Deutliche Worte: FJS als Vorbild

Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie sehr die deutsche Rechte doch demokratisiert worden ist. Nunja warum auch nicht. Jedenfalls kommt der permanente Ruf nach DER Partei nicht von ungefähr. Hört doch mal Franz Josef Strauß zu!

Das ist Wahlkampf. Strauß presst seine Worte und Sätze den anderen auf. NUR so kann, wenn überhaupt, noch etwas geschehen.

1. Klare ÖFFENTLICHE Feindbestimmung.

2. Die eigenen Worte mit der Bedeutung des eigenen Milieus benutzen.

3. Einnehmende Rhetorik.

4. Niemals zurückweichen! Immer Leuten, die persönlich werden, in die eigene Rippe pieksen.

Als ob das in der Gegenwarts-BRD nicht möglich wäre… Der war im KB, die im KBW, der ist ein schwuler Päderast, da gibts einen Stasiverdacht, die leugnet in Geistesschwäche die Realität der Völker und behauptet, das sei wissenschaftlich bewiesen. Der Obama von Altona (SPD) ist ein korruptes, islamisches U-Boot, Islam-Özkan hat genug Stichworte (deutsche Richter fremde Autoritäten, Mediencharta, will Erdogan kennenlernen, Kruzifixe abhängen) geliefert, um sie dezent wegen landesverräterischer Agententätigkeit zu beschuldigen. Wer konfrontiert die linken Türken-Bücklinge mal damit, dass die in Deutschland meist gelesene türkische Zeitung Hürriyet täglich in der Kopfzeile “Die Türkei den Türken!” offenbart? Wann kommt endlich der rote Kasner aufs Tableau, wann wird IM Erika mal ÖFFENTLICH rhetorisch geschickt verarbeitet? Wo ist der Koffer vom Finanzminister? Was ist mit Ackermanns Birthday Party im Reichstag? Wer wirft dem Zentralrat der Juden vor, ohnehin nicht für den Großteil der deutschen Juden zu sprechen? Analog die Islamräte. Wer konfrontiert die Kirchen mal öffentlich mit ihrer freimaurerischen Ketzerei. Die Zeiten waren nie besser für jemanden, der noch nie in einer freien Kameradschaft war und nicht den ganzen Tag von Adolf Hitler schwärmt. Mir würden noch unzählige weitere Beispiele einfallen. Am Ende muss ichs wohl selbst machen?

Doch was ist? Alle wollen am liebsten von allen gestreichelt werden, nirgendwo anecken: Hilfe, der mag mich nicht! Es tut mir leid. Ich bin ja auch betroffen. Wir werden uns abgrenzen. Wir tragen eine große Verantwortung. Seht her ich trage meinen Philosemitismus zur Schau um allen zu zeigen, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Ja ich will auch das Klima retten.  Böser Rechtspopulismus. Integration, Integration, Bereicherung, buntbuntbunt. Die Menschen in unserem Land, statt mal (die Betonung liegt auf mal) vom VOLK zu reden.

Auf dem gegenerischen Territorium ist man immer unterlegen. Und demokratische Politik ist gewissermaßen Krieg mit bürokratischen Mitteln.

Wenn ich mir die Physiognomie der “Freiheit”-Gründer anschaue, dann ist doch alles klar. Wo ist der Schneid? Und Stadtkewitz ist da noch der schneidigste. Aber wo waren bislang dessen prägnante Worte? Puuuuuuh! – Heiße Luft. Großer Tanzkreis mit Piratenkoenig-Lalaohr.

Es tut mir leid, solange es keinen Politiker gibt, der in ähnlicher Weise, wie FJS dazu in der Lage war, einen Wahlkampf führen kann, wird sich NICHTS bewegen. Und FJS ist sicher nicht deswegen ein Vorbild, weil er eine weiße Weste gehabt hätte. Die hatte er gewiss nicht. Man muss auch nicht seine inhaltlichen Positionen teilen, es geht nur um dessen politischen Modus. Denn seine Worte gaben seiner Wählerschaft die Sprache zurück!

PS: Von Strauß lernen, heißt siegen lernen.

