Will Europe become a single islamic state?

Illusionslosigkeit gegenüber dem islamischen Dominanzstreben zu erreichen, wäre schon mal was. Memri.tv leistet seit Jahren dazu einen eminent wichtigen Beitrag. Seht Euch das Video genau an. Die Muslimbruderschaft hat ihre Netzwerke überall in Europa und genau aus Ägypten stammt sie. Natürlich müssen wir vor einem solcher Art geäußerten politisch-religiösen Willen eine gesunde Furcht entwickeln. Durch Gleichgültigkeit ist es erst soweit gekommen, mit der Furcht schwindet ebendiese. Das ist der Anfang.

Die neuen Damen Albions: “Bringt die weiße Nutte um!”

In Europa ist die Hölle los! Diese Weiber müssen, im Gegensatz zu Emma West, das Weihnachtsfest nicht in U-Haft verbringen. Ach richtig, die feiern Weihnachten ja auch nicht. Wie wenig kultursensibel von mir.

Attentäter-Video aus dem Netz

Die ersten relevanten Worte zum norwegischen Massenmord haben andere eher und zudem besser verloren, als ich es derzeit könnte. Zu Dokumentationszwecken sei aber das Online-Video des Täters, das die Dekonstruktion der europäischen Völker zum Thema hat, hier allgemein zugänglich gemacht:

Siehe HIER.

Islamunterricht in Deutschland

Der Krieg gegen Deutsche

Der Krieg gegen Deutsche wird von (intellektuellen) Deutschen in Deutschland geführt. Das beweist uns Die ZEIT mit einem ideologischen Hetzartikel aller erster Güte. Die Geschichte geht so: Eine – hochgewachsene blonde (sic!) – Frau Christiane Müller, die beim LKA Sachsen arbeitet, erklärt den dummen, hinterwäldlerischen Sachsen regelmäßig die Besonderheiten im Umgang mit arabischen und türkischen Moslems. Dabei muss sie, mit einer sysiphosartigen Anstrengungsbereitschaft ausgerüstet, immer wieder mit dem Aufmalen von Strichmännchen anfangen und blickt dann ihre dämlichen Schäfchen mit ihrem überlegenen lehrerInnenhaften Blick an, als ob sie wartet, bis diese den letzten Satz fertig mitgeschrieben haben.

Doch die Lage ist natürlich fast hoffnungslos. Kaum ist zu erwarten, dass wirklich etwas hängen bleibt. Zu gering sind (noch) die Berührungspunkte mit Moslems, weshalb die interkulturelle Kompetenz (= die freudige Bejahung die eigene Identität aufzugeben) der Sachsen auch nicht so richtig in Fahrt kommen will. Denn Sachsen hat (leider, leider, leider! und noch, noch, noch!) nur einen Ausländeranteil von gerade einmal 2%, von denen wiederum nur 5,7% Türken sind.

Frau Müller ist überdies bei Ihrer Erziehungsarbeit offenbar allzuständig:

Manchmal sind es Polizisten, manchmal Lehrer, die vor ihr sitzen. Heute sind es Unternehmer, denen Christiane Müller im Auftrag der Staatskanzlei die arabische Welt erklärt.

Spätestens nach dem Satz ist es nun aber raus: Es geht hier um etwas ganz anderes! Frau Müller erklärt ihren Zuhörern die arabische Welt, aber der Artikel will eigentlich über Muslime in Sachsen reden. Jetzt wird die Redaktion deutlicher, die vermutlich Frau Müller missbraucht, um ihre ideologische Agenda voranzutreiben:

Häufig hört die Frau vom LKA bei ihren Vorträgen die Forderung, Muslime im Land sollten sich doch bitte den deutschen Gepflogenheiten anpassen. Welche die denn seien, fragt sie dann – eine Antwort bekommt sie selten. Wie gering das Einfühlungsvermögen vieler Sachsen in Bezug auf den Islam tatsächlich ist, zeigte sich im Sommer, als eine Dresdner Richterin ein muslimisches Mädchen wegen ihres Kopftuches des Raumes verwies. Oder als kurz darauf auch im Landtag heftig über ein Kopftuchverbot für muslimische Schülerinnen in sächsischen Klassen diskutiert wurde.

