Altkanzler Schmidt fordert Climategate-Aufklärung

In einem Vortrag vor der Max-Planck-Gesellschaft sagte Helmut Schmidt:

Zusätzlich zu all den vorgenannten, von Menschen verursachten Problemen, werden wir gleichzeitig beunruhigt von dem Phänomen der globalen Erwärmung und der ihr unterstellten Konsequenzen. Wir wissen, daß es natürlicherweise immer Eiszeiten und Warmzeiten gegeben hat; wir wissen jedoch nicht, wie groß gegenwärtig und künftig der von Menschen verursachte Beitrag zur heutigen globalen Erwärmung ist. Die von vielen Regierungen international betriebene sogenannte Klimapolitik steckt noch in ihren Anfängen. Die von einer internationalen Wissenschaftlergruppe (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) bisher gelieferten Unterlagen stoßen auf Skepsis, zumal einige der beteiligten Forscher sich als Betrüger erwiesen haben. Jedenfalls sind die von einigen Regierungen öffentlich genannten Zielsetzungen bisher weniger wissenschaftlich als vielmehr lediglich politisch begründet.

Es scheint mir an der Zeit, daß eine unserer wissenschaftlichen Spitzenorganisationen die Arbeit des IPCC kritisch und realistisch unter die Lupe nimmt und sodann die sich ergebenden Schlußfolgerungen der öffentlichen Meinung unseres Landes in verständlicher Weise erklärt.

Die Zeit, deren Mitherausgeber Helmut Schmidt ist, hat interessanterweise genau die scharfe Passage in der Rede zensiert, wie die Achse des Guten berichtet.

Absurde Ideologie, gute Folgen?

Wir haben uns den Klimarettern und ihrer Ideologie schon häufig genug gewidmet. Es steht für mich außer Frage, daß hier eine kleine Elite ein Feld gefunden hat, auf dem sie sich als bessere Menschen inszenieren können.

Bei klimakatastrophalen Temperaturen während einer Autofahrt habe ich heute im Radio von einer mir bisher unbekannten Initiative erfahren. Die Green Music Initiative will CO2 in der Unterhaltungsbranche einsparen. Bevor wir uns jetzt an den Kopf greifen, sollten wir uns fragen, was diese Selbstverpflichtung konkret bedeuten kann.

Von heute bis Sonntag findet in Ferropolis das Melt!-Festival statt, das sich der Klimaschutz-Initiative angeschlossen hat. Die Ideen zum Klimaschutz und die Handlungsanweisungen für die Besucher sind ganz simpel, einfach umzusetzen und rundum begrüßenswert:

  • Reist gemeinsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln an und ab!
  • Verursacht nicht so viel Müll und entsorgt ihn ordentlich! (Damit das klappt, wurde ein Müllpfand eingeführt.)
  • Esst die neu angebotenen regionalen Speisen!

So absurd also die dahinterstehende Ideologie auch sein mag, die Folgen sind doch positiv, oder?

Finanzgerüchte: Deutschland muss raus

fünfmarkNun ist es kein Geheimnis, dass die Zusammenfassung stark unterschiedlicher Volkswirtschaften innerhalb eines Währungsraumes für massive Probleme sorgt. Nationale Währungen werten untereinander auf und ab, je nach Einschätzung der wirtschaftlichen Gesamtlage. Verschuldungen und wirtschaftliche Zukunftsprognosen können dadurch flexibel berücksichtigt werden. Mein spärliches Wissen in diesem Bereich, und so wird es wahrscheinlich den meisten Lesern auch gehen, erleichtert mir das Verständnis vom sogenannten “Griechenland-Bailout” nicht gerade. Im Hintergrund ist man jedoch offensichtlich nervös geworden. Man kann sagen, das Blatt hat bzw. die Blätter haben sich gewendet. Nicht nur Tom Buhrows (Tagesschau-Fuzzi) Artikel in der NYT verwirft eindeutige Bekenntnisse zum europäischen Währungskerker, der vor allem die Nettozahler massiv in die Pflicht nähme, wenn der Euro um jeden Preis gerettet würde. War die Öffentlichkeitsarbeit von Medien und Politik noch in den vergangenen Tagen scheinbar maßgeblich auf den Erhalt des Euro und die damit zusammenhängenden Umschuldungspläne ausgerichtet, mehren sich die Anzeichen für ein Umschwenken hinter den Kulissen.