So sprachen Unionspolitiker vor 20 Jahren

Der neue Streit um Erika Steinbach ist symptomatisch für den Linkstrend der Union. Gegenüber WELT ONLINE gab die in die Kritik geratene Präsidentin des Bundes der Vertriebenen nun bekannt, sich aus dem Parteivorstand zurückziehen zu wollen.

„Ich werde nicht mehr erneut für den Parteivorstand kandidieren“, kündigte Steinbach gegenüber WELT ONLINE an. „Ich habe dort nur noch eine Alibifunktion, die ich nicht mehr wahrnehmen möchte. Ich stehe dort für das Konservative, aber ich stehe immer mehr allein.“

Steinbach steht aktuell in der Kritik, weil sie in einer internen CDU-Fraktionsvorstandssitzung betonte, auch sie könne es nicht ändern, daß der Krieg viele Väter hatte.

Interessant dazu ist ein Video, auf das ich heute aufmerksam gemacht wurde. Darauf zu sehen ist der damalige CSU-Chef Theo Waigel auf dem Schlesier-Treffen 1989. Er äußerte damals:

Mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, am 8. Mai 1945, ist das Deutsche Reich nicht untergegangen. Es gibt keinen völkerrechtlich wirksamen Akt, durch den die östlichen Teile des Detschen Reiches von diesem abgetrennt worden sind. Unser politisches Ziel bleibt die Herstellung der staatlichen Einheit des deutschen Volkes in freier Selbstbestimmung.

Was würde wohl heute mit einem Politiker passieren, der den gleichen Sachverhalt erläutert? Vermutlich wäre er danach nicht noch weitere neun Jahre Finanzminister und zehn Jahre Parteivorsitzender geblieben.

Heute ist unser Sedantag

Manfred hatte auf das deutsche Unglück mit den Nationalfeiertagen hingewiesen, wie zum Beispiel mit dem Tag der offenen Moschee am 3. Oktober. Der Sedantag war auch einmal ein ehrwürdiger Feiertag, weil Frankreich 1870 offensichtlich angetreten war, um 1871 die Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches unter preußischer Führung in den Spiegelsaal von Versailles zu verlegen. Muaha! Das war auf jeden Fall eine kleine jährliche Sause wert, was Frankreich aber nicht ganz so sah. Heute ist der Sedantag aus dem öffentlichen Bewusstsein getilgt. Er ist lediglich ein weiterer Spielball der Geisteswissenschaften geworden.

Auch wenn sich das jetzt fast angehört hat wie Marietta Slomka, die auch gern “Sendung mit der Maus” spielt, kommt jetzt, was ich mit Sedan assoziiere:

Der Pariser Einzugsmarsch

Es passt immer wieder seit fast 200 Jahren. Ich glaube das ist es auch, was die meisten Leute an guter Marschmusik so ankotzt: Ihre unbefangene und ehrlich gemeinte, gute Laune. Der Klang empört den Miesepeter, der lediglich an Heimatschnulzen der Adenauerära erinnert werden will. Als es gemacht wurde, war es aber sicherlich keine gute Miene zum bösen Spiel, sondern gute Miene zum guten Spiel. Und darauf kommt es an.

Jede Seite ist die falsche (II): Außenpolitik

Wir brauchen einen Neuen Deutschen Bund? Was soll das pathetische Geschwalle, wird einer fragen. Oder andere darauf hinweisen, dass der Rothämel mächtig einen an der Waffel hat. Doch mir will es scheinen, dass den meisten Lesern der Ernst unserer Situation überhaupt nicht bewusst ist. Was sich in Deutschland und Europa anbahnt ist an sich nicht das Ergebnis einer zufälligen Entwicklung, sondern nur für sich (i.e. in seiner konkreten Erscheinung) zufällig. Was heißt das? Das heißt, dass die Grundlinien der europäischen Entwicklungen geplant wurden, aber die tatsächliche Umsetzung logischerweise mit gewissen Unkalkulierbarkeiten umgehen muss. Die Option eines geeinten europäischen Wirtschaftsraums und die Möglichkeiten einer gebündelteren politischen Macht wurden gedanklich schon längst vor dem Zweiten Weltkrieg durchgespielt. Beispielsweise hatte Hitler ja sogar ein zweites Buch geschrieben. Aber auch Coudenhove-Kalergies Visionen von einer eurasisch-negroiden Mischrasse dürften dem ein oder anderen bekannt sein. Ob nun jemand schon vor 70 Jahren konkret die 12 Sterne im Kreis auf blauen Grund als Beflaggung haben wollte, ist dabei völlig gleichgültig. Die Ausschaltung der eigenständigen deutschen Macht nun war lediglich Vorbedingung für eine nahezu ausschließlich westlich dominierte Umsetzung dieses Grundgedankens.


