Gasteig München: PI interviewt Kubitschek

Ich stimme Kewils Einschätzung zu, dass niemand von denen, die sich bis jetzt abschätzig über Ungarns neues Mediengesetz geäußert haben, dessen Wortlaut zur Kenntnis genommen hat. Wer kann Ungarisch? Wer liest schon 182 Seiten? Der Umstand, dass die Ungarn die gemäßigt rechtsnationale Partei Victor Orbans (Fidesz-MPSZ) in 2010 mit einer Zwei-Drittel-Wahl in Regierungsverantwortung brachten, dürfte neben dem Einzug der Jobbik (12%) ins Parlament den Hauptstrommedien überhaupt nicht gefallen.
Ungarn hat zu dem Mediengesetz jetzt eine umfassende Stellungnahme auf Englisch abgegeben.
Wir alle können nur spekulieren, was im Hintergrund wirklich abläuft. Klar ist jedenfalls auch geworden, dass Ungarn Finanzierungsprobleme hat, die der IWF gegen Auflagen gern gelöst hätte. Die Regierung denkt aber offensichtlich nicht daran, sich weiter dauerhaft vom IWF abhängig zu machen und setzt nun auf China!
China – mitten in Europa. Wer hätte das noch vor wenigen Jahrzehnten gedacht?
Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie sehr die deutsche Rechte doch demokratisiert worden ist. Nunja warum auch nicht. Jedenfalls kommt der permanente Ruf nach DER Partei nicht von ungefähr. Hört doch mal Franz Josef Strauß zu!
Das ist Wahlkampf. Strauß presst seine Worte und Sätze den anderen auf. NUR so kann, wenn überhaupt, noch etwas geschehen.
1. Klare ÖFFENTLICHE Feindbestimmung.
2. Die eigenen Worte mit der Bedeutung des eigenen Milieus benutzen.
3. Einnehmende Rhetorik.
4. Niemals zurückweichen! Immer Leuten, die persönlich werden, in die eigene Rippe pieksen.
Als ob das in der Gegenwarts-BRD nicht möglich wäre… Der war im KB, die im KBW, der ist ein schwuler Päderast, da gibts einen Stasiverdacht, die leugnet in Geistesschwäche die Realität der Völker und behauptet, das sei wissenschaftlich bewiesen. Der Obama von Altona (SPD) ist ein korruptes, islamisches U-Boot, Islam-Özkan hat genug Stichworte (deutsche Richter fremde Autoritäten, Mediencharta, will Erdogan kennenlernen, Kruzifixe abhängen) geliefert, um sie dezent wegen landesverräterischer Agententätigkeit zu beschuldigen. Wer konfrontiert die linken Türken-Bücklinge mal damit, dass die in Deutschland meist gelesene türkische Zeitung Hürriyet täglich in der Kopfzeile “Die Türkei den Türken!” offenbart? Wann kommt endlich der rote Kasner aufs Tableau, wann wird IM Erika mal ÖFFENTLICH rhetorisch geschickt verarbeitet? Wo ist der Koffer vom Finanzminister? Was ist mit Ackermanns Birthday Party im Reichstag? Wer wirft dem Zentralrat der Juden vor, ohnehin nicht für den Großteil der deutschen Juden zu sprechen? Analog die Islamräte. Wer konfrontiert die Kirchen mal öffentlich mit ihrer freimaurerischen Ketzerei. Die Zeiten waren nie besser für jemanden, der noch nie in einer freien Kameradschaft war und nicht den ganzen Tag von Adolf Hitler schwärmt. Mir würden noch unzählige weitere Beispiele einfallen. Am Ende muss ichs wohl selbst machen?
Doch was ist? Alle wollen am liebsten von allen gestreichelt werden, nirgendwo anecken: Hilfe, der mag mich nicht! Es tut mir leid. Ich bin ja auch betroffen. Wir werden uns abgrenzen. Wir tragen eine große Verantwortung. Seht her ich trage meinen Philosemitismus zur Schau um allen zu zeigen, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Ja ich will auch das Klima retten. Böser Rechtspopulismus. Integration, Integration, Bereicherung, buntbuntbunt. Die Menschen in unserem Land, statt mal (die Betonung liegt auf mal) vom VOLK zu reden.