Eine Antwort bekommt Frau Müller selten, womit also bewiesen worden ist, dass es gar keine deutschen Gepflogenheiten gibt. Diese Masche ist sooo billig und hat sooo einen Bart. Als ob Selbstverständlichkeiten – und ja in Sachsen, aber auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt es deutsche Gepflogenheiten als Selbstverständlichkeiten auch im urbanen Raum noch, sonst wäre der Artikel ja auch unnötig – von jedem Einzelnen positiv expliziert werden müssten. Was sie nicht sind, ist nämlich jedenfalls klar: Kein Kopftuch, kein Türkisch, kein Arabisch, keine Moschee.

Man stelle sich auch vor: im sächsischen Landtag hat die Volksvertretung sich angemaßt ihre Arbeit zu machen Volkes Wille zu ermitteln. Dabei kennt den doch nur Simon Kremer von der Zeit, der gern seine Vorstellungen von Urlaubsgenüssen mit dem Lebensalltag vermengt, aber das ist natürlich dann der Bevölkerungswille.

Die Geschichten werden noch besser:

Im vergangenen Sommer war eine Gruppe von 60 Studenten aus Abu Dhabi in Dresden zu Gast, da klingelte das Telefon im Büro von Uta Kruse. Bei der städtischen Ausländerbeauftragten meldeten sich Bürger: Was in der Stadt los sei? All diese Verschleierten! »Es war eine Ratlosigkeit zu spüren«, sagt Kruse, »weil man das nicht kannte und damit nicht umgehen konnte.« Alle kämen sofort auf Klischees: das Kopftuch bei Frauen, Aggressivität bei jungen Männern. Es sieht aus, als teilten Sachsen alle Ausländer in zwei Gruppen: auf der einen Seite russischsprechende Migranten und Vietnamesen; auf der anderen Muslime. Die arabische Kultur ist vielen zu fern, zu fremd. Die Vorurteile ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten.

Die Wahrheit ist doch, dass man die Staatsgäste deshalb gar nicht mehr als Staatsgäste wahrnimmt, weil es sich auch um eine Invasion aus Berlin handeln könnte. Als wären die Sachsen generell unfähig bei ihren Fahrten in westdeutsche Großstädte Verdreckung, Verslummung und den Niedergang des Staates eigenständig wahrzunehmen. Der hohepriesterliche Simon Kremer, der vermutlich noch nie einer echten Arbeit in seinem Leben nachgehen musste, pflegt hier wunderbar alle seine antideutschen Ressentiments und ignoriert dabei die ungeheure Zahl an Arbeitsmigranten, die aus Sachsen kommend “im Westen” auf Montage arbeiten. Die sind nämlich glücklich aus dem gefühlten Ausland wenigstens am Wochenende in eine deutsche Heimat zurückkehren zu können.

Diese ungeheure Frechheit mit der sich solche Schreibtischtäter beim Kaffee mit dem Shisha-Schlauch im Maul anmaßen, darüber zu befinden, wie andere Deutsche in ihrem Bundesland zu leben hätten, ist im Prinzip unfassbar. Psychologisch muss es sich um ein Stockholmsyndrom handeln, die vorsorgliche Verbrüderung mit dem Sieger von Morgen. Deutlich wird hier auch, wie sehr die mitteldeutschen Bundesländer als Bedrohung bei der Umformung der deutschen Identität angesehen werden. Der Artikel ist für seine westdeutschen Leser – von unserer Seite aus betrachtet – eigentlich ein Auswanderungsbefehl.