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Als der Osten noch Heimat war

… heißt eine dreiteilige Dokumentation des WDR. Sie wurde am vergangenen Sonnabend auf Phoenix ausgestrahlt. Leider konnte ich nur den dritten Teil sehen, in welchem es um das nach dem 1. WK von Polen annektierte Westpreußen ging. Und Goetheschüler aus Graudenz als Zeitzeugen über ihre Erlebnisse befragt wurden. Keine senilen Moralisten, sondern ganz großes und ausgewogenes Kino. Wirklich. Ich war begeistert.

Die anderen Teile sind ebenfalls bei Youtube zu finden. Ich werde diese  noch ansehen. Unabhängig davon präsentiere ich im folgenden meine Lieblingszitate aus dem oben verlinkten dritten Teil:

Hanno Henatsch, Sohn eines Fabrikanten:

Die Polen hatten dann ja auch wenig Verständnis für die Leistung der Deutschen, verstehen Sie? Die fanden sie möglicherweise zu tüchtig. Kann sein. Das ist ja auch immer sone Sache. Wenn einer mehr kann als ein anderer, äh, muss das nicht immer zur Wertschätzung beitragen.

Ursula Orlovius, Goetheschülerin:

Wir waren wirklich deutsch. Ja. Das muss man sagen und  … waren uns dessen auch bewusst. Ich glaube wir waren deutscher als die Deutschen im Reich. Ja. Und waren es gerne.

Rosemarie Döhring, Pfarrerstochter:

National waren wir, aber nicht nationalsozialistisch. National waren wir. Sehr, sehr.

Erich Abramowski, Sohn eines Gutsbesitzers, über den Beginn des Krieges:

Am 2. September haben polnische Grenztruppen […] angezündet und abgefackelt sozusagen. Dieser Verlust, dieses Geschenk, so ein wunderschönes Haus zu haben und dadrin Leben zu können, aufwachsen zu können, äh, ist mir heute schwierig es nachzuvollziehen, äh, ob wir da Tränen vergossen haben. Ich könnte heute welche vergießen, aber ob ich sie damals vergossen hab? Ich weiß es nicht. Wir wurden deutsch.

Nochmal Rosemarie Döhring, Pfarrerstochter, zum Einzug der deutschen Truppen:

Und dann haben wir die ganzen Dahlien geköpft, in die Waschkörbe getan und haben die deutschen Soldaten mit Blumen beschmissen. Nach Strich und Faden. Und ich hab zum ersten Mal in meinem Leben meinen Vater weinen sehen. – Vor Glück.

Es war sehr unterhaltsam. Über den obligatorischen “Überfall auf Polen” konnte man hinwegsehen. Die Kommentare der Zeitzeugen haben das locker entschädigt.

Linke Hetze: Spiegelanalyse

Andrea Röpkes (ihrerseits Mitglied im vom VS beobachteten VVN-BDA) neuerliches Denunziantentum unter publizistischer Beihilfe der taz ist an Euch sicherlich nicht vorüber gegangen. Momentan tobt der Mob mal wieder gegen die modernen Ketzer.

“Anna und Arthur” aus dem oben verlinkten Kommentarstrang haben die Lage erfasst, weswegen ihr Beitrag im Spiegel der Zeit beleuchtet werden soll. Es gibt keine effektivere Methode als die Schlüsselwörter in Hetztexten auszutauschen, um Totalitarismus zu explizieren. Hier der leicht angepasste Text aus dem Kommentarbereich der taz:


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Wir befinden uns im Krieg…

seit 1400 Jahren und werden gewzwungen ihn zu führen oder unterzugehen. Und WIR haben uns diesen nicht auf die Fahnen geschrieben: Er ist normativer Zwang und substantieller Bestandteil muslimischer Frömmigkeit. Ihn nicht zu führen, wäre aus islamischer Sicht sündhaft.

