Konservative Aktion Stuttgart besucht erneut Dreikönigstreffen der FDP

Über die Konservative Aktion Stuttgart (KAS) haben wir bereits mehrfach berichtet. Erinnert euch etwa an den Besuch auf dem Dreikönigstreffen der FDP vor zwei Jahren. Die Aktion “Erika Steinbach grüßt herzlich den polnischen Außenminister” schaffte es damals sogar in die Hauptnachrichtensendungen.

Am Freitag nun machte sich die konservative Gruppe erneut Richtung Dreikönigstreffen auf. Die FDP liegt mittlerweile am Boden. Ich hatte schon überlegt, ob nicht wir eine Unterstützungskampagne für die angeschlagenen Liberalen organisieren sollten, aber es gibt eben keinen Grund dafür.

Die KAS sieht das genauso und wies am Freitag mit einem Plakat auf die thematischen Versäumnisse der Partei hin. Seht selbst! Den Bericht von der KAS füge ich ebenfalls hier an.

Ein dutzend Aktivisten der Konservativen Aktion Stuttgart (KAS) “besuchte” das traditionelle Dreikönigstreffen der FDP im Stuttgarter Staatstheater. Während der Rede von Wirtschaftminister Rösler wurde ein großes mitgebrachtes Transparent entrollt.

Daraufhin sah sich die Grüne Jugend ermutigt ihre mitgebrachten Transparente zu entrollen. Rösler reagierte mit einem Nicken auf den ebenfalls unter den rund 1400 Gästen anwesenden Außenminster Westerwelle und  mit den Worten: Siehst Du Guido, ich habe sogar Deinen Fanclub geerbt.

Unruhe unter den liberalen Promis auf der Empore und im Saal war die Folge. Zur Erinnerung: Bereits vor 2 Jahren hatten konservative Aktiviten dem FDP-Treffen einen Besuch abgestattet und mit Transparenten für Aufsehen gesorgt. Mit dem Bezug zum Saarland waren wir schon beinahe prophetisch, denn zur selben Zeit ist die Jamaika-Koalition im Saarland zerfallen. Der Sicherheitsdienst der “Liberalen” kassierte das Plakat nach einigen Minuten.

Im Anschluß an die Veranstaltung konnte der beabsichtigte Kontakt zu den Besuchern durch Präsenz im Eingangsbereich der Staatsoper gesucht und gefunden werden.

Höhepunkt der regen Diskussionen war die Frage nach der Einstellung der KAS zur Todesstrafe – wir seien ja auch gegen den Euro. Diese Logik erschließt sich wohl nur Liberalen…..

Zwei Fanvideos: Sarrazin und die Wende

Auf zwei Fanvideos für uns und zu Sarrazin wurde ich gerade von einer anonym bleiben wollenden Person aufmerksam gemacht. Darin wird eine Solidaritätsplakataktion für Sarrazin als eine Art Fortführung der konservativ-subersiven aktion (ksa) dargestellt. In einem der Videos ist noch ein etwas peinlicher Rechtschreibefehler enthalten. Aber das andere möchte ich zeigen:

Video zur ksa in Frankfurt gefunden

Im November 2009 besuchte die konservativ-subversive aktion (ksa) Daniel Cohn-Bendit und Armin Laschet (CDU) in Frankfurt. Nun haben wir ein Video bei Youtube entdeckt, auf dem die letzten Minuten des Protests (ziemlich schlecht) zu sehen sind.

httpv://www.youtube.com/watch?v=8DbAoGKx6mo

Ist das keine…

Medienresonanz?

Das, was man auch in sehr schlechtem Deutsch als sogenanntes “Going-In” kennt, (andere wiederum nennen es anders) scheint sehr wohl etwas zu bringen. Ob die Botschaft immer detailkorrekt interpretiert wird oder nicht, scheint mir in diesem Stadium recht irrelevant. Aber die Sensoren reagieren. Das ist doch gut. Oder?