Auf dem gegenerischen Territorium ist man immer unterlegen. Und demokratische Politik ist gewissermaßen Krieg mit bürokratischen Mitteln.
Wenn ich mir die Physiognomie der “Freiheit”-Gründer anschaue, dann ist doch alles klar. Wo ist der Schneid? Und Stadtkewitz ist da noch der schneidigste. Aber wo waren bislang dessen prägnante Worte? Puuuuuuh! – Heiße Luft. Großer Tanzkreis mit Piratenkoenig-Lalaohr.
Es tut mir leid, solange es keinen Politiker gibt, der in ähnlicher Weise, wie FJS dazu in der Lage war, einen Wahlkampf führen kann, wird sich NICHTS bewegen. Und FJS ist sicher nicht deswegen ein Vorbild, weil er eine weiße Weste gehabt hätte. Die hatte er gewiss nicht. Man muss auch nicht seine inhaltlichen Positionen teilen, es geht nur um dessen politischen Modus. Denn seine Worte gaben seiner Wählerschaft die Sprache zurück!
PS: Von Strauß lernen, heißt siegen lernen.
Der NDR im Gespräch mit einer Aktivistin gegen die gleichmacherische Schulreform in Hamburg.
Dass einfach nicht alle für die Universität geeignet sind, sieht ein Blinder mit nem Krückstock, der durch eine x-beliebige deutsche Massenuniversität schlendert. Wunschdenken führt leider zu nichts, außer vielleicht zu mehr Wahnsinn für alle. Es ist beruhigend, dass auch noch andere klar sehen. Wir wünschen den Hamburgern viel Erfolg für den Volksentscheid “Wir wollen lernen”.
Die Kopenhagener Klimakonferenz sollte nach den Wünschen der progressivsten “Klimaschützer” handfeste Vereinbarungen zwischen den Industriestaaten herbeiführen. Da jedoch jede Nation (außer die Deutsche) vorrangig an sich denkt, sind Schnellschüsse auf dem internationalen Parkett unwahrscheinlich. Man muss heute sagen, dass die Verabschiedung einer Kyotonachfolgeregelung glücklicherweise gescheitert ist. Nach dem UNO-Wissenschaftler betreffenden Datenskandal, der überhaupt nur durch die Existenz des Internets möglich wurde, breitet sich das ungute Gefühl aus, dass die Behauptung eines anthropogenen Klimawandels, der überdies kontrollierbar sei, lediglich als Tarnwand aufgebaut wurde. Die Erschaffung eines globalen Horrorszenarios mit Schuldzuweisungen zu den industrialisierten Völkern, die etwas gutzumachen hätten, kann auch als der Versuch angesehen werden unter Umgehung der klassischen Hoheitsrechte eine Sondersteuer auf unseren grünen Planeten zu erheben, die in Wahrheit die Finanzierung unkontrollierbarer internationaler Organisationen sicherstellen soll.
Heute haben einige junge Konservative in Stuttgart gezeigt, daß sie nicht einverstanden damit sind, was die da oben machen. Und die Presse hat´s auch mitbekommen. Neben JF und Sezession findet sich auch hier eine Erwähnung der Aktion:
Ein Banner mit der Aufschrift “Erika Steinbach grüßt herzlich den polnischen Außenminister” sorgt kurzfristig für etwas Unruhe unter den Ordnern. Aber Westerwelle lässt sich dadurch nicht provozieren und ermuntert die Kameraleute, das Banner zu filmen.
Die ZEIT schreibt:
Die gute Stimmung trüben auch nicht Anhänger der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, die zu Beginn der Westerwelle-Rede ein Transparent ausrollen: «Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister». Der Vizekanzler verbucht das als Teil der Meinungsfreiheit.
Die Süddeutsche schreibt:
Auch Westerwelle bekam Gelegenheit, seine Schlagfertigkeit unter Beweis zu stellen. Zu Beginn seiner Rede entrollten Demonstranten ein Transparent: “Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister” – eine Anspielung darauf, dass Westerwelle im Sinne Polens die Berufung Steinbachs in den Beirat der Stiftung Vertreibung blockiert. Nachdem das Publikum Zeit hatte, das Transparent zu lesen, forderte Westerwelle die Demonstranten auf, zur Seite zu rücken: “An den rechten Rand”.
