Matze und Carlo über Konservative und ihre Alltagssorgen

“Die Pickelhaube” hat mit unserem Redakteur Carlo Clemens ein Interview geführt. Clemens erklärt darin alles, was Konservative dieser Tage so bewegt. Parteigründung? Aktionismus im Stile der 68er? Rückzug? Konservativ oder rechts? Darauf formuliert er einfache Antworten, begründet seine Ansichten aber auch, wenn es notwendig ist, mit viel theoretischem Wissen. Sehr interessant ist auch seine Erklärung dafür, warum wir so lange nichts mehr von Matze, staatlicher Stalking-Beauftragter aus MeckPomm, gehört haben:

Was tolerante und gesprächsbereite Linke angeht, so würde ich nur Mathias Brodkorb anführen wollen, der in der Auseinandersetzung mit Konservativen, Rechten und Rechtsextremen ungewöhnlich fair und differenziert vorgeht. Sind dir solche Linke aus deinem persönlichen Umfeld nicht bekannt?

Wenn Matze Brodkorb konsequent fair wäre, dann würde er auch die jüngste Entwicklung der BN kommentieren, beispielsweise den Rilke-Jugendkulturpreis, den unser Förderverein letztes Jahr initiiert hat, und das Buch, das wir darauf basierend im März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt haben. Matze berichtet immer darüber, was ihm in den Kram passt. Klar, besser als der hundertste Moralapostel ist er allemal.

Tatsächlich ist es so, daß Matze nur bellt, wenn wir mal was zur NPD bringen. Das Fundament unserer kulturellen Arbeit ignoriert er, um uns als NPD-Stalker, wie er es selbst ist, dastehen zu lassen.

CDU-Kandidat Oguzhan Yazici stellt sich vor

Wozu brauchen wir noch die Grünen? Wir haben doch die CDU. Oguzhan Yazici ist zwar Migrant, aber auch er beherrscht das Lieblingswort in der bunten Bundesrepublik bereits: “Partizipieren”. Das klingt toll, ist aber total hohl. Jeder, der mal wirklich “partizipieren” möchte, wird ganz schnell merken, wo die Grenzen der “Partizipation” verlaufen. Nicht zwischen Deutschen und Ausländern, sondern zwischen dem gesunden Menschenverstand und dem Opportunismus der Machtgierigen.

Die Junge Union, “moderner Konservatismus” und die Zukunft des deutschen Volkes

Am 14. Mai veranstaltet die Junge Union Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf einen Kongreß mit dem Titel “Moderner Konservatismus – Zukunft nur mit Frauenquote?”. Mit dabei: Birgit Kelle. Ehrlich gesagt will ich gar nicht wissen, was diese JU-Maden unter “moderner Konservatismus” verstehen. Ich glaube, es ist zum Kotzen. Schon der Untertitel verrät, daß die “modernen Koservativen” nicht in der Lage sind, die richtige Frage zu stellen. Diese muß doch wohl lauten: Wie kann angesichts des demographischen Niedergangs unseres Volkes eine deutsche Zukunft aussehen? Kann Politik gegensteuern oder ist die Gebärfreudigkeit reine Privatsache? Diese Scheindebatte um die Frauenquote führt doch nur dazu, daß man diese wesentliche Grundfrage aus den Augen verliert. Wer über die Frauenquote plaudert, verschweigt meistens die Existenzfrage des deutschen Volkes. Und die, die sich diesen Denkfehler auch noch auf die Fahnen schreiben, nennen sich also “moderne Konservative”.

Gasteig München: PI interviewt Kubitschek

Joseph Intsiful: “Es geht um Kultur, die kaputt geht”

Herr Intsiful schildert bei Pro Köln seine Erfahrungen mit Jornalisten des Kölner Express und spricht über Bestechungsversuche sowie die allgemein grassierende Dummheit.