Heute versucht Müller, die Teilnehmer ihrer Trainings dazu zu bringen, Muslime und die arabische Welt differenziert wahrzunehmen. »Auch Islamist ist nicht gleich Islamist«, sagt sie: Es gebe sogar Unterschiede zwischen religiösen Fanatikern; nicht jeder wolle gleich Bomben zünden. Bei jedem Vortrag kämpft Müller aufs Neue gegen die Vorurteile. Die Gelassenheit muss sie aus der arabischen Welt haben.

Wenn Kremer dann noch mit solch einem Gedankenmüll aufwartet, mit dem auf so eine primitive Weise die Überlegenheit des islamisch-arabischen Lebensgefühls gepriesen wird, dann fällt einem nur noch die Parteipropaganda vergangener Tage ein, die schlussendlich mehr zum Untergang der DDR beigetragen hat, als die ideologischen Lenker sehen wollten. Warum ausgerechnet eine Frau vom Landeskriminalamt über Moslems aufklärt, kann und will Kremer überdies auch nicht reflektieren.

Aber was ist, wenn man ganz einfach ISLAMISCHE BRÄUCHE IN SACHSEN nicht haben will, WAS DANN? Etwa alle ab ins Umerziehungslager zur Gedankenveränderung? Bisweilen hat man das Gefühl die BRD ist bereits eins.


Den ganzen Beitrag lesen…

Terror-Tante Viett

Die seltsame Fähigkeit, eine treffende Lagebeurteilung mit einem irreligiösen Ersatzheil zu verknüpfen, ist wirklich ein kommunistisches Spezifikum. In der Jungen Welt schrieb Viett:

Das Gebot der Stunde ist der Aufbau einer revolutionären, kommunistischen Organisation.

(…)

Eine Organisation/Partei, kann zwar fortschrittlich, antikapitalistisch, marxistisch/leninistisch sein, aber nicht revolutionär, wenn sie nicht in bestimmten Bereichen (Kommunikation, Strukturen, Verantwortlichkeiten) klandestin ist.

(…)

Eine revolutionäre Partei muß (…) den Aktivisten ideologischen und rechtlichen Schutz geben und nicht den bürgerlichen Pazifismus, die bürgerlichen Gesetze in Front gegen sie bringen. Um kämpferisches Klassenbewußtsein zu entwickeln, muß eine revolutionäre Organisation versuchen, die Kämpfe, in denen sie verankert ist, so weit wie möglich an die Grenze der bürgerlichen Rechtsordnung heranzuführen, und wenn es notwendig und möglich ist, diese überschreiten.

Dies sei nicht nur wegen dem sowieso alles umfassenden Kapitalismus-Imperialismus-Rassismus-Faschismus notwendig, sondern explizit deswegen:

Das ist eine logische, absolut notwendige Konsequenz, wenn wir ernstnehmen, was wir wissen: die Konzeption des staatlichen Sicherheitsapparates in Deutschland und die sogenannte gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur sind in ihrer Vollendung auf totalitäre Herrschaftssicherung aus. Sie funktionieren losgelöst von demokratischen und gesetzlichen Vorgaben und sind funktional für autoritäre und faschistische Herrschaftstypen.

Wir kennen alle die Debatten, in denen Vertreter der Elite bereits jetzt ohne Scheu darüber reden, daß die demokratische Herrschaftsform den Problemen der Zeit nicht mehr dienlich ist. Wir haben es zu tun mit einer schleichenden Faschisierung unter dem Deckmantel von Phrasen wie »Freiheit braucht Sicherheit« und mit einer erschreckend hohen Akzeptanz rassistischer (? CR) Ansichten, wenn sie aus der »Mitte« der Gesellschaft kommen.

Völlig unreflektiert gibt Viett hier etwas wieder, was wir alle unterschreiben können: Das Unbehagen angesichts eines unkontrollierbaren Überwachungsstaates.

Doch warum wird das alles mittlerweile zur Aufrechterhaltung der Regierbarkeit notwendig?