Kampf im Klassenzimmer

oder hier:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4980716

Gerne hätte ich gewusst, woran es liegt, dass die Ausnahmelibanesin an der Hauptschule so freundlich zu den Deutschen ist. Ist sie vielleicht maronitische Christin?

Nunja, es wäre wohl etwas zu viel verlangt. Es gibt nicht alles auf einmal. Die Reportage ist eine halbe Sensation, obwohl

1. NICHT klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass das notorische Abgrenzungsverhalten genauso wie die praktizierte Gewalt (mit ihrem Mitteilungscharakter) systemimmanenter Bestandteil islamischer, DEZENTRALER  Normdurchsetzung ist

und

2. die Reportage erst im TV gesendet wurde, als die Generation 60+ und ein Gutteil der Arbeitenden schon die Schäfchen gezählt hat.

Wer es verpasst hat und noch nicht die tägliche Portion Wut im Bauch hat, sollte die Sendung unbedingt nachholen. Als ich in einem früheren Beitrag unterstellte, dass Islamisierung IMMER mit Gewalt gegen Nichtmuslime einhergeht, wurde mir Dummheit vorgeworfen. Eine grandiose Studie, die das eindeutig belegt, hat Manfred (der von dem Blog) vorgelegt, auf die an dieser Stelle schon einmal hingewiesen werden soll. Die 20€ sind gut angelegt. Islamkritik unter permanentem Verweis auf Einzelfälle wie es bspw. PI macht, ist auf Dauer nicht ausreichend. Es wird in wenigen Tagen eine umfassende Rezension von meiner Seite zum Dschihad-System in unserem Artikelbereich veröffentlicht werden.

Antwort von Ernst Nolte

Als Reaktion auf unseren Blauen Brief hat die Grünen-Nachwuchspolitikerin Agnes Malczak mir die Freundschaft bei Facebook gekündigt. Nach einigen Krokodilstränen geht es mir aber den Umständen entsprechend gut. Vielleicht äußert sie sich ja auch noch zur Sache.

Ernst Nolte hat auf unseren Brief geantwortet und wir beabsichtigen, die Korrespondenz mit ihm fortzuführen:

WM-Bescheuertheit und die Lust am Aussterben

Teufeltöterin (Erfurter Dom)Nach einschlägigen Rassismusdefinitionen ist Rassismus eine Eigenschaft, die nur – wie soll man es formulieren – dem klassischen “Arier” zugeschrieben wird, weil er aus einer vermeintlichen Überlegenheitssituation die Physiognomie zur Ausübung und Aufrechterhaltung seines Machtstatus benutze. Bei Judith Butler ist das anders, bei der ist alles rassistisch, was ihr nicht gefällt. Ich habe im Moment auch gar keine Lust diese steilen Thesen von den klügsten Menschen des Abendlandes en detail zu widerlegen. Wer sich mit Dekonstruktivismus, Subjektivismus, Gendertheorien, den Gegnern des sogenannten Normalismus, der kritischen Theorie und mit Spezizismus eine Weile beschäftigt hat, weiß, dass alle diese Denkresultate wirklichkeitsfremd sind und geisteszerstörend und allgemeinzersetzend wirken. Es läuft immer darauf hinaus, dass das christliche, weiße Abendland in seiner Tradition und mit seinen weißen und häufig männlichen Vorbildern im Prinzip das Böse schlechthin ist. Es ist der pseudointellektuelle Moloch der Negationisten.

Seit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft auf dem Heimatkontinent der Entrechteten und Enterbten (im öffentlichen Bewusstsein nur durch Weiße, orientalische/negride Sklavenhändler tauchen da nicht auf), im Lande der ach so grausamen Apartheit tobt die Propagandaschlacht um den Multikulturalismus, die Vuvuzela (“Negertröte”) und den Nationalismus wegen den Nationalmannschaften besonders einhellig.