CDU-Politikerin fühlt sich als “konservativ” beschimpft

Wir haben schon gefühlte 20.000 Beiträge über den fehlenden Konservatismus in der CDU gebracht, aber dieser Fall toppt alles: Eine CDU-Lokalpolitikerin aus Baden-Württemberg sieht es als Beleidigung an, wenn man sie “konservativ” nennt und beruft sich dabei auf das Antidiskriminierungsgesetz. WELT ONLINE berichtet heute:

Brigitte Kreisinger hat laut „Südwestpresse“ „giftig“ in Richtung SPD gerufen: „Herr Goblirsch, Sie haben gegen das AGG verstoßen! Sie haben mich als konservative Kollegin bezeichnet. Ich bin zwar ihre Kollegin, aber nicht konservativ!“ Der SPD-Mann soll verdutzt geantwortet haben: „Äh, was ist das AGG?“ Nun, das AGG ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, landläufig „Antidiskriminierungsgesetz“; das Unionsfraktionschef Volker Kauder, wir erinnern uns dunkel, jahrelang als sozialistisches Teufelszeug bekämpfte – vergeblich. Heute verbietet das AGG Benachteiligungen wegen Rasse, Geschlecht, Religion oder Behinderung. In welche Kategorie für eine CDU-Politikerin der Begriff „konservativ“ fällt, war in Ebersbach leider nicht zu erfahren.

Ich möchte dies als Anlaß nutzen, um auf ein paar Artikel zu diesem Thema aus unserem Archiv hinzuweisen:

TV Berlins “Political Post”

In der ersten Folge dieses Formats, für das noch nicht sicher ist, ob sich ein Sendeplatz im TV finden wird, diskutiert unter anderem auch Manfred Kleine-Hartlage – Autor von Das Dschihadsystem – über Deutschland schafft sich ab und die öffentlichen Reaktionen diesbezüglich.

Sehen kann man die aufgezeichnete Sendung im Netz HIER.

Leserbrief: Das Einmaleins der konservativen Kulturaktivisten

Folgender Leserbrief erreichte heute die Redaktion:

Liebe Autoren der Blauen Narzisse,

mein Leserbrief bezieht sich auf den Artikel „Kulturaktivismus für Anfänger“ von Vinzenz Glaser. Ich bin der Auffassung, dass „Stenciling“ und „Street-Art“ geeignete Mittel zum Aufbau einer Gegenkultur sind. Auch wenn man dabei in eine Grauzone von eignerer Moral und Gesetz kommt. Daher begrüße ich den oben genannten Artikel sehr.

Ich habe selbst schon mit Schablonen gearbeitet und sie auch „politisch“ eingesetzt. Bisheriger Höhepunkt war das Konterfei von Hannelore Kraft mit der Unterschrift „Ypsilanti 2.0“ (siehe  Bild), welches nach der NRW-Wahl im letzten Jahr an der SPD-Parteizentrale, hier in Heidelberg, neben dem Eingang grüßte.

Da ich also weiß, wie man „Stencils“ herstellt, möchte ich zwei Anmerkungen bezüglich Ihres Artikels äußern.

1) Befindet sich in Ihrer Bauanleitung ein Fehler. Wichtiger Schritt zwischen der Herstellung der Zweifarbigkeit und dem Ausdrucken bzw. dem Ausschnitzen ist die Beseitigung aller weißen Inseln. Ist zum Beispiel die Pupille des Herrn Oberst weiß, ringsherum jedoch alles Schwarz, so wird durch das Heraustrennen aller schwarzen Stellen im Endprodukt die Pupille logischerweise auch besprüht.

Vergleiche dazu folgendes Tutorial (insbesondere Teil 2): http://streetart.berlinpiraten.de/stencil-tutorial/

Weiter empfiehlt es sich den Rand der Schablone mit Pappe zu befestigen. Dies erleichtert das Besprühen und macht die Schablone langlebiger.

2) So eine Schablone herzustellen ist sehr zeitaufwendig. Daher empfehle ich, wie auch der Link oben, einen „Stencil-Burner“. Für Feinheiten benötigt man zwar immer noch ein Teppichmesser (o.ä.), jedoch werden die großen Flächen deutlich schneller bearbeitet. Weiter wäre es von Vorteil, wenn man erstellte Motive als Bilddatei (mit ausreichend großer Auflösung, so dass das Motive problemlos auf Din A4 gedruckt werden können) auf Ihrer Homepage herunterladen/kopieren bzw. hochladen kann.

