Gewalt gegen Menschen von links II

Nicht nur in Griechenland ist es unter Linken offenbar wieder modisch geworden, wie in den 20ern und 30ern des zwanzigsten Jahrhunderts Menschen totzuschlägern. Eine Gruppe Vermummter schlug in Berlin mit Eisenstangen auf einen bekennenden Rechtsextremen ein:

Der 26-Jährige verließ um 7.30 Uhr sein Wohnhaus, als aus einer Gruppe Vermummter heraus mit einer Metallstange auf ihn eingeschlagen wurde. Der Mann konnte sich ducken, zerstört wurde die gläserne Hauseingangstür. Bereits im Oktober hatten Unbekannte sein Auto niedergebrannt.

Dies schreibt der Tagesspiegel.

 

 

Griechenland: Molotov-Cocktail auf Polizisten

Wenn verlogene Linksextremisten zukünftig auf die alte Tour kommen sollten, sie seien mit Rechtsextremisten nicht vergleichbar, weil wohl ein gewaltiger Unterschied zwischen Gewalt gegen Menschen und Gewalt gegen Sachen bestehe, möge man gerne auf den vorliegend dokumentierten Vorfall in Griechenland hinweisen:

Ein griechischer Polizist wird durch einen Molotov-Cocktail in Brand gesteckt, woraufhin gleich noch ein zweiter fliegt. Indymedia Deutschland verklärt das in der Überschrift zu

Griechischer Polizist gewinnt Oskar

So sind sie die Claqueure der Revolution. Wir haben Euch auf dem Schirm.

Der Krieg gegen Deutsche

Der Krieg gegen Deutsche wird von (intellektuellen) Deutschen in Deutschland geführt. Das beweist uns Die ZEIT mit einem ideologischen Hetzartikel aller erster Güte. Die Geschichte geht so: Eine – hochgewachsene blonde (sic!) – Frau Christiane Müller, die beim LKA Sachsen arbeitet, erklärt den dummen, hinterwäldlerischen Sachsen regelmäßig die Besonderheiten im Umgang mit arabischen und türkischen Moslems. Dabei muss sie, mit einer sysiphosartigen Anstrengungsbereitschaft ausgerüstet, immer wieder mit dem Aufmalen von Strichmännchen anfangen und blickt dann ihre dämlichen Schäfchen mit ihrem überlegenen lehrerInnenhaften Blick an, als ob sie wartet, bis diese den letzten Satz fertig mitgeschrieben haben.

Doch die Lage ist natürlich fast hoffnungslos. Kaum ist zu erwarten, dass wirklich etwas hängen bleibt. Zu gering sind (noch) die Berührungspunkte mit Moslems, weshalb die interkulturelle Kompetenz (= die freudige Bejahung die eigene Identität aufzugeben) der Sachsen auch nicht so richtig in Fahrt kommen will. Denn Sachsen hat (leider, leider, leider! und noch, noch, noch!) nur einen Ausländeranteil von gerade einmal 2%, von denen wiederum nur 5,7% Türken sind.

Frau Müller ist überdies bei Ihrer Erziehungsarbeit offenbar allzuständig:

Manchmal sind es Polizisten, manchmal Lehrer, die vor ihr sitzen. Heute sind es Unternehmer, denen Christiane Müller im Auftrag der Staatskanzlei die arabische Welt erklärt.

Spätestens nach dem Satz ist es nun aber raus: Es geht hier um etwas ganz anderes! Frau Müller erklärt ihren Zuhörern die arabische Welt, aber der Artikel will eigentlich über Muslime in Sachsen reden. Jetzt wird die Redaktion deutlicher, die vermutlich Frau Müller missbraucht, um ihre ideologische Agenda voranzutreiben:

Häufig hört die Frau vom LKA bei ihren Vorträgen die Forderung, Muslime im Land sollten sich doch bitte den deutschen Gepflogenheiten anpassen. Welche die denn seien, fragt sie dann – eine Antwort bekommt sie selten. Wie gering das Einfühlungsvermögen vieler Sachsen in Bezug auf den Islam tatsächlich ist, zeigte sich im Sommer, als eine Dresdner Richterin ein muslimisches Mädchen wegen ihres Kopftuches des Raumes verwies. Oder als kurz darauf auch im Landtag heftig über ein Kopftuchverbot für muslimische Schülerinnen in sächsischen Klassen diskutiert wurde.

