Unsere Zielgruppe
Ein 14jähriger Bald-Autor: “Also ich hab das heute mal meinen Freunden erzählt und die interessieren sich jetzt total für eure Seite.”

Ein 14jähriger Bald-Autor: “Also ich hab das heute mal meinen Freunden erzählt und die interessieren sich jetzt total für eure Seite.”
Nicht erst seit dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler ist Deutschland führungslos. Dieser Zustand hält sich leider schon seit einigen Jahren. Aber nun kann ja alles besser werden, wenn wir den richtigen Ersatz-Kaiser oder vielleicht ja auch eine KaiserIn finden.
Mein Vorschlag: Claudia Roth. Einzige Bedingung: Sie darf ihre tollen Schals nicht mehr tragen. Nicht das etwa jemand auf die Idee kommt, sie mit ihrem eigenen Schal zu erwürgen.
Gerd Knabe, das ist übrigens dieser Mann. Hauptsächlich ist er als Kabarettist in Erscheinung getreten und hat unter anderem solche Parodien geschrieben.
Und denkt immer daran, eine Frau hat zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? Und: Was soll ich kochen?
Wir haben uns auch schon mit dem Thema “homeschooling” beschäftigt. Nun hat uns der angehende Referendar und Familienvater Matthias Wolf gebeten, auf eine von ihm eingereichte Petition hinzuweisen. Wolf möchte erreichen, daß Hausunterricht in Deutschland straffrei möglich ist. Das käme einer Umstellung der Schulpflicht auf eine Bildungspflicht gleich. Seine Petition haben bisher 3682 Bürger mitunterzeichnet. 50.000 sind notwendig. Ende der Mitzeichnungsfrist ist der 16. Juni 2010.
Zur Begründung der Petition: Hausunterricht oder “Homeschooling” wird in allen EU-Ländern und englischsprachigen Ländern bereits schon länger mit großem Erfolg praktiziert und erweist sich immer mehr als der Bildungsweg der Zukunft. In Deutschland ist es eine noch weitgehend unbekannte und mit zahlreichen Vorurteilen behaftete Form des Lernens. Die unzureichende Vermittlung von ethischen und moralischen Grundwerten an öffentlichen Schulen, Gewalt und Mobbing, negative Sozialisation der Kinder, fehlende Lernfreude, sinkendes Bildungsniveau, die Unfähigkeit vieler Schulen Kinder individuell zu fördern und ihrem persönlichen Begabungsprofil zu bilden, haben dazu geführt, dass immer mehr Eltern sich Alternativen im bestehenden Bildungssystem wünschen.
Bis dato existiert die Schulpflicht in Deutschland statt einer sinnvolleren Lernpflicht. Schule wird somit in Deutschland direktiv verordnet. Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten wollen, müssen mit staatlichen Strafmaßnahmen, wie Bußgeldern rechnen und werden somit unnötig kriminalisiert. Es sollte mündigen Bürgern frei gestellt sein, wo sie ihren Kindern Bildung zukommen lassen. Alle staatlichen Sanktionsmaßnahmen gegen Eltern, die ihre Kinder selbst unterrichten, sollten aufgehoben werden.
Hier kann man die Petition online unterschreiben: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11495
Zur Mitzeichnung ist allerdings ein vorheriges Anlegen eines Accounts im Bundestag auf https://epetitionen.bundestag.de notwendig.
In den letzten beiden Jahren gewannen mit Carlo Clemens und Johannes Schüller zwei BN-Redakteure den JF-Jungautorenwettbewerb. Dieses Jahr sucht die Wochenzeitung Junge Freiheit zum dritten Mal nach kreativen, jungen Schreibern.
Autoren bis 30 Jahre können zum Thema “Wie setzen sich junge Deutsche heute für ihr Land ein?” eine Reportage mit maximal 10.000 Zeichen bis zum 31. August 2010 einreichen (an presse@jungefreiheit.de als PDF). Der Sieger wird auf der Gerhard-Löwenthal-Preisverleihung Anfang Dezember ausgezeichnet und erhält 300 Euro sowie ein JF-Abo.
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) hat gestern die „Generation 30“ vorgestellt und empirisch bewiesen, daß es ihr rein materiell so gut wie keiner Vorgängergeneration geht. Dennoch fühlt sie sich unsicher, was gerade für die Nachwuchsplanung zu einer „Kultur des Zögerns“ führe.
Gegenüber der FAS stellt der Soziologe Heinz Bude fest: „Es hat noch nie eine Generation gegeben, die so wenig an ihre eigene Chancen glaubt wie diese.“
Das unterstreicht auch die junge Autorin Meredith Haaf, mit der wir auch schon mal ein Interview geführt haben: „Keine Generation vor uns ist so sicher, wohlhabend und mobil aufgewachsen. Doch wer Ende zwanzig ist, dessen Zukunftsmusik wurde ihm als Dreiklang aus Arbeitslosigkeit, Klimawandel und Energiekrise vorgespielt. Als Hauptantrieb haben wir nur die Angst …, und Angst ist alles Mögliche, nur nicht produktiv.“
Aufgrund dieser Selbstwahrnehmung junger Leute führen auch materielle Bevorzugungen wie Erhöhung des Kinder- oder Elterngeldes nicht zu einem Stopp des demographischen Niedergangs, denn das Geld ist es nicht, was junge Erwachsene daran hindert, ihre Zukunft optimistisch und selbst gestaltend anzugehen.