“Goldkäfer” Eichelburg verbreitet massiv das Gerücht, es könnte zu einer Wiedereinführung der Deutschen Mark kommen, wobei selbstverständlich die Umschuldung mithilfe des Wechselkurses Euro-DM, ein “haircut”, sprich eine Entwertung der Sparvermögen, vorgenommen würde. Merkwürdig ist, dass er gar behauptet, sich auf den gerade begonnenen Mai als “sehr wahrscheinlichen” Termin berufen zu können. Schon seit längerem kursieren im Netz die Gerüchte, die Regierung habe mehrere Druckerplatten geordert. Was daran tatsächlich dran ist, weiß ich nicht.

Viele verschiedene Interessen spielen dabei eine Rolle. Sollten Pläne für eine Währungsreform in Hinterzimmern ausgebrütet werden, so muss es in erster Linie darum gehen, eine Flucht aus dem Euro (insbesondere massenhafte Abhebungen von Sparguthaben) zu verhindern, bis man irgendwann Freitagnachmittag, wenn die Märkte dicht sind, die Währungsumstellung verkündet. Bin ich froh über kein großes Sparvermögen zu verfügen. – Da kann ich auch nicht viel Miese machen. Egal was kommt.

Interessante Signale gibt es schon länger:

Solarschwindel in Spanien

Spitze des Eisberges ist heute über der Wasseroberfläche aufgetaucht. Dieselmotoren seien hinzugeschaltet worden, um eine höhere Effektivität vorzutäuschen. Aufgeflogen war der Betrug dadurch, dass es plötzlich Solaranlagen gab, die auch nachts Strom produzieren konnten.

Alternativen zu Kopenhagen

eicheDie Kopenhagener Klimakonferenz sollte nach den Wünschen der progressivsten “Klimaschützer” handfeste Vereinbarungen zwischen den Industriestaaten herbeiführen. Da jedoch jede Nation (außer die Deutsche) vorrangig an sich denkt, sind Schnellschüsse auf dem internationalen Parkett unwahrscheinlich. Man muss heute sagen, dass die Verabschiedung einer Kyotonachfolgeregelung glücklicherweise gescheitert ist. Nach dem UNO-Wissenschaftler betreffenden Datenskandal, der überhaupt nur durch die Existenz des Internets möglich wurde, breitet sich das ungute Gefühl aus, dass die Behauptung eines anthropogenen Klimawandels, der überdies kontrollierbar sei, lediglich als Tarnwand aufgebaut wurde. Die Erschaffung eines globalen Horrorszenarios mit Schuldzuweisungen zu den industrialisierten Völkern, die etwas gutzumachen hätten, kann auch als der Versuch angesehen werden unter Umgehung der klassischen Hoheitsrechte eine Sondersteuer auf unseren grünen Planeten zu erheben, die in Wahrheit die Finanzierung unkontrollierbarer internationaler Organisationen sicherstellen soll.


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Rülpsende Kamele für den Klimaschutz töten!

In Australien haben Politiker jetzt neue Ideen zur Rettung des Planeten entwickelt. Weil Kamele so viel rülpsen und damit Treibhausgase absondern, sollen sie jetzt getötet werden:

Ausrottung als Beitrag zum Klimaschutz

Aber das reicht vielen nicht. In der Politik werden nun Rufe nach härteren Maßnahmen laut – mit teils recht kreativen Argumenten: Die Ausrottung der als Plage betrachteten Kamele wäre ein guter Beitrag zum Klimaschutz, meinte John Cobb, der Agrarsprecher der Opposition, am Mittwoch im australischen Parlament.

Jedes Kamel rülpse im Jahr eine Tonne Treibhausgase in die Luft. Wenn die gesamte Population von schätzungsweise einer Million Tieren getötet werde, spare das mehr klimaschädliches Gas ein, als wenn 300.000 Autos aus dem Verkehr gezogen würden. Die Labour-Regierung hat bisher nur einen Fonds aufgelegt, um die Herde zu reduzieren. Cobb setzt sich für die völlige Ausrottung ein.