Eine Antwort bekommt Frau Müller selten, womit also bewiesen worden ist, dass es gar keine deutschen Gepflogenheiten gibt. Diese Masche ist sooo billig und hat sooo einen Bart. Als ob Selbstverständlichkeiten – und ja in Sachsen, aber auch in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gibt es deutsche Gepflogenheiten als Selbstverständlichkeiten auch im urbanen Raum noch, sonst wäre der Artikel ja auch unnötig – von jedem Einzelnen positiv expliziert werden müssten. Was sie nicht sind, ist nämlich jedenfalls klar: Kein Kopftuch, kein Türkisch, kein Arabisch, keine Moschee.

Man stelle sich auch vor: im sächsischen Landtag hat die Volksvertretung sich angemaßt ihre Arbeit zu machen Volkes Wille zu ermitteln. Dabei kennt den doch nur Simon Kremer von der Zeit, der gern seine Vorstellungen von Urlaubsgenüssen mit dem Lebensalltag vermengt, aber das ist natürlich dann der Bevölkerungswille.

Die Geschichten werden noch besser:

Im vergangenen Sommer war eine Gruppe von 60 Studenten aus Abu Dhabi in Dresden zu Gast, da klingelte das Telefon im Büro von Uta Kruse. Bei der städtischen Ausländerbeauftragten meldeten sich Bürger: Was in der Stadt los sei? All diese Verschleierten! »Es war eine Ratlosigkeit zu spüren«, sagt Kruse, »weil man das nicht kannte und damit nicht umgehen konnte.« Alle kämen sofort auf Klischees: das Kopftuch bei Frauen, Aggressivität bei jungen Männern. Es sieht aus, als teilten Sachsen alle Ausländer in zwei Gruppen: auf der einen Seite russischsprechende Migranten und Vietnamesen; auf der anderen Muslime. Die arabische Kultur ist vielen zu fern, zu fremd. Die Vorurteile ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten.

Die Wahrheit ist doch, dass man die Staatsgäste deshalb gar nicht mehr als Staatsgäste wahrnimmt, weil es sich auch um eine Invasion aus Berlin handeln könnte. Als wären die Sachsen generell unfähig bei ihren Fahrten in westdeutsche Großstädte Verdreckung, Verslummung und den Niedergang des Staates eigenständig wahrzunehmen. Der hohepriesterliche Simon Kremer, der vermutlich noch nie einer echten Arbeit in seinem Leben nachgehen musste, pflegt hier wunderbar alle seine antideutschen Ressentiments und ignoriert dabei die ungeheure Zahl an Arbeitsmigranten, die aus Sachsen kommend “im Westen” auf Montage arbeiten. Die sind nämlich glücklich aus dem gefühlten Ausland wenigstens am Wochenende in eine deutsche Heimat zurückkehren zu können.

Diese ungeheure Frechheit mit der sich solche Schreibtischtäter beim Kaffee mit dem Shisha-Schlauch im Maul anmaßen, darüber zu befinden, wie andere Deutsche in ihrem Bundesland zu leben hätten, ist im Prinzip unfassbar. Psychologisch muss es sich um ein Stockholmsyndrom handeln, die vorsorgliche Verbrüderung mit dem Sieger von Morgen. Deutlich wird hier auch, wie sehr die mitteldeutschen Bundesländer als Bedrohung bei der Umformung der deutschen Identität angesehen werden. Der Artikel ist für seine westdeutschen Leser – von unserer Seite aus betrachtet – eigentlich ein Auswanderungsbefehl.