1. Auch weil die (West-)Linke die Masseneinwanderung zur Auslöschung des Deutschen Volkes stets unterstützt hat und jede Umkehr als faschsistisch und rassistisch blockiert hat!

und

2. Weil eben der Sumpf, aus dem Viett stammt, die Nation als Schutzschild und Bewahrer des demokratischen Souveräns “Volk” permanent untergraben hat.

Die sozialistischen Strömungen haben seit ’68 die hedonistische Konsumwelt ganz im Sinne der Kapitalisten gefördert und die Nation ganz im Sinne des internationalen Finanzkapitals zerbröselt (Kein Mensch ist illegal, Es gibt keine Grenzen, Völker gibt es nicht, Nie wieder Deutschland).

Kurzum sie haben Deutschland als politisches Subjekt negiert und der liberalen Liquidierung preisgegeben und den demokratischen Souverän schwer beschädigt, und heulen jetzt über die von ihnen mitzuverantwortenden Konsequenzen. Das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit!

Und dass Masseneinwanderung in die Sozialsysteme die Völkerverständigung nicht fördert, sondern untergräbt, ist auch ein konservativer Dauerbrenner seit Jahrzehnten. Was Viett “rassistisch” nennt, ist in weiten Teilen (!) nichts als das immer noch vorhandene – und völlig vernünftige und demokratische (!) Verständnis, dass Deutschland Eigentum aller Deutschen ist. Ja wem gehört Deutschland denn sonst?

Masseneinwanderung in Bildern (III)

Die sogenannte Alters”pyramide”, die eher an einen Rochen erinnert, will ich Euch nicht vorenthalten. Die strukturelle Umvolkung steht bereits bei 1:2:

Bildquelle:

Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2009 – Fachserie 1 Reihe 2.2 – 2009

Masseneinwanderung in Bildern (II)

Diese Bilder sind noch wichtiger, weil sie die Migrationsdaten bei den unter 10-Jährigen betreffen! Hier seht ihr die Zukunft:

Bilderquelle:

Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2009 – Fachserie 1 Reihe 2.2 – 2009

Alte Worte über die Kirche

Alle jungen Sekten sind im tiefsten Grunde staats- und besitzfeindlich, gegen Stand und Rang und für allgemeine Gleichheit eingenommen. Und die Politik altgewordener Kirchen, so konservativ sie in bezug auf sich selbst sind, ist immer in Versuchung, in bezug auf den Staat und die Gesellschaft liberal, demokratisch, sozialistisch, also einebnend und zerstörend zu werden, sobald der Kampf zwischen Tradition und Mob beginnt.

Alle Priester sind Menschen und damit wird das Schicksal der Kirche von dem menschlichen Material abhängig, aus dem sie sich in schneller Folge zusammensetzt. Selbst die strengste Auswahl – und sie ist in der Regel meisterhaft – kann nicht verhindern, daß in Zeiten des gesellschaftlichen Verfalles und revolutionären Abbaus aller alten Formen die gemeinen Instinkte und das gemeine Denken häufig und selbst herrschend werden. Es gibt in allen derartigen Zeiten einen Priesterpöbel, der die Würde und den Glauben der Kirche durch den Schmutz parteipolitischer Interessen schleift, sich mit den Mächten des Umsturzes verbündet und mit den sentimentalen Phrasen von Nächstenliebe und Schutz der Armen die Unterwelt zur Zerstörung der gesellschaftlichen Ordnung entfesseln hilft – der Ordnung, mit welcher auch die Kirche unwiderruflich und schicksalhaft verbunden ist. Eine Religion ist das, was die Seele der Gläubigen ist. Eine Kirche ist so viel wert, als das Priestermaterial wert ist, aus dem sie sich zusammensetzt.