Dem verständigen Beobachter war klar: Sollte die Deutsche Mannschaft verlieren, dann lag es daran, dass die “Junge Mannschaft” noch zu wenig multikulturell und zu übermäßig mit deutsch-faschistischen Genen unterfüttert war. Sollte die Mannschaft aber gewinnen, dann lag es an der bereits fortgeschrittenen Multikulturalisierung der Truppe. Ha, also eine Win-Win-Situation für Multikulti, wie man auf schlechtem Deutsch formulieren kann.

Dass das mehr von Bescheuertheit als von kühlem Sachverstand zeugt, steht seiner propagandistischen Wirkung im Massenzeitalter leider nicht entgegen. Unterbewusst haben die Zuschauer verinnerlicht, dass Multikulti immer siegen wird. Wer die kleine Antidiskriminierungskundgebung vor dem Deutschland-Argentinien-Spiel gesehen hat, konnte ahnen, wohin die SED-Parteitage ausgelagert wurden.

Auch der Staatsrundfunk, den jeder mit einer Steuer (entgegen dem Titel “Gebühr”)  zu finanzieren hat, beteiligt sich daran, uns deutschen Deutschen einreden zu wollen, wir hätten uns dafür zu schämen, wenn wir keinen Afrikaner,  Asiaten oder Orientalen im Stammbaum haben.

Roger Boyes, britischer Deutschlandkorrespondent der Times, ist zwar froh, dass die deutsche Mannschaft nicht “nur südländischer” geworden ist, aber er stellt fest:

Deutschland muss schon noch etwas mehr tun, wenn es sein Image verändern will. Es ist immer noch ziemlich blond. Sehen Sie sich den neuen Bundespräsidenten und seine Frau an. Wenn Cem Özdemir Staatsoberhaupt wird, dann wird sich Deutschlands Image wirklich verändern. Aber es ist auf dem richtigen Weg. Ein wenig bunter, ein wenig fröhlicher – das ist alles, was es braucht, damit Deutschland von seinen europäischen Partnern geliebt wird. Und das ist es, was Sie wollen, stimmt’s?

Klar Deutschland darf eben nicht mehr deutsch sein. Das wär ja voll Autobahn.

Und Rodrigo Zuleta erklärt uns seine Aufgabe so:

Der Multikulti-Faktor im deutschen Team wird zwar registriert, aber seine Bedeutung wird noch nicht richtig eingeschätzt. Eine Aufgabe für uns Deutschlandkorrespondenten ist zu erklären, wieviel Migrationhintergrund die heutige deutsche Gesellschaft hat.

Das ist ja auch extrem wichtig, weil Integration nämlich offensichtlich auch aus journalistischer Sicht nicht heißt, dass die Einwanderer Deutsche werden, sondern dass diese die Deutschen verdrängen.

Und Klaus Theleweit, der schon aussieht wie der typische linksliberale Medienspießer, weiß:

Wer nur eine Heimat kennt, bleibt blöd

Eldad Beck von der Yedioth Achronoth freut sich über die Popularität, die die “deutsche” Multikulti- Mannschaft im Volksstaat Israel genießt:

[Das] hat damit zu tun, dass die Mannschaft so bunt ist. Das heißt, dass wir eine Multikulti-Mannschaft vor uns sehen, die die verschiedensten Regionen der Welt repräsentiert. Man ist in Israel nicht gewöhnt, Deutschland so zu sehen. Es ist ein tolles Beispiel für eine sehr gute und funktionierende Integration.

Das prägt natürlich das Bild Deutschlands in Israel sehr – auf eine positive Art und Weise. Übrigens genauso wie nach dem Sieg der Deutschen im Grand Prix – obwohl wir Deutschland keine Punkte gegeben haben.

Dieses unsägliche Propagandagedöns nervt nicht nur, es ist im Grunde genommen eine absolut dreiste, nicht mal mehr dezente Aufforderung zum frewilligen Ausscheiden aus dem Genpool dieser Welt. So weit ist sie schon eingedrungen, die Lust am Untergang. Pervers.