Heute versucht Müller, die Teilnehmer ihrer Trainings dazu zu bringen, Muslime und die arabische Welt differenziert wahrzunehmen. »Auch Islamist ist nicht gleich Islamist«, sagt sie: Es gebe sogar Unterschiede zwischen religiösen Fanatikern; nicht jeder wolle gleich Bomben zünden. Bei jedem Vortrag kämpft Müller aufs Neue gegen die Vorurteile. Die Gelassenheit muss sie aus der arabischen Welt haben.

Wenn Kremer dann noch mit solch einem Gedankenmüll aufwartet, mit dem auf so eine primitive Weise die Überlegenheit des islamisch-arabischen Lebensgefühls gepriesen wird, dann fällt einem nur noch die Parteipropaganda vergangener Tage ein, die schlussendlich mehr zum Untergang der DDR beigetragen hat, als die ideologischen Lenker sehen wollten. Warum ausgerechnet eine Frau vom Landeskriminalamt über Moslems aufklärt, kann und will Kremer überdies auch nicht reflektieren.

Aber was ist, wenn man ganz einfach ISLAMISCHE BRÄUCHE IN SACHSEN nicht haben will, WAS DANN? Etwa alle ab ins Umerziehungslager zur Gedankenveränderung? Bisweilen hat man das Gefühl die BRD ist bereits eins.


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Erfrischendes aus der Schweiz: DIE WELTWOCHE über „Gewalt von links“

Das liberal-konservative Wochenmagazin Die Weltwoche aus Zürich ist eine angenehme Lektüre, weil in ihr mit viel Schweizer Gelassenheit die Wirklichkeit erfaßt wird. In der aktuellen Ausgabe geht es schwerpunktmäßig um „Gewalt von links“. Hintergrund ist ein brutaler Angriff von Linksradikalen auf den SVP-Nationalrat Hans Fehr, der auf dem Weg zu einer Parteiveranstaltung abgefangen und krankenhausreif geprügelt wurde. Die Weltwoche nutzt diesen Vorfall, um aufzuzeigen, mit welcher Ignoranz Behörden und Politik dem „Linksextremismus“ entgegentreten. Dabei sehen die Zahlen auch in der Schweiz ziemlich eindeutig aus:

Das Phänomen Linksextremismus hat im Schatten der öffentlichen Empörung über vereinzelte Neonazis seit Jahren zugenommen – und den Rechtsextremismus punkto Gewalt längst überholt. Gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) kam es 2009 zu 220 „linksextrem motivierten Ereignissen“, wovon 127 „gewalttätige Ereignisse gegen Objekte und Personen“ waren (die Daten von 2010 liegen noch nicht vor). Zum Vergleich: Im gleichen Jahr kam es zu 85 „rechtsextrem motivierten Ereignissen“, wovon 32 als „gewalttätig“ eingestuft wurden.

In einem zweiten Schritt widmet sich Die Weltwoche den Verflechtungen von Linksradikalen und Sozialdemokraten. Kennen wir diese Herangehensweise nicht von irgendwo her? Nur verkauft Die Weltwoche in einem kleinen Land wie der Schweiz wöchentlich rund 80.000 Exemplare und ist öffentlich wahrnehmbar.

Ein paar Beiträge weiter geht es dann noch einmal um die Linke. Der Beitrag heißt etwas reißerisch: „Die Frauen marschieren nach links“ und belegt statistisch, daß sowohl die weibliche Bevölkerung als auch die weiblichen Abgeordneten deutlich weiter links stehen als Männer – und zwar überproportional stark im Vergleich zu anderen Ländern. Der Grund dafür wird leider nicht benannt, ist aber für einen Deutschen recht leicht zu erkennen: In der Schweiz gibt es generell mehr dezidiert Linke und Rechte sowie eine vergleichsweise schwache Mitte. 2007 schätzten sich 37,1 Prozent der Frauen als links ein, 40,8 Prozent sahen sich in der Mitte und 22,1 Prozent rechts. Im gleichen Jahr ordneten sich 26,6 Prozent der Männer der Linken zu, 38,3 Prozent der Mitte und 35,1 Prozent der Rechten.