Am Anfang der Französischen Revolution stehen neben dem Schwärm verkommener Abbes, die seit Jahren gegen Monarchie, Autorität und Stand spöttisch schrieben und redeten, der entlaufene Mönch Fouché und der abtrünnige Bischof Talleyrand, beide Königsmörder und Millionendiebe, napoleonische Herzöge und Landesverräter. Seit 1815 wird der christliche Priester immer häufiger Demokrat, Sozialist und Parteipolitiker, Das Luthertum, das kaum, und der Puritanismus, der gar keine Kirche ist, haben als solche keine destruktive Politik getrieben. Der einzelne Priester ging für sich »ins Volk« und zur Arbeiterpartei, redete in Wahlversammlungen und Parlamenten, schrieb über »soziale« Fragen und endete als Demagoge und Marxist. Der katholische Priester aber, stärker gebunden, zog die Kirche auf diesem Wege hinter sich her. Sie wurde in die Agitation der Parteien verflochten, zuerst als wirksames Mittel und zuletzt als Opfer dieser Politik. Eine katholische Gewerkschaftsbewegung mit sozialistisch-syndikalistischen Tendenzen gab es in Frankreich schon unter Napoleon III. In Deutschland entstand sie seit 1870 aus der Furcht, daß die roten Gewerkschaften die Macht über die Massen der Industriegebiete allein eroberten. Und alsbald verständigte sie sich mit diesen. Alle Arbeiterparteien sind sich ihrer Gemeinsamkeit dunkel bewußt, so sehr die Führergruppen einander hassen.

Es ist lange her, seit der weltpolitische Blick Leos XIII. Schule machte und in Deutschland ein echter Kirchenfürst wie Kardinal Kopp den Klerus regierte. Damals war die Kirche sich bewußt, eine konservative Macht zu sein, und wußte sehr genau, daß ihr Schicksal mit dem der übrigen konservativen Mächte, der staatlichen Autorität, der Monarchie, der gesellschaftlichen Ordnung und des Eigentums verbunden war, daß sie im Klassenkampf unbedingt gegen die liberalen und sozialistischen Mächte auf der »rechten« Seite stand und daß davon die Aussicht abhing, das revolutionäre Zeitalter als Macht zu überdauern. Das hat sich schnell geändert. Die seelische Disziplin ist erschüttert. Die pöbelhaften Elemente im Priestertum tyrannisieren durch ihre Tätigkeit die Kirche bis in die höchsten Stellen hinauf, und diese müssen schweigen, um ihre Ohnmacht nicht vor der Welt zu enthüllen. Die Diplomatie der Kirche, einst vornehm von oben her und über Jahrzehnte hin die Dinge taktisch beurteilend, hat in weiten Gebieten den gemeinen Methoden der Tagespolitik Platz gemacht, der parteimäßig demokratischen Agitation von unten mit ihren nichtswürdigen Kniffen und verlogenen Argumenten. Man denkt und handelt auf dem Niveau der großstädtischen Unterwelt. Man hat das überlieferte Streben nach weltlicher Macht auf den kleinen Ehrgeiz von Wahlerfolgen und Bündnissen mit anderen Pöbelparteien zum Zweck materieller Erfolge reduziert. Der Mob in der Priesterschaft, einst streng gezügelt, führt heute mit seinem proletarischen Denken die Herrschaft über den wertvollen Teil des Klerus, welcher die Seele des Menschen für wichtiger hält als seine Wahlstimme und metaphysische Fragen ernster nimmt als demagogische Eingriffe in das Wirtschaftsleben.

(Oswald Spengler, Jahre der Entscheidung, Die weiße Weltrevolution, 14. Typus des Demagogen)

Singuläre Perestroika?

Einen interessanten Blick hat Martin Lichtmesz heute auf die uns allen doch recht am Herzen liegende Bewältigungsbewältigung geworfen. Ich stimme zu, dass immer mal wieder entnervte Stimmen medial zugelassen werden, die die logischen Mängel der ritualisierten Neurosen der deutschen Öffentlichkeit dem Leser bzw. Zuhörer fast zum Greifen nahe bringen. Doch mit Logik hat das alles eben nicht viel zu tun, weshalb die Kraft des Arguments in der Summe nicht zählt. Es ist ein religiöser Kult, der von seiner eigenen Diktion lebt. Ein perverser Totenkult sogar.