Letztlich noch ein Vorschlag für das Einmaleins der konservativen Kulturaktivisten: Immer einen Edding am Mann haben! Schmierereien und Parolen der Zecken kann man so immer gleich an Ort und Stelle (in der Universität, in der Kneipe, etc.) übermalen, durchstreichen oder ergänzen (zum Beispiel das Wort „Antifa“ mit „FDJ 2.0 “ oder „RAF Nachwuchs“).

Ich hoffe über diesen Leserbrief hinaus mich mit Ihnen über weitere Strategien eines „konservativem Kulturaktivismus“ austauschen zu können. Ihre Homepage und Ihre Erfahrung sehe ich als hilfreiche Stütze für die Verbreitung solcher Strategien an.

Hochachtungsvoll

H. S. (Name von der Redaktion unkenntlich gemacht)

Mediengesetz: Ungarn erklärt sich

Ich stimme Kewils Einschätzung zu, dass niemand von denen, die sich bis jetzt abschätzig über Ungarns neues Mediengesetz geäußert haben, dessen Wortlaut zur Kenntnis genommen hat.  Wer kann Ungarisch? Wer liest schon 182 Seiten? Der Umstand, dass die Ungarn die gemäßigt rechtsnationale Partei Victor Orbans (Fidesz-MPSZ) in 2010 mit einer Zwei-Drittel-Wahl in Regierungsverantwortung brachten, dürfte neben dem Einzug der Jobbik (12%) ins Parlament den Hauptstrommedien überhaupt nicht gefallen.

Ungarn hat zu dem Mediengesetz jetzt eine umfassende Stellungnahme auf Englisch abgegeben.

Wir alle können nur spekulieren, was im Hintergrund wirklich abläuft. Klar ist jedenfalls auch geworden, dass Ungarn Finanzierungsprobleme hat, die der IWF gegen Auflagen gern gelöst hätte. Die Regierung denkt aber offensichtlich nicht daran, sich weiter dauerhaft vom IWF abhängig zu machen und setzt nun auf China!

China – mitten in Europa. Wer hätte das noch vor wenigen Jahrzehnten gedacht?

Kamal K. ist tot

Wir sollten dazu nicht schweigen, gerade weil konservative Gruppierungen nach wie vor als sogenannte Scharnierszene zu Neonazis dargestellt werden und so mitverantwortlich für Gewaltverbrechen gemacht werden sollen, die in Verbindung mit vorgeblich neonationalsozialistischen Aktivitäten stehen.

Aber das ist ja nur die eine Seite. Die andere Seite ist die, dass die Tötung von Kamal K., einem Iraker, in Leipzig jetzt aber auch in Zukunft von linksradikalen Gruppierungen für ihre politische Agitation instrumentalisiert und missbraucht wird. Gestern demonstrierten nach LVZ-Angaben ca. 900 Personen “gegen Rassismus”. Der “Initiativkreis Antirassismus” (die Veranstalter_in) treibt die Zahl der Demo-Teilnehmer gar auf 1200 Personen nach oben.

Der 19-jährige Iraker war am 24. Oktober im Müller-Park erstochen worden. Einer der beiden mutmaßlichen Täter, Daniel K. (28), ist seit Jahren aktiver Neonazi und vorbestraft, sein Komplize Marcus E. (32) wegen massiver Gewaltstraftaten mehrfach verurteilt.

, schreibt die LVZ. Für die Zeckenszene ist klar, dass Kamal K. ausschließlich wegen der rassistischen Grundhaltung der offenbar schwerstkriminellen, mutmaßlichen Täter getötet worden sein kann. Die Dialektik in dieser Haltung linksradikaler Kreise liegt im eigenen inhärenten Rassismus ebendieser Linksradikalen, die den Opferstatus von Kamal K. einerseits zur politischen Selbstrechtfertigung missbrauchen, und andererseits in ihm nichts als eine bloß geschundene Kreatur zu erblicken vermögen. “Der Ausländer” tritt hier, wie auch in anderen Zusammenhängen, als zu hätschelndes Pflegekind auf. Ihm wird implizit und mit den besten Absichten ein Teil des freiheitlichen Menschseins abgesprochen. Dies ist völlig inakzeptabel.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft gebe es bislang keine gesicherten Hinweise für ein ausländerfeindliches Motiv der Tat.