Meine These dazu: Die direkte Demokratie sorgt dafür, daß politische Differenzen stärker konturiert bleiben. Aber selbst wenn diese These nicht stimmt, ticken die Uhren in der Schweiz anders und das ist auch gut so. Chefredaktor Roger Köppel betont dies in seinem Editorial, in dem er deutlich macht, wie undenkbar die Schweiz in der Europäischen Union wäre. Sie sei geradezu der Gegenentwurf zum Brüsseler Bürokratismus. Ein Beitritt zur EU würde demnach die Identität der Schweizer zerstören, da diese sich politisch ableiten müssen und es keine gemeinsame biologische, sprachliche oder kulturelle Basis gibt:

Schweizer ist ein politischer Begriff, der nicht ohne die Rechtsordnung zu verstehen ist, die ihn hervorbringt. Diese Rechtsordnung wiederum stellt sicher, dass in der Schweiz der Staat bestimmten politischen Verfahren gehorcht. Die Verfahren sind darauf ausgerichtet, die Freiheitsrechte des Bürgers zu schützen und die Macht des Staates zu begrenzen. Direkte Demokratie, Föderalismus und Neutralität bilden den Kern einer Staatsidee, die darauf abhebt, grösstmögliche Übereinstimmung herzustellen zwischen den Regierenden und den Regierten. Ein Schweizer ist ein Mensch, dem kraft seiner Rechtsordnung das Privileg zufällt, über seine Angelegenheiten selber zu bestimmen.

Antifa verschickt E-Mails unter meinem Namen

Wie arbeitet eigentlich die Antifa? Sie verschickt z.B. E-Mails unter fremdem Absender. Ein Beweis dafür wurde mir heute zugestellt:

——– Original-Nachricht ——–

Betreff: Homepage der Germania Halle zu Mainz Kontakt Vortrag

Datum: Sun, 23 Jan 2011 16:14:50 +0100

Von: Felix Menzel <felix@menzel.de>

Antwort an: felix@menzel.de

An: info@germania-halle.de

An: Webmaster

Von:

Felix Menzel

felix@menzel.de

Nachricht:

Liebe Mitglieder der Germania,

ich bin doch sehr enttäuscht von der gepatzten Veranstaltung am

Freitag abend. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte nicht mit so vielen

Idioten bei euch gerechnet, wenn man bedenkt dass eure Burschen doch

echte Pfeifen sind.

Bei einem solchen Scheissverein wie bei euch werde ich nie wieder

auftreten, dann lieber bei der Antifa.

Euer Felix

Gesendet von (IP-Adresse): 212.185.234.24

Wie weit gehen die “Linken”?

Da haben die “Macher” der Partei Die Freiheit doch tatsächlich geglaubt durch ein wenig Abgrenzeritis in den politischen Tanzkreis der Bundesrepublik aufgenommen zu werden. Jetzt wurden Sie eines besseren belehrt. Der Xte Versuch dieser Art, das Tor zur politischen Partizipation zu öffnen, kann nun nach der Verunmöglichung, einen Tagungsraum für den Parteitag anzumieten, als gescheitert betrachtet werden.

Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht gleich gesagt, dass es ohne ein vorpolitisches Umfeld fast aussichtslos werden würde. Stadtkewitz zu den Geschehnissen in Bild und Ton:

Terror-Tante Viett

Die seltsame Fähigkeit, eine treffende Lagebeurteilung mit einem irreligiösen Ersatzheil zu verknüpfen, ist wirklich ein kommunistisches Spezifikum. In der Jungen Welt schrieb Viett:

Das Gebot der Stunde ist der Aufbau einer revolutionären, kommunistischen Organisation.