Ich bin weniger optimistisch in Bezug auf den Gedanken an eine allgemeine, linear einsetzende Perestroika. Untergründig mag das vielleicht zutreffen, insbesondere durch das physische Ausscheiden der vehementesten Singularisten, aber eher ist anzunehmen, dass der Bogen nochmal kräftig überspannt werden wird. Entscheidend ist, wie lange es noch möglich sein wird, in der Öffentlichkeit stehende Persönlichkeiten zu einem Bekenntnis zu zwingen, bzw. bei dessen unterbleiben zu bestrafen. Ein solches Bekenntnis enthält in der Regel mindestens eine der folgenden Wendungen: sechs Millionen, menschenunwürdig, menschenverachtend, singuläre Verbechen, wissen ja bereits, haben ja gesehen, historische Verantwortung, Scham, Schande, sowie den Namen eines oder mehrerer Konzentrationslager; und geht einher mit einer geradezu inbrünstig zur Schau gestellten Verehrung des jüdischen Kultus (bes. durch die FrauInnen), der auch gleich mit zu einer, wenn nicht gar der Wurzel der germanisch-christlichen (vulgo: europäischen) Kultur – quasi als nachträgliche Wiedergutmachung – gemacht wird.

Das deutlichste Zeichen für die selbstverordnete Knechtschaft der deutschen Intelligenz liefern dann diejenigen, die sich nun auch noch einen Juden als Zeugen für die Richtigkeit ihrer Auffassung herbeiholen, um mithilfe seiner allgemeinen Indemnität die intellektuelle Auseinandersetzung zu gewinnen.

Selbstverständlich habe ich auch ein aktuelles Beispiel parat. In der Papierausgabe der Thüringer Allgemeine vom 11.11.2010 (hier online) erschien ein Artikel über einen Betrug iHv 42 Mio. $ zugunsten von Nicht-Entschädigungsbedürftigen, an dem auch Mitglieder der bekannten Jewish Claims Conference beteiligt gewesen sein sollen.

Diese Meldung durfte aber die Redaktionssitzung der TA nicht passieren, ohne dass die entsprechende Bewältigungspropaganda dazugeschaltet worden wäre. Denn gegen den möglicherweise an der Richtigkeit fortlaufender “Entschädigungen” zweifelnden Leser darf der Feullitonist der TA – Henryk Goldberg – leitartikelndDie Kraft der Toten” einsetzen:

Ausgerechnet. Es gibt kein anderes historisches Ereignis, das von den Nachgeborenen ein solches Maß an Respekt und Demut einfordert. (Übersetzt: “von Euren Nachgeborenen” oder bloße Propagandafloskel. Vermutlich das Zweite. Respekt für den Holocaust einzufordern, sollte einem Nichtjuden jedenfalls in Deutschland besser nicht passieren.) Und deshalb gibt es auch nichts Vergleichbares, das eine solche moralische Unangreifbarkeit in sich selbst benötigt als eine Art Schutzschild gegenüber den Anwürfen derer, die diesen Respekt und diese Demut verweigern.

Dieser Schutzschild wurde jetzt beschädigt.

Dieses Gaunertum, gewissenlos, hemmungslos, verantwortungslos, beschmutzt in gewisser Weise sogar die tatsächlichen Opfer, obgleich die im Namen Deutschlands beschmutzt wurden auf singuläre Weise. (Die Gauner haben vielleicht beschmutzt, aber nicht singulär! Achtung wichtig, deshalb ist der Satz auch so gestelzt.)

Denn in der öffentlichen Wahrnehmung wird mancher der Überlebenden, laut oder leise, die zutiefst beleidigende Frage auszuhalten haben, ob er nicht schließlich auch nur ein kleiner Geschäftemacher sei. (Richtig!)