, heißt es im Bericht der LVZ weiter.

Es ist müßig einem Ideologisierten die Unlogik beibringen zu wollen, die darin liegt, automatisch von dem politischen Hintergund des Täters auf die Motivation der konkreten Tat zu schließen. Polizei und Staatsanwaltschaft handeln vollkommen korrekt, wenn sie in diese Richtung ermitteln, nicht aber Mutmaßungen als Tatsachen hinstellen.

Dass Kamal K. getötet wurde, erfüllt mich persönlich weder mit Wut, Trauer noch mit Empörung. Das ist entweder die ehrliche Angelegenheit der konkret Betroffenen, oder das Geschäft verheuchelter Gutmenschen, die nur bei Fremdvölkern Empathie zeigen können, weil das in unseren Tagen den moralischen Status zu heben scheint, während ihnen die eigenen Leute im Grunde genommen völlig schnurzpiepegal sind, oder sie diese im Zweifel gar verhöhnen. An solcher Heuchelei beteilige ich mich gewiss nicht.

Zu den Tätern bleibt zu bemerken, dass man diese außerhalb kriminologischer Kategorien gar nicht ernst nehmen kann. Bestimmt nicht in einem eminent politischen Sinne. Gewaltverbrecher dieser Art zur Vorstufe einer neuerlichen Machtergreifung zu stilisieren, ist unseriös und nachgerade lächerlich. Die Frage bleibt, was diese in Bezug auf Intellekt, Physiognomie oder gar massenpsychologischem Aktivierungspotenzial mit diesem, diesem, diesem, diesem oder diesem gemein haben sollen?

Auch wir von der Blauen Narzisse sind deutlich mehrheitlich von dem fatalen Irrweg der Masseneinwanderung nach Deutschland und Europa und ihren zwangsläufig negativen Konsequenzen überzeugt und haben kein Verständnis für politische Bestrebungen, die die Umvolkung Europas zum Ziel haben. Nichts liegt uns näher als zu bekennen, dass, wenn schon jeder Kannibalenstamm im Urwald ein natürliches Eigenrecht besitzt, dies den weißen Völkern Europas selbstverständlich erst recht zukommen muss. Die Scheidung des Menschengeschlechts in diverse Völker und Sprachen ist Teil der globalen Vielfalt und als solche insgesamt schutzwürdig. Die künstliche Überwindung durch den Versuch, einen einheitlichen Menschenbrei technokratisch zu kreieren, verurteilen wir als einen neuen Turmbau zu Babel, der das Unrecht in der Welt zwangsläufig vergrößern muss, anstatt es zu beseitigen.

Doch wir können, im Gegensatz zu den totalitären Bestrebungen bestimmter neonazistischer Kreise (wie übrigens auch der Linksextremen) den öffentlichen Feind (lat. hostis) vom Privatfeind (lat. inimicus) unterscheiden. Die Negation dieser Trennung ist ein eindeutiges Signum für den Verfall von Sittlichkeit und Rechtlichkeit. Wer also auf privater Ebene auf handfeste Weise öffentlich zu führende Kämpfe austrägt, ist als irregulärer Kombattant ein Verbrecher, und gehört selbstverständlich der Justiz zugeführt.

Im Gegensatz zur nachweislichen Zersetzung der öffentlichen Ordnung in diversen deutschen Urbanregionen infolge der Masseneinwanderung, handelt es sich aber hier um einen echten Einzelfall, der zwar bedauerlich sein mag, aber durch die bestehende staatliche Ordnung abgeurteilt werden kann. Jeder, der nicht die grundsätzliche Zersetzung der Staatlichkeit anstrebt, sollte daher nicht in die Agitation dubioser Halbstarker, die ihre totalitäre Weltsicht mit Antifaschismus ummänteln und damit von ganz anderen Kreisen zur Umgestaltung Europas benutzt werden, einsteigen.