Ausländer überfallen Weimarer Anti-Rechts-Bündnis

Zusammen mit mehreren Schulen veranstaltete das Bündnis gegen Rechts am letzten Freitag einen Projekttag unter dem Motto „Vielfalt entdecken, fördern, leben“ im „Mon ami“ in Weimar. Doch die Vielfalt, die die Teilnehmer dann entdeckten, war so nicht eingeplant. Denn die anschließende Abschlussparty wurde von einer größeren Gruppe Ausländer angegriffen, und endete in einer Massenschlägerei.

…, schreiben die Kompakt Nachrichten. Über die OTZ darf Kathrin Schuchardt zu dem Vorfall ihre Streetworkervorurteile verbreiten, und die bösen jungen Kerle vorschieben, anstatt zu gestehen, dass es keine Horde Vietnamesen war, die die Abschlußparty der Projekttage “bereichert” hatte. Beachtenswert auch die jeweilige Leserkommentierung.

Im Übrigen ist es auch um den Leipziger Hauptbahnhof bereits wiederholt vorgekommen, dass herumlungernde Punks von Einwanderern die Nase begradigt bekommen haben. Wie sich die Dinge doch gleichen.

Subtile Volksverhetzung

Im Tagesspiegel wird wieder der revolutionäre Klassenstandpunkt gefestigt, indem 137 Opfer von Rechtsradikalismus vorgeführt werden. Es ist die selbe Zahl, die Stasispitzel Anetta Kahane immer wieder über die Amadeu-Antonio-Stiftung hervorkramt, und die angesichts der “unmenschlichen Grausamkeiten” niemand überprüft. Ein Kewil-Kommentator erklärt zu der Liste:

Da stehen die 8 Opfer des Brandanschlages von Lübeck drin (ein Libanese wurde als Brandstifter angeklagt, aber nicht verurteilt) und die Opfer von psychisch Kranken, wie ein 14-jähriges Mädchen, das in Saalfeld von einem 15-jährigen, der frisch aus der Klapse kam, erstochen wurde. Daneben gibt es noch einige Fälle vor allem Anfang der 90er, die ohne Namensnennung beschrieben “Ein Obdachloser wird von seinen Saufkumpanen nach einem Streit erschlagen”. Unbestreitbar sind das alles Morde, aber bei einigen wurde ein politischer Hintergrund mühsam dazugedichtet.

Für die Volksfeinde ist eher klar, dass die Polizeistatistik von “Fascho-Bullen” gefälscht wurde, denn sie weist nur 47 Nazi-Morde auf, als dass Kahane und ihre Sympathisaten eigene Propagandainteressen haben könnten.

Der Nazi-Trick zieht aber nicht bei allen. Jedenfalls nicht bei mir. Ich erinnere gern an Sebnitz, Mittweida, Mügeln, Mannichl oder den dann doch nicht rechtsextremen Ludwigshafener Brand im Türkenhaus nach Stromklau.

Die Ausländerpolitik der BRD-Linken (CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke) ist dermaßen menschenverachtend und schuldbeladen, dass selbst die fiktive Zahl von 137 Toten seit 1990 absolut lächerlich im Verhältnis zu den direkt durch die Asyl- und Ausländerpolitik verursachten Morden und Totschlägen erscheint. Nachweislich beträgt die Zahl der wegen Mord und Totschlag verurteilten Ausländer satte 30% an der Gesamtanzahl der wegen diesen Delikten verurteilten Delinquenten: Da sind unsere eingebürgerten Schätze noch nicht berücksichtigt, weshalb 30% als eine ziemlich sichere Zahl gelten dürfte, um die Einwanderungspolitik nach ihrer Wirkung zu beurteilen.

Nehmen wir allein die Anzahl der Morde aus dem verlinkten Wikipediaartikel, so kommen wir gegenwärtig auf ALLEIN ca. 100 Morde durch Ausländer in einem Jahr. Da sind die Totschläge noch gar nicht berücksichtigt! Wenn wir die Wikipedia-Statistik ernst nehmen, sehen wir auch, dass die absolute Zahl der Mordopfer seit Mitte der 90er zurückgegangen ist, weshalb die 100 Morde per annum auch problemlos als Mindestwert(!) für die Jahresquote innerhalb der beiden vergangenen Dekaden angenommen werden können.