Vielmehr ist eine Sinnkrise der großen und kleinen Institutionen ausschlaggebend. Um dies zu verstehen, muß man „Die Seele im technischen Zeitalter“ des konservativen Soziologen Arnold Gehlen aus dem Bücherschrank holen:
Was beim Studium vergangener Kulturen, auch der antiken, so überzeugend zu uns spricht, ist das Bedeutungsvolle, nach vielen Hinsichten Symbolische der Institutionen: sie waren Mehrzwecke-Institute und wahrscheinlich gerade deswegen Mehr-als-Zweck-Institute. Das wesentliche einer dauerhaften Institution ist ihre Überdeterminiertheit: sie muß nicht nur im nächsten, praktischen Sinn zweckmäßig und nützlich sein, sie muß auch Anknüpfungspunkt und „Verhaltensunterstützung“ (behavior support) höherer Interessen sein, ja den anspruchsvollsten und edelsten Motivationen noch Daseinsrecht und Daseinschancen geben: dann erfüllt sie die tiefen, vitalen, aber auch geistigen Bedürfnisse der Menschen nach Dauer, Gemeinsamkeit und Sicherheit – sie kann sogar etwas wie Glück erreichbar machen, wenn dieses darin besteht, im Über-sich-Hinauswachsen nicht allein zu bleiben.
Ich gehe davon aus, daß die europäischen Eliten auf absehbare Zeit Wege der eigenen Machtsicherung und der Aufrechterhaltung des zweckrationalen Funktionierens unseres Systems finden werden. Das Problem: Sie verkörpern keine Idee, wie es mit Deutschland und Europa im Großen und Kleinen weitergehen soll. Es fehlt an „Verhaltensunterstützung“ für Familien! Es fehlt an einer Idee des Staates! Und es fehlt eine Vision für die Zukunft! Solange dies so ist, wird auch die „Generation 20“ unsicher bleiben.

Dass man ohne Deutscher zu sein, mittlerweile deutscher Beamter werden kann, ist nicht ganz neu. Längst sind entsprechende Gesetze geändert, um einen “möglichst flexiblen” Umgang während des Einbaus von Minderheiten in den Staatsapparat zu gewährleisten. Integration ist dabei das Zauberwort des Nochnicht. Da Integration im Ganzen als politisches Ziel nicht erreichbar ist [es handelt sich ja um einen Prozess und keinen Zustand (!)], wird jedes kleine Beispiel halbwegs normaler Verhaltensweisen eines Einwanderers als Leuchtturm der Integration gehandelt, der uns Deutschen zeigen soll, seht her, das klappt doch wunderbar, damit lösen wir zukünftig alle Probleme. Integration als Selbstweck führt ins Nichts.
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Es ist leicht und bei Kulturpessimisten äußerst beliebt, Pamphlete gegen die Dekadenz und den Nihilismus aufzusetzen. Das geht meistens so leicht von der Hand, daß man ganz vergißt, die kritisierte Kultur genau zu beobachten und nach dem produktiven Sinn massentauglicher Kulturgüter zu fragen.
Dieses vorschnelle Urteilen wollten wir bei unserem Themenschwerpunkt “Popkultur und Nischenkunst” möglichst vermeiden. Das hat aus meiner Sicht dazu geführt, daß wir zu wichtigen Erkenntnissen vorgestoßen sind. Pop wird eben nicht nur blind konsumiert, sondern strukturiert mittlerweile unseren Alltag und identitätsstiftende Diskurse über Sexualität, Geschichte und Werteverständnis.
Im November letzten Jahres warf uns ein Radiosender “Blitzkrieg-Popkultur” vor. Ich wäre froh, wenn wir schon so weit wären und Konservative blitzartig für Kultur begeistern könnten. Einer der Gründe, warum wir vor fast sechs Jahren, diese Zeitschrift ins Leben riefen, war die Wahrnehmung des Mißstandes, daß sich Konservative viel zu viel mit Politik und deutlich zu wenig mit Kultur beschäftigen. Daran hat sich leider wenig geändert. Unser Grundanliegen ist damit aktueller denn je.
Ich kann es jedem empfehlen, mal zu einem Poetry Slam zu gehen, gute Kunstausstellungen zu besuchen sowie die aktuellen Entwicklungen des deutschen Films zu verfolgen. Wenn man dies macht, kann man danach ruhigen Gewissens über das kollektive Bewußtsein der Deutschen urteilen und hat zugleich den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Neuausrichtung der Identitätsproduktion in diesem Land vollzogen.
Abschließend zu unserem Themenschwerpunkt habe ich einen hoffentlich provokanten Beitrag über Politische Kunst verfaßt, den ich zur Diskussion stellen möchte. Wer sich über das am Ende erwähnte Zentrum für Politische Schönheit näher informieren möchte, der betätige entweder den Link oder schaue sich das folgende Video an:
Über unseren nächsten Themenschwerpunkt haben wir übrigens noch nicht entschieden. Drei Sachen schwirren mir im Kopf herum: “Gemeinsinn und Zivilgesellschaft”, “Subversionen” sowie “Lebensstil”. Damit ist auch bereits angedeutet, worauf ich keine Lust habe: ein Im-Kreis-Drehen um Islam, Gender, Demographie, Schuldkult, Überfremdung und den eigenen Bauchnabel.
Wie sicher ist jetzt noch unser Geld? Die Sorgen der Bürger sind groß. Bekommen auch wir griechische Verhältnisse? Die FREIEN WÄHLER aus Frankfurt/Main laden deshalb zu einer Diskussion mit dem EU-Kritiker Albrecht Schachtschneider ein:
„Krise des Euro – Krise der Europäischen Union“
Vortrag: Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Staatsrechtler und Beschwerdeführer vor dem Bundesverfassungsgericht gegen den Vertrags- und Vertrauensbruch der Bundesregierung
Wann? Mittwoch, 9. Juni 2010
19.30 Uhr
Wo? Saalbau Südbahnhof-Sachsenhausen, Hedderichstr. 51 (U1, U2, U3), Frankfurt/Main
Eintritt frei