(…)

Eine Organisation/Partei, kann zwar fortschrittlich, antikapitalistisch, marxistisch/leninistisch sein, aber nicht revolutionär, wenn sie nicht in bestimmten Bereichen (Kommunikation, Strukturen, Verantwortlichkeiten) klandestin ist.

(…)

Eine revolutionäre Partei muß (…) den Aktivisten ideologischen und rechtlichen Schutz geben und nicht den bürgerlichen Pazifismus, die bürgerlichen Gesetze in Front gegen sie bringen. Um kämpferisches Klassenbewußtsein zu entwickeln, muß eine revolutionäre Organisation versuchen, die Kämpfe, in denen sie verankert ist, so weit wie möglich an die Grenze der bürgerlichen Rechtsordnung heranzuführen, und wenn es notwendig und möglich ist, diese überschreiten.

Dies sei nicht nur wegen dem sowieso alles umfassenden Kapitalismus-Imperialismus-Rassismus-Faschismus notwendig, sondern explizit deswegen:

Das ist eine logische, absolut notwendige Konsequenz, wenn wir ernstnehmen, was wir wissen: die Konzeption des staatlichen Sicherheitsapparates in Deutschland und die sogenannte gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur sind in ihrer Vollendung auf totalitäre Herrschaftssicherung aus. Sie funktionieren losgelöst von demokratischen und gesetzlichen Vorgaben und sind funktional für autoritäre und faschistische Herrschaftstypen.

Wir kennen alle die Debatten, in denen Vertreter der Elite bereits jetzt ohne Scheu darüber reden, daß die demokratische Herrschaftsform den Problemen der Zeit nicht mehr dienlich ist. Wir haben es zu tun mit einer schleichenden Faschisierung unter dem Deckmantel von Phrasen wie »Freiheit braucht Sicherheit« und mit einer erschreckend hohen Akzeptanz rassistischer (? CR) Ansichten, wenn sie aus der »Mitte« der Gesellschaft kommen.

Völlig unreflektiert gibt Viett hier etwas wieder, was wir alle unterschreiben können: Das Unbehagen angesichts eines unkontrollierbaren Überwachungsstaates.

Doch warum wird das alles mittlerweile zur Aufrechterhaltung der Regierbarkeit notwendig?

1. Auch weil die (West-)Linke die Masseneinwanderung zur Auslöschung des Deutschen Volkes stets unterstützt hat und jede Umkehr als faschsistisch und rassistisch blockiert hat!

und

2. Weil eben der Sumpf, aus dem Viett stammt, die Nation als Schutzschild und Bewahrer des demokratischen Souveräns “Volk” permanent untergraben hat.

Die sozialistischen Strömungen haben seit ’68 die hedonistische Konsumwelt ganz im Sinne der Kapitalisten gefördert und die Nation ganz im Sinne des internationalen Finanzkapitals zerbröselt (Kein Mensch ist illegal, Es gibt keine Grenzen, Völker gibt es nicht, Nie wieder Deutschland).

Kurzum sie haben Deutschland als politisches Subjekt negiert und der liberalen Liquidierung preisgegeben und den demokratischen Souverän schwer beschädigt, und heulen jetzt über die von ihnen mitzuverantwortenden Konsequenzen. Das ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit!

Und dass Masseneinwanderung in die Sozialsysteme die Völkerverständigung nicht fördert, sondern untergräbt, ist auch ein konservativer Dauerbrenner seit Jahrzehnten. Was Viett “rassistisch” nennt, ist in weiten Teilen (!) nichts als das immer noch vorhandene – und völlig vernünftige und demokratische (!) Verständnis, dass Deutschland Eigentum aller Deutschen ist. Ja wem gehört Deutschland denn sonst?