Klimawandel

Ich komme gerade aus dem Baumarkt. Die Schaufeln und die Schneeschippen sind alle, weswegen ich mir einen Spaten gekauft habe. Das Klima wandelt sich heutzutage so schnell, dass es im Winter nämlich wieder kalt ist. Spaten – das klingt irgendwie gärtnerkonsvervativ. Ich bin aber fest entschlossen mein Auto morgen nach der Arbeit mit nach Hause zu nehmen. Das war nämlich heute nicht möglich, weil das ganze Viertel (in der äußeren Innenstadt Leipzigs) nicht wirklich geräumt wurde. Es gibt sogar etliche Autos, die durch die “Räum”arbeiten nun bis zu den Fenstern in teilweise braunem Schnee stehen. Mein Auto hingegen sitzt einfach nur fest. Der Untergrund ist eisig und die Räder drehen durch. Eigentlich bräuchte ich Schneeketten. Verdammt noch eins. Hätte ich die blöde Kiste doch daheim stehen lassen. Eigentlich darf man auch mitten auf der Straße an manchen Stellen nicht einmal halten, weil man ansonsten unter Umständen nicht mehr vom Fleck kommt. Es ist unglaublich. Ich meine, wir sind doch hier wenigstens prinzipiell noch in Deutschland.

Einige munkeln, dass die Unterlassung der Räumarbeiten auf ein geheimes Ökokomplott der Grünen zurückgeht, die dadurch erreichen wollen, dass die Leute wenigstens temporär nicht mehr Auto fahren. Andere wiederum mutmaßen, dass die Gemeinden pleite seien, daher keine zusätzlichen Räumdienste engagieren, während sie den früher normalen Bestand an Räumfahrzeugen und entsprechendes Personal in den letzten beiden Dekaden längst weg”rationalisiert” hätten. Eine dritte Gruppe, neoliberale Kreise aus der Werkzeugindustrie, wird verdächtigt über Lobbyisten die vollständige Räumung zu verhindern, um den Absatz an Schaufeln und Schneeschippen zu steigern, dies schaffe ja auch Arbeitsplätze. Zumindest hier in Sachsen gerät aber zunehmend auch die sächsische NPD ins Visier der Stammtische. Es heisst, diese verhindere durch ihren großen Einfluß bei den Facharbeitern sächsischer Räumdienste eine vollständige Räumung, um es für “Südländer” so richtig unangenehm in Deutschland zu machen.

Was es auch sei? Im Baumarkt gibts jedenfalls keine Schaufeln mehr.

Klimaleugner!

KlimaleugnerLorenz Jäger versucht heute in der FAZ, die seltsame Allianz der Klimaskeptiker auseinanderzunehmen. Er sieht hier vor allem Neokonservative und ehemalige Trotzkisten am Werk.

Unter anderem verwendet Jäger den Vorwurf, die Klimaskeptiker wären ja zumeist Kulturwissenschaftler und wüßten gar nicht, wovon sie reden. Nun, Lorenz Jäger ist auch kein Naturwissenschaftler, schlägt sich aber trotzdem ziemlich offensichtlich auf die Seite der hysterischen Klimaschützer. Wir haben übrigens einen Geographie-Studenten in die Spur geschickt, um zu erörtern, was an der These vom „menschgemachten Klimawandel“ dran ist.

In der heutigen Freien Presse findet sich ein interessantes Interview mit dem Meteorologen Klaus-Eckart Puls, der am Europäischen Institut für Klima und Energie in Jena arbeitet. Er sagt:

Sicher ist es richtig, Umweltschutz zu betreiben sowie alternative Energien auszuprobieren, da ja die fossilen Ressourcen erschöpfbar sind. Aber wir halten es für unverantwortlich, auf einer ungesicherten CO2-Hypothese eine milliardenschwere Belastung der Volkswirtschaften vertraglich festzuschreiben. Wir können das sehr komplexe Klimasystem gar nicht beeinflussen. Das Geld sollte besser in Klima-Anpassungsstrategien fließen, ein Bruchteil der „Klima-Schutz-Milliarden“ würde genügen. Es ist eine Selbstanmaßung von Forschern und Politikern, wenn sie behaupten, sie könnten die Klimaerwärmung auf zwei Grad begrenzen. Das Klima kann der Mensch nicht zügeln.