensplitting muss abgeschafft werden. Endlich müssen auch Homosexuelle ein vollwertiges Adoptionsrecht erhalten. Und es muss über die Einführung eines Familienvertrags nachgedacht werden.

Die Idee beim Familienvertrag: Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen wollen, unterzeichnen einen Vertrag mit Rechten und Pflichten. Dieser soll bei einer staatlichen Stelle, zum Beispiel beim Jugendamt, geschlossen werden. Mit dem Familienvertrag würden Mehrelternschaften möglich. Das betrifft nicht nur Groß-WGs, die gemeinsam Kinder aufziehen wollen oder Polybeziehungsnetze – auch Neuverpartnerte, Alleinerziehende und Homosexuelle würden von der Einführung eines Familienvertrags profitieren.

Also doch kein Liberalismus, sondern “Familien”-Etatismus. Und die Notwendigkeit dafür hat die Julia auch kapiert. Weil nämlich das Internet eine weltweite Vernetzung möglich macht, ist es rückwärtsgewandt, sich nur an einen Partner binden zu wollen. Im Netzwerk zu leben, ist schließlich viel moderner! Und der Fortschritt wird noch ganz andere tolle Trends mit sich bringen:

Sicherlich wird es irgendwann auch möglich sein, körperlichen Sex über das Netz zu machen. Doch darum geht es nicht. Es geht um Liebe und Beziehungen – und warum die nur auf einen Partner beschränkt sein und nicht weitergedacht werden sollen, ist rational wenig erklärlich.

Meine WG ist meine Familie, ich liebe mehr Menschen als nur meinen Freund. Und der hat sich inzwischen auch wieder gemeldet.

Stammtisch in Dresden am 23. April

Der nächste Blaue-Narzisse-Stammtisch findet am Freitag, den 23. April, ab 18 Uhr in Dresden statt. Nach erfolgter Anmeldung (E-Post an die Redaktion: blauenarzisse@gmx.de) geben wir den Veranstaltungsort bekannt.

Pro NRW = Pro DDR?

Eigentümlich frei-Herausgeber André F. Lichtschlag hat sich den wirtschaftspolitischen Teil des Parteiprogramms von Pro NRW genauer angesehen und kommt zu dem Schluß, die rechtspopulistische Bürgerbewegung solle sich lieber Pro DDR nennen. Das hat folgende Gründe:

Studiengebühren abschaffen? Pro NRW hebt die Faust fürs Schlaraffenland, zahlen soll der Steuerzahler (FDP, CDU und REP sind dagegen). Mitspracherecht des Staates bei Unternehmensentscheidungen? Pro NRW ist dabei (FDP, CDU und REP sind dagegen). Gewerbesteuer beibehalten? Pro NRW ist geldgierig dafür (FDP dagegen, CDU und REP neutral). Flächendeckenden Mindestlohn einführen? Pro NRW ist für dieses Arbeitsverbot für Geringverdiener (FDP, CDU und REP dagegen). Der Spitzensteuersatz soll gesenkt werden? Nein, sagt Pro NRW (und CDU und REP, FDP und Zentrum sind dafür). Für eine Privatisierung von Krankenhäusern? Bewahre, wehren auch hier die Betonsozialisten von Pro NRW ab (CDU neutral, FDP, REP und Zentrum stimmen zu). Pro NRW setzt noch einen drauf: „Unternehmen, die keine Ausbildungsplätze anbieten, sollen eine Abgabe zahlen“. FDP, CDU, REP und Zentrum sind klar gegen diese linke Forderung, Pro NRW reiht sich auch hier ein in die Rotfront. Und schließlich, um das Bild abzurunden: Für die weitere Subventionierung des Steinkohlebergbaus auf Kosten der Steuerzahler? Nein, sagen FDP, CDU und REP. Ja meinen nunmehr nur noch wenig überraschend die Neosozialisten von Pro-NRW.