Es stehen sich also 2000 Morde durch Ausländer, welche diejenigen, die die Masseneinwanderung begrüßen (“Lasst uns mit den Deutschen nicht allein!”), mit zu verantworten haben, 137 (teilweise fiktiven, aber ok) durch Nazis verübten Morden in den letzten 20 Jahren gegenüber.

Die Gefahr, durch Ausländergewalt zu  sterben, ist also MINDESTENS 14 Mal höher gewesen, als durch Nazis umzukommen. Wohlgemerkt betreffen Morde von Ausländern auch andere Einwanderer – damit wir uns nicht falsch verstehen. Davon kann man ausgehen. Wahrscheinlich ist der Faktor 14 aber völlig untertrieben, da einerseits nicht die Taten der Eingedeutschten und andererseits nur die Morde berücksichtigt wurden. Legt man nur die amtlichen 47 Toten zugrunde, liegt die Quote bei den sonst gleichen Parametern von 2000 Ausländermorden innnerhalb der zwei Dekaden seit der Wende schon bei 1:42.

Im Tagesspiegel soll bewusst Angst geschürt werden! Den Massen soll subtil vor Augen geführt werden, wohin Sarrazins Äußerungen führen KÖNNEN, wenn sich nicht alle unverzüglich zum Gegenteil bekennen.

Meine Ausführungen sollten zeigen, dass diese Panikmache nur dazu dienen soll die katastrophale, menschenfeindliche Ausländerpolitik der BRD und ihrer ROTEN Unterstützer zu vernebeln. Was gefährdet hier in welchem Ausmaß die Sicherheit oder gar das Leben der Bürger? Lasst EUCH nicht täuschen! Diese dargestellten Zahlenverhältnisse sind wichtig, weil sie die notwendigen gesellschaftlichen Prioritäten aufzeigen, und den Versuch von kommunistscher Seite die Gefühlslagen propagandistisch zu instrumentalisieren.

Die Linken tragen sehr viel Schuld! Sie werden nicht ewig von sich ablenken können. Die Verausländerer Deutschlands töten kraft Organisationsherrschaft – auch Einwanderer – wenigstens bewusst fahrlässig!

Links:

- Karl Eduards Kanal fragt: “Haben wir an unseren eigenen Totschlägern nicht genug?”

- netzwerkrecherche kommentiert den volkspädagogischen Versuch auch

- der Meinungssöldner hat auch die Zahlen gedeutet

1982: SPD-Kommunalexperte Martin Neuffer pflichtet Sarrazin bei

Sozialdemokrat Neuffer ist bereits seit 6 Jahren entschlafen. ER wusste, was Sarrazin weiß, schon 1982, wie das Spiegel-Archiv enthüllt:

Politische Auseinandersetzungen radikaler Ausländergruppen, besonders der Türken, führen zu zusätzlichen Krawallen und zur Beeinträchtigung der Sicherheit und des Friedens auf den Straßen und Plätzen unserer Städte. … In Städten mit hohen Ausländerquoten ist die Grenze des Tragbaren oft schon überschritten.

Die schwerstwiegenden Probleme sind bei den Türken entstanden.

Diese Verlagerung des türkischen Bevölkerungswachstums in die Bundesrepublik ist, mit Verlaub gesagt, ein gemeingefährlicher Unfug.

Die Gefahr, daß alle Integrationsbemühungen völlig illusorisch werden und daß sich zugleich eine Art türkisch-islamisches Subproletariat bildet, liegt auf der Hand.

Es ist gut, daß unter dem Druck der Entwicklung nunmehr eine intensive öffentliche Diskussion der mit der Türkeneinwanderung zusammenhängenden Probleme in Gang zu kommen scheint. Sie muß zu einer Politik führen, die den weiteren Zustrom, auch von Familienangehörigen, scharf einengt und die Verbote mit starken materiellen Anreizen für eine Rückwanderung verbindet.

Aber unser kleines Land kann nicht zur Zuflucht aller Bedrängten der Erde werden. Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken.