Der Tagesspiegel schreibt:
Kaum hat der Parteichef die Begrüßung hinter sich, nutzt er die Gelegenheit, sich als großmütiger Hausherr zu zeigen. „Aber lasst das Plakat doch hängen“, bittet er mit Hohn triefender Stimme allzu eifrige Ordner, die gerade gegen ein paar Störer einschreiten wollen. „Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister“ steht auf dem Plakat – der Vorwurf zielt auf den Streit mit der Vertriebenenchefin um den Sitz in der Versöhnungsstiftung, den die CDU-Politikerin zum Entsetzen der Polen beansprucht. Einen Tag vor dem liberalen Großtreffen hatte Steinbach ihren Coup gelandet: Sie präsentierte einen eigenen Vorschlag und bringt damit die FDP in Zugzwang. Der Vizekanzler aber bittet die Protestler höflich: „Stellt euch doch ein bisschen an den Rand – an den rechten Rand.“ Da lacht die liberale Gemeinde.
Die FAZ schreibt:
Während vor dem Theater wie stets von Links gegen Atomkraft oder Steuersenkung demonstriert wurde, entfalteten drinnen junge Männer in gebügelten Hemden ein Transparent mit der Aufschrift: „Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister“. Westerwelle in seinem Element: Er begrüßt die Herren, lädt sie ein, ihre Plakat doch auch mal den Kameras zu zeigen, und dann versenkt er sie in der Lächerlichkeit. „So sind wir Liberale“, ruft er, „Eure Meinung ist zwar Unfug, aber wir sind dafür, dass ihr sie sagen dürft. Stellt euch doch“, schlägt er den jungen Vertriebenen-Nachfahren vor, „jetzt bitte ein bisschen aus dem Blickfeld, ja, genauso, dorthin, an den rechten Rand . . .“
Und n24 zeigt die Aktion kurz.
Wer noch mehr Presseartikel über die Aktion findet, den möchte ich bitten, die Links dazu in den Kommentarbereich zu packen.
Nun haben wir also einen optimierten Weblog. Das ist eine gute Sache und es wird hoffentlich auch den ein oder anderen Leser erfreuen.
Keine Angst die Zurüstung zum Bürgerkrieg geht weiter. Ein kleiner Vorgeschmack auf das Künftige deutet sich HIER an.
Wir haben guten Grund anzunehmen, dass sich die Schere in Europa, zwischen etablierten Meinungsbildnern und Politik auf der einen, sowie dem Volk und den marginalisierten volkserhaltenden Kräften auf der anderen Seite, langsam öffnet. Die allgemeine Hetze, zu der sich gewisse Kreise innerhalb der Presse veranlasst sehen, nachdem nun die Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz erfolgreich war, spricht genauso dafür, wie auch das künstliche Gekreische um die verweigerte Vertragsverlängerung von ZDF-Chef Brender.
Die rechten Kräfte sind zumindest außerhalb Deutschlands im Aufwind. Deren Tragfähigkeit wird sich erweisen. Wir Deutschen sind wie immer stark darin uns gegenseitig madig zu machen. Aber das ist ja keine neue Erscheinung, sondern Usus von Anfang an. Wir jedenfalls geben Deutschland nicht auf, denn wir sehen dazu keine Alternative. Der gegenwärtige europäische Moloch ist es nicht, der Islam ist es nicht, Karl Marx ist es nicht, CO2-Verbot ist es nicht, Globalisierung ist es nicht. Und nun geht den Heilsversprechern auch schon die Puste aus.
Ich wünsche den Lesern eine besinnliche Adventszeit. Kümmert Euch (neben dem Lesen der Beiträge im neuen weblog) in dieser Zeit mal verstärkt um Eure Familie und nicht immer nur um Zecken, Antideutsche, EUdSSR und den Untergang des Abendlandes. Plätzchen essen ist zwischenzeitlich auch was Feines und schützt vor verfrühtem Ableben.