Gärtners alarmierende Neuigkeiten

Hubertus Gärtner ist ein Journalist, der zukünftigen Journalisten gern investigativen Journalismus erklärt. Auf die Frage, ob er sich selbst als investigativen Journalisten sehe, gestand er:

Zu einem Drittel bin ich das [=investigativer Journalist, Anm. CR] vielleicht. Ein Drittel der Arbeitszeit beinhaltet ganz normale Recherche. Ein weiteres Drittel sind Terminjournalismus und Routinearbeiten.

Später heißt es dann:

Investigative Recherche ist für mich etwas, das gegen Widerstände und meist länger recherchiert wird.

(…)

Manchmal sind die Grenzen aber auch fließend.

Ob es sich nun bei Gärtners Meinungskundeunterricht jüngster Berichterstattung (Google-Cache) um investigativen Journalismus, Terminjournalismus oder um simple Routinearbeit aus der Trickkiste eines ganz gewöhnlichen Sprechblasenautomaten handelt, muss noch geklärt werden. Wie er selbst schon mal sagte “Die Grenzen sind fließend.”

Der Online-Artikel ist vom normalen Netzbetrieb der Neuen Westfälischen Zeitung mittlerweile verschwunden. Was aber nicht verschwindet, ist die üble Verleumdung unseres Chefredakteurs Felix Menzel als angeblich “bekennenden Rechtsextremen” in der erschienenen Druckausgabe.

Gärtners Recherche war aber sogar so fad, dass ihm beim Lesen der Überschriften offenbar nicht aufgegangen war, dass “der Partypupser vom Holocaust-Mahnmal” eine Selbstbeschreibung Henryk M. Broders war und keineswegs der Tastatur unseres Autors Johannes Schüller entsprang.

Ich war quasi der Partypupser vom Holocaust-Mahnmal“, stellt Broder zu seinem Auftritt als wandelnde Stele gegenüber der Augsburger Allgemeinen fest.

, hieß es dazu nämlich im bei BN veröffentlichten Text.

Alarm! Alarm! Die sogenannte Recherche riecht streng nach hermeneutischer Zirkularität. Der größte Widerstand, den Gärtner für die Recherche zu brechen hatte, war offenbar die Wahrheitstreue selbst. Poah, das hat ihn was gekostet! Aber wenns für die gute Sache wichtig war…

Warum nun auch noch Claudia Roth (Bündnis 90/Grüne) beleidigt ist, wissen wir auch nicht genau. Es könnte aber mit dieser ominösen Kunstfigur “Claudia R.” aus Menzels Vortrag zu tun haben – ein fürchterlicher Homunculus, das Abziehbild einer dekadenten und perversen Untergangsgesellschaft -, die Felix Menzel den Zuhörern zeitweilig und prophetengleich in den Mittelpunkt des Interesses rückte.

Die ganze Veranstaltung in der Burschenschaft Normannia-Nibelungen sei “ein Forum zur Verbreitung von menschenverachtenden Ansichten” und habe das Ziel gehabt, “rechtsextremistische Weltbilder salonfähig zu machen”, sagte Roths Sprecher. Der Vorfall sei “alarmierend”. “Er bestärkt Claudia Roth und uns Grüne in unserem entschiedenen Kampf gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit”. Personen wie Menzel dürfe “keine Bühne für die Verbreitung ihrer rechtsextremistischen Positionen geboten werden.”

, käut Gärtner nun die gestanzten Phrasen der Melonenpartei (außen grün, innen rot mit braunen Kernen) nach.

Damit bestärkt er uns nur in der Auffassung, dass  eine rechte Zeitung notwendig ist, denn die vorhandenen wollen die Realität offenbar gar nicht mehr erfassen, sondern alarmieren, beschützen und vor allem “gut sein”.

Weitere Links:

JF

Endstation Rechts

Verheugen: EU nur wegen Deutscher Gefahr

Falls es dem einen oder anderen entgangen sein sollte:

Dokumentation über den Chef: Adorno