Todeszäune haben die Reichen zwar noch nicht errichtet, aber sonst hatte er schon 1982 recht. Vielleicht wird der Neuffer jetzt rückwirkend wegen rassistischer und faschistischer Hetze aus der SPD ausgeschlossen.

Christian Pfeiffer: Gegenargumente Ausländergewalt

Vom neuen Buch des streitbaren Sozialdemokraten Thilo Sarrazin wußte Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, noch nichts, als er für den aktuellen Cicero eine Replik auf die Thesen der Jugendrichterin Kirsten Heisig verfaßte. Pfeiffer mit drei “F” und SPD-Parteibuch meint, wissenschaftlich würden sich Heisigs Thesen zur Jugendkriminalität und der besonderen Brutalität junger Migranten nicht bestätigen lassen. Hören wir ihm zunächst zu:

Sogenannte “Raufunfälle” auf Schulhöfen, bei denen die Verletzten Frakturen erlitten haben (etwa Arm- oder Nasenbeinbrüche), werden aus versicherungsrechtlichen Gründen bundesweit fast lückenlos erfasst. Sie sind aber seit ihrem Höchststand im Jahr 1997 bis zum Jahr 2007 um 44 Prozent zurückgegangen. Zudem widerlegt die Entwicklung der Zahl jugendlicher Tatverdächtiger, die von der Polizei wegen Tötungsdelikten registriert worden sind, die Einschätzung Heisigs. Mit 7,6 jugendlichen Tatverdächtigen je 100 000 Personen in dieser Altersgruppe war in Deutschland der Höchststand bereits im Jahr 1993 erreicht. 2009 lag diese Zahl bei 6,66 – und damit um 12,5 Prozent niedriger als 16 Jahre zuvor.

Auch Raubdelikte und gefährliche bzw. schwere Körperverletzungen seien bei Jugendlichen in den letzten zehn Jahren statistisch gesehen rückläufig. Nun gesteht Pfeiffer aber doch ein, daß es ein Problem gibt. Dieses bestehe nur nicht – wie statistisch zu erkennen – in ganz Deutschland, sondern ausschließlich in westdeutschen Großstädten. Da Heisig ihre Erfahrungen in Berlin-Neukölln gemacht hat, könnte sie also doch recht haben, wenn sie behauptet, 70 bis 80 Prozent der jugendlichen Intensivtäter sind Migranten. Nun fängt Pfeiffer an zu rechnen:

Gewaltopfer zeigen fremde Täter weit häufiger an als solche, die ihnen eher vertraut sind. Die Repräsentativbefragung hat es deutlich gezeigt: Wenn der deutsche Max vom deutschen Moritz angegriffen wird, beträgt die Anzeigequote 19,5 Prozent. Sie steigt hingegen auf 29,3 Prozent, wenn es sich beim Täter um den türkischen Mehmet handelt. Bei der umgekehrten Konstellation, dass ein junger Migrant von einem deutschen Täter angegriffen wird, sinkt sie dagegen auf 18,9 Prozent.

Beinahe absurd ist es angesichts dieser Zahlen, die Kriminalität junger Migranten zu relativieren. An erster Stelle müßte Pfeiffer anmerken, daß 70 bis 80 Prozent aller Gewaltdelikte überhaupt nicht zur Anzeige kommen. Damit wäre er auch zu einem Grundproblem von Alltagsgewalt vorgedrungen. Die Opfer nehmen die meisten Aggressionen einfach so hin. In 70 Prozent der Fälle bekommt Mehmet das Taschengeld von Max, ohne das dies in die Statistik einfließt. Das bedeutet auch: Solche Fälle landeten nie bei Kirsten Heisig. Das Ausmaß von Jugendkriminalität ist also sogar noch weit größer und übertrifft das, was Heisig wahrnehmen konnte.