Medienreaktionen zu “Steinbach grüßt polnischen Außenminister”

Heute haben einige junge Konservative in Stuttgart gezeigt, daß sie nicht einverstanden damit sind, was die da oben machen. Und die Presse hat´s auch mitbekommen. Neben JF und Sezession findet sich auch hier eine Erwähnung der Aktion:

Ein Banner mit der Aufschrift “Erika Steinbach grüßt herzlich den polnischen Außenminister” sorgt kurzfristig für etwas Unruhe unter den Ordnern. Aber Westerwelle lässt sich dadurch nicht provozieren und ermuntert die Kameraleute, das Banner zu filmen.

Die ZEIT schreibt:

Die gute Stimmung trüben auch nicht Anhänger der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, die zu Beginn der Westerwelle-Rede ein Transparent ausrollen: «Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister». Der Vizekanzler verbucht das als Teil der Meinungsfreiheit.

Die Süddeutsche schreibt:

Auch Westerwelle bekam Gelegenheit, seine Schlagfertigkeit unter Beweis zu stellen. Zu Beginn seiner Rede entrollten Demonstranten ein Transparent: “Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister” – eine Anspielung darauf, dass Westerwelle im Sinne Polens die Berufung Steinbachs in den Beirat der Stiftung Vertreibung blockiert. Nachdem das Publikum Zeit hatte, das Transparent zu lesen, forderte Westerwelle die Demonstranten auf, zur Seite zu rücken: “An den rechten Rand”.

Der Tagesspiegel schreibt:

Kaum hat der Parteichef die Begrüßung hinter sich, nutzt er die Gelegenheit, sich als großmütiger Hausherr zu zeigen. „Aber lasst das Plakat doch hängen“, bittet er mit Hohn triefender Stimme allzu eifrige Ordner, die gerade gegen ein paar Störer einschreiten wollen. „Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister“ steht auf dem Plakat – der Vorwurf zielt auf den Streit mit der Vertriebenenchefin um den Sitz in der Versöhnungsstiftung, den die CDU-Politikerin zum Entsetzen der Polen beansprucht. Einen Tag vor dem liberalen Großtreffen hatte Steinbach ihren Coup gelandet: Sie präsentierte einen eigenen Vorschlag und bringt damit die FDP in Zugzwang. Der Vizekanzler aber bittet die Protestler höflich: „Stellt euch doch ein bisschen an den Rand – an den rechten Rand.“ Da lacht die liberale Gemeinde.

Die FAZ schreibt:

Während vor dem Theater wie stets von Links gegen Atomkraft oder Steuersenkung demonstriert wurde, entfalteten drinnen junge Männer in gebügelten Hemden ein Transparent mit der Aufschrift: „Erika Steinbach grüßt herzlich Polens Außenminister“. Westerwelle in seinem Element: Er begrüßt die Herren, lädt sie ein, ihre Plakat doch auch mal den Kameras zu zeigen, und dann versenkt er sie in der Lächerlichkeit. „So sind wir Liberale“, ruft er, „Eure Meinung ist zwar Unfug, aber wir sind dafür, dass ihr sie sagen dürft. Stellt euch doch“, schlägt er den jungen Vertriebenen-Nachfahren vor, „jetzt bitte ein bisschen aus dem Blickfeld, ja, genauso, dorthin, an den rechten Rand . . .“

Und n24 zeigt die Aktion kurz.

Wer noch mehr Presseartikel über die Aktion findet, den möchte ich bitten, die Links dazu in den Kommentarbereich zu packen.

ksa: Was sucht Merkel in Paris?

Mit dabei: ein BN-Redakteur und ich.

konservativ-subversive aktion

Am 2. Mai 2008 störte die konservativ-subversive aktion (ksa) den 1968-Kongreß der Linksjugend. Dieses Video zeigt uns in Aktion. Mit dabei: mehrere BN-Autoren.

“Den Schußbefehl hat´s überhaupt nicht gegeben, du Idiot.”

Die konservativ-subversive aktion besucht hier eine Veranstaltung mti Egon Krenz in Chemnitz. Mit dabei: ein halbes Dutzend BN-Autoren.