Das zynische (wieso zynisch?) Wort von der Holocaust-Industrie wird wieder Konjunktur haben. Denn der Umgang mit diesem deutschen Erbe ist immer wieder ein Thema, nicht nur unter Rechtsradikalen. (Holocaust-Industrie ein deutsches Erbe? Jetzt gehts aber los! Oder worauf bezieht sich dieses deutsche Erbe? Oder etwa deutsch-jüdisches Erbe? Ich bitte Sie Herr Goldberg…)

Es gibt einen Trend zur entspannten Leichthändigkeit, einen Trend, die Freiheit von individueller Schuld zu übersetzen in eine Freiheit von historischer Verantwortung. (Erster Teil des Satzes passt nicht zum zweiten Teil des Satzes, Propaganda)

Die Historisierung des Holocaust wird nicht aufzuhalten sein, irgendwann einmal wird man das betrachten, wie wir die Hexenprozesse betrachten. Aber so lang es noch Überlebende gibt, ihre Kinder und Kindeskinder, haben wir kein Recht auf diese Betrachtungsweise.

(Mit Abstand der deutlichste Absatz und zugleich aufregendste Teil des Artikels. Die Historisierung wird nicht aufzuhalten sein, aber “wir haben” kein Recht zu dieser Betrachtungsweise! Und wie lange? Na solange es Überlebende, Kinder und Kindeskinder gibt. Wessen Überlebende, Kinder und Kindeskinder? Na jüdische UND deutsche (wegen den Hexenprozessen!). Zuerst dachte ich, dass das “wir” besser mit “ihr Deutschen” zu übersetzen wäre, doch das ist ganz und gar falsch. Auch die Juden dürfen den Holocaust nicht historisieren, solange wir Deutschen noch nicht mit dem Verschwinden aus der Weltgeschichte bestraft wurden. Diese Botschaft ist auch an die Mitjuden gerichtet, die zu einer Versöhnung mit uns Deutschen bereit wären (spez. die Russlandjuden, die mittlerweile die Synagogen dominieren). Hier tut sich eine alttestamentliche Tiefendimension des deutsch-jüdischen Schismas auf, das bestimmte jüdische Kreise offenbar als unaufhebbar ansehen. Gerechtigkeit heißt hier “Auge um Auge, Zahn um Zahn.” Die Vergebung ist neutestamentlich. Dass die westliche jüdische Lobby aus wohlbewußtem Eigeninteresse uns das Recht zur Historisierung absprechen will, sollte uns allerdings nicht daran hindern, es einzufordern!)

Diese Millionenbetrüger sind Gauner der gewissenlosesten Art. Es steht nirgendwo geschrieben, dass einer kein Gauner sein kann, nur weil er ein Jude ist. (Richtig!) Doch wir dürfen den Betrügern nicht mehr moralische Prägekraft zubilligen als sechs Millionen Toten.

(Aha! Ergebnis stimmt. Es muss alles so weitergehen wie bisher, die paar Euros an die Falschen haben wir zu schlucken. Die magische Zahl darf am Ende nicht fehlen.)

(Hervorhebungen und farbige Kommentierungen von CR)

BAMM! Da hat er wieder zugeschlagen. In dem Text ist wirklich alles drin. Übrigens gehe ich stark davon aus, dass diese Artikel immer auch eine Botschaft an das eigene (hier jüdische) Milieu enthalten. Der Subtext, den ich versuchte offenzulegen, spricht jedenfalls nicht für einen Hang zur Perestroika. Die Zeiten werden rauher und es ist leicht möglich, dass sich bestimmte Bezugspunkte verschieben werden. Ich vermute aber, dass dazu dann eher äußere Veränderungen Anlass geben werden. Aber das war vermutlich auch eine Vorbedingung für den letztendlichen Erfolg der polnischen Perestroika.