Wahrscheinlich hat Pfeiffer nur Kämpfe vom Schreibtisch aus zu bestreiten. Sonst würde er sicherlich keine “Strategie des Zuwartens” vorschlagen:

Im Ergebnis zeigte sich, dass die Jugendrichter, die am häufigsten Jugendarrest angeordnet hatten, bei ihren im Vergleich identisch zusammengesetzten Gruppen von jugendlichen Straftätern die höchsten Rückfallquoten zu verzeichnen hatten. Ebenso wenig scheint Heisig mit dem vertraut zu sein, was der Kriminologe Wolfgang Heinz in seinem Eröffnungsvortrag des 21. Deutschen Jugendgerichtstags als Fazit seiner überaus gründlichen Analyse nationaler und internationaler Forschungen über jugendliche Gewaltkarrieren dargelegt hat: “Frühzeitige und einschneidende Eingriffe sind nicht besonders wirkungsvoll, sondern besonders gefährlich. Eine ‘Strategie des Zuwartens’ zeitigt bessere Ergebnisse. Milde zahlt sich aus.”

Wir befinden uns im Krieg…

seit 1400 Jahren und werden gewzwungen ihn zu führen oder unterzugehen. Und WIR haben uns diesen nicht auf die Fahnen geschrieben: Er ist normativer Zwang und substantieller Bestandteil muslimischer Frömmigkeit. Ihn nicht zu führen, wäre aus islamischer Sicht sündhaft.

Kampf im Klassenzimmer

oder hier:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4980716

Gerne hätte ich gewusst, woran es liegt, dass die Ausnahmelibanesin an der Hauptschule so freundlich zu den Deutschen ist. Ist sie vielleicht maronitische Christin?

Nunja, es wäre wohl etwas zu viel verlangt. Es gibt nicht alles auf einmal. Die Reportage ist eine halbe Sensation, obwohl

1. NICHT klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass das notorische Abgrenzungsverhalten genauso wie die praktizierte Gewalt (mit ihrem Mitteilungscharakter) systemimmanenter Bestandteil islamischer, DEZENTRALER  Normdurchsetzung ist

und

2. die Reportage erst im TV gesendet wurde, als die Generation 60+ und ein Gutteil der Arbeitenden schon die Schäfchen gezählt hat.

Wer es verpasst hat und noch nicht die tägliche Portion Wut im Bauch hat, sollte die Sendung unbedingt nachholen. Als ich in einem früheren Beitrag unterstellte, dass Islamisierung IMMER mit Gewalt gegen Nichtmuslime einhergeht, wurde mir Dummheit vorgeworfen. Eine grandiose Studie, die das eindeutig belegt, hat Manfred (der von dem Blog) vorgelegt, auf die an dieser Stelle schon einmal hingewiesen werden soll. Die 20€ sind gut angelegt. Islamkritik unter permanentem Verweis auf Einzelfälle wie es bspw. PI macht, ist auf Dauer nicht ausreichend. Es wird in wenigen Tagen eine umfassende Rezension von meiner Seite zum Dschihad-System in unserem Artikelbereich veröffentlicht werden.

Kirsten Heisig: Suizid

Letzte Woche gab es wilde Spekulationen um das Verschwinden der Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig. Übereilige Kommentatoren malten sich bereits aus, welche Folgen es hätte, sollte die Jugendrichterin von einem jugendlichen Kriminellen mit Migrationshintergrund ermordet worden sein. Wir haben uns mit Absicht zurückgehalten, weil das Leben eben oftmals nicht so eindimensional ist.

Seit gestern steht nun fest: Heisig hat Selbstmord begangen. Die Gründe dafür gehen die Öffentlichkeit nichts an.

Sebnitz in Pankow

Der Tagesspiegel titelte vor einigen Tagen: “Mädchen angeblich von 90 Angreifern aus Freibad gejagt”. Das klingt echt nach einer Mischung aus Sebnitz und Mügeln mit umgekehrten Vorzeichen. Nur diesmal sind die Wellen nicht ganz so hoch geschlagen, obwohl es sich sogar um Wiederholungstäter handeln könnte und rassistische Motive nicht ausgeschlossen werden können. Seit etwas mehr als einem Monat wissen wir ja zum Glück, daß auch Migranten rechtsextrem sein können.

