Altkanzler Schmidt fordert Climategate-Aufklärung
In einem Vortrag vor der Max-Planck-Gesellschaft sagte Helmut Schmidt:
Zusätzlich zu all den vorgenannten, von Menschen verursachten Problemen, werden wir gleichzeitig beunruhigt von dem Phänomen der globalen Erwärmung und der ihr unterstellten Konsequenzen. Wir wissen, daß es natürlicherweise immer Eiszeiten und Warmzeiten gegeben hat; wir wissen jedoch nicht, wie groß gegenwärtig und künftig der von Menschen verursachte Beitrag zur heutigen globalen Erwärmung ist. Die von vielen Regierungen international betriebene sogenannte Klimapolitik steckt noch in ihren Anfängen. Die von einer internationalen Wissenschaftlergruppe (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) bisher gelieferten Unterlagen stoßen auf Skepsis, zumal einige der beteiligten Forscher sich als Betrüger erwiesen haben. Jedenfalls sind die von einigen Regierungen öffentlich genannten Zielsetzungen bisher weniger wissenschaftlich als vielmehr lediglich politisch begründet.
Es scheint mir an der Zeit, daß eine unserer wissenschaftlichen Spitzenorganisationen die Arbeit des IPCC kritisch und realistisch unter die Lupe nimmt und sodann die sich ergebenden Schlußfolgerungen der öffentlichen Meinung unseres Landes in verständlicher Weise erklärt.
Die Zeit, deren Mitherausgeber Helmut Schmidt ist, hat interessanterweise genau die scharfe Passage in der Rede zensiert, wie die Achse des Guten berichtet.


Nun ist es kein Geheimnis, dass die Zusammenfassung stark unterschiedlicher Volkswirtschaften innerhalb eines Währungsraumes für massive Probleme sorgt. Nationale Währungen werten untereinander auf und ab, je nach Einschätzung der wirtschaftlichen Gesamtlage. Verschuldungen und wirtschaftliche Zukunftsprognosen können dadurch flexibel berücksichtigt werden. Mein spärliches Wissen in diesem Bereich, und so wird es wahrscheinlich den meisten Lesern auch gehen, erleichtert mir das Verständnis vom sogenannten “Griechenland-Bailout” nicht gerade. Im Hintergrund ist man jedoch offensichtlich nervös geworden. Man kann sagen, das Blatt hat bzw. die Blätter haben sich gewendet. Nicht nur
Die Kopenhagener Klimakonferenz sollte nach den Wünschen der progressivsten “Klimaschützer” handfeste Vereinbarungen zwischen den Industriestaaten herbeiführen. Da jedoch jede Nation (außer die Deutsche) vorrangig an sich denkt, sind Schnellschüsse auf dem internationalen Parkett unwahrscheinlich. Man muss heute sagen, dass die Verabschiedung einer Kyotonachfolgeregelung glücklicherweise gescheitert ist. Nach dem UNO-Wissenschaftler betreffenden
Lorenz Jäger versucht heute in der