Vor Dutzenden Angreifern soll am Dienstagabend ein 14-jähriges Mädchen aus dem Freibad Pankow geflüchtet sein. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, habe sich das Mädchen in der Nähe eines Schwimmbeckens aufgehalten, als es von einer ihr unbekannten Jugendlichen beleidigt worden sei. Die 14-Jährige konterte laut Polizei und fing sich eine Ohrfeige ein, woraufhin sie sich in die Umkleidekabinen flüchtete. Als eine Freundin ihr dort zu Hilfe eilte, soll die Gruppe der Angreifer auf bis zu 90 Personen angewachsen sein. Die Mädchen gaben an, getreten und geschlagen worden zu sein, bis ihnen schließlich die Flucht von dem Gelände gelang. Im Krankenhaus wurden die beiden ambulant behandelt. Die Mutter eines der Opfer erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt jetzt auch gegen den Sicherheitsdienst des Schwimmbades wegen des Verdachts auf unterlassene Hilfeleistung

Das Wachpersonal hat nach eigenen Angaben von dem Vorfall nichts mitbekommen. Am Freitag konnte im Freibad keiner bestätigen, Zeuge einer Auseinandersetzung geworden zu sein. Einzig eine Imbissmitarbeiterin sagte, dass fünf Mädchen „südländischer Abstammung“ kurz vor Badschließung Süßigkeiten gekauft und dabei laut gesagt haben sollen: „Jetzt schlagen wir die Deutsche.“

(…)

Erst 2008 waren bei den Berliner Bäderbetrieben die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. Im Sommerbad Wuhlheide hatten Vandalen einen Schaden von 260 000 Euro angerichtet, im Prinzenbad kam es 2004 sogar zu einer Messerstecherei. Auch im Sommerbad Pankow ist es nicht die erste Prügelei unter Gästen. 2006 gerieten dort an die 100 Besucher aneinander. Viele von ihnen sollen wie im aktuellen Fall Migrationshintergrund gehabt haben. Michelle Seipold und Madina Dolle, beide 13 Jahre alt, lassen sich aber nicht vom Baden abhalten. „Irgendwer pöbelt hier immer, wir sind das gewohnt und kommen trotzdem her.“

“Wut” auf Arte

Letzte Nacht lief auf Arte der umstrittene Fernsehfilm “Wut”. Wer ihn verpaßt oder noch nie gesehen hat, kann dies noch nachholen, da er hier in voller Länge online zu finden ist. In dem Film terrorisiert der junge Migrant, Can, eine linksliberale Professorenfamilie.

Beschwichtigend poetisieren

logo_frontEnde gut – alles gut.  Vor wenigen Minuten lief auf ARD das Sozialdrama “Zivilcourage” aus. Dramatisch ging’s dann kaum noch zu, das retardierende Moment hinkte hinterher und letztendlich öffnete der Protagonist – Antiquar Peter Jordan (Götz George alt) – die Fenster um beinahe wie Kolumbus Amerika auszurufen. Insofern aber ist Christian Dorns Besprechung noch viel zu wohlwollend.

Mit ein wenig Zivilcourage gegen Kriminelle mit Migrationshintergrund wendet sich doch alles zum Guten. Das ist die enttäuschende Moral dieses Films. Und so können auch der naive Mut des schnäuzbärtigen Antiquars und seine Lektionen in Hochkultur für die Analphabetin Jessica (Carolyn Genzkow) letztendlich doch nicht überzeugen. Dann eher doch Jessicas kettenrauchende Hartz-IV-Mutter. Wenigstens hier stimmt die Realität einigermaßen. Für das Genre “Sozialdrama” generell aber hebt “Zivilcourage” hoch an und landet schlecht.

Der israelische Regisseur Dror Zahavi hält den Spannungsbogen lange durch, das Ende gerät dafür umso schwächer. Der Antiquar senkt die Pistole, ruft den Migranten ein “Raus aus meinem Laden” zu und schon nimmt die Polizei den Schläger mit. So ließe sich der vorgeblich dramatische Ausklang resümieren. Irgendwie, mit einem Fünkchen Optimismus wird doch alles gut mit gewaltbereiten MitbürgerInnen.  Das dies dem Gewaltpotential der aus dem Kosovo stammenden, die Familie des Mannes bedrohenden Kosovo-Albaner vollkommen widerspricht, ignoriert die Handlung. Es scheint, als wöllte Zahavi ein längst nicht mehr zu verschweigendes Thema – Ausländerkriminalität – beschwichtigend poetisieren.