Bücher

Ideologien der Zersetzung

„Die Auflösung“, der siebte Band unserer Schriftenreihe BN-Anstoß, ist eine Kampfschrift genau zur richtigen Zeit.

Der Verfasser Georg Immanuel Nagel hat sich mit seinen Kolumnen für BlaueNarzisse.de einen Namen gemacht. Nagel schreibt in einer emotionalen und mitreißenden Weise über Themen, die weh tun. Zuletzt kommentierte er die Sex-Attacken in Köln und anderen Städten mit seinen beiden Beiträgen „Es muss geschossen werden“ und „Sex-Dschihad“. Neben seinen Kolumnen hat er fast ein Jahr lang an dem gerade erschienenen Buch Die Auflösung. Wie Ideologien der Zersetzung Europa vernichten geschrieben. Es geht darin um den in der weißen Welt ausgetragenen Kampf zwischen den Feinden und Bewahrern europäischer Identität. Hier kann das Buch bestellt werden!

Zur Einstimmung auf das Buch veröffentlichen wir im folgenden das Vorwort von Felix Menzel:

Der Fortbestand Europas und seiner Völker ist bedroht und wir müssen alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um diesen Prozeß der selbstverschuldeten Auflösung unserer Kultur aufzuhalten.

Der Ansturm auf Europa durch mehrere Millionen Asylbewerber stellt dabei lediglich das Symptom dar. Viel problematischer ist, daß die europäischen Eliten in Politik, Wirtschaft, Medien und Bildung den Willen verloren haben, ihre eigene Kultur zu verteidigen. Diese Eliten haben vielmehr Ideologien mächtig werden lassen, die darauf ausgerichtet sind, die Traditionen Europas zu zerstören und alles zu dekonstruieren, was bis vor Kurzem noch überall auf der Welt als „normal“ galt.

Eine „Kultur des Todes“, die Familien ablehnt und eine Vermischung aller Menschen und Traditionen der Welt befürwortet, wird jedoch definitiv zu einer Globalisierung des Schlechteren führen, die unbedingt verhindert werden muß. Mehr noch: Wir müssen Mittel und Wege für eine Revitalisierung unserer Kultur finden. Doch wie kann dies gelingen? Niemand hat dafür ein Patentrezept. Jeder ist deshalb erst einmal auf sich selbst zurückgeworfen, die Identitätskrise Europas zu bewältigen.

Genau das versucht Georg Immanuel Nagel mit dem vorliegenden Essay. Er gelangt dabei zu klugen Beobachtungen, lautstarken Anklagen und Einsichten, zu denen man nur kommt, wenn man unerschrocken über Politik und Geschichte nachdenkt. Bei manchen Passagen dieses Essays fragt man sich allerdings, ob es denn wirklich nötig ist, so weit zu gehen. Kann man das nicht ein wenig geschmeidiger formulieren und lockerer betrachten? Zugespitzt: Wenn ich mich wie die Politisch Korrekten der etablierten Öffentlichkeit verhalten würde, müßte ich mich von diesem Büchlein distanzieren, weil Nagel meiner Ansicht nach manchmal übers Ziel hinausschießt.

Doch wer ist berechtigt, dies abschließend im Sinne eines Sprechverbotes zu beurteilen? Niemand! Es ist deshalb viel sinnvoller, auch radikale und für den eigenen Geschmack vielleicht auch übertriebene Positionen zuzulassen, sie zur Debatte zu stellen und sich inhaltlich klar und deutlich mit dem eigenen, abweichenden Standpunkt zu Wort zu melden. Darüber hinaus sollte man jedoch gerade bei Nagel eins bedenken: Statt sich mit einem konservativen Minimum zufriedenzugeben, strebt er das Maximum an. Die Auflösung ist eine Kampfschrift. Sie soll energischen Widerspruch provozieren und Sie an die Grenze dessen führen, was Sie bereit sind zu tun und inhaltlich zu vertreten, um das Vaterland und Europa zu retten.

Nagel würde für dieses Ziel alles geben. So viel ist sicher. Sie auch? Und, bringt uns dieses Maximaldenken überhaupt in der gegenwärtigen Situation voran? Ich weiß es nicht, aber eins möchte ich trotzdem betonen: Sympathisch sind mir die Maximaldenker allemal mehr als die bürgerlichen Feiglinge, die sich an alles anpassen, damit sie bloß nicht ihren guten Ruf ruinieren.

Georg Immanuel Nagel: Die Auflösung. Wie Ideologien der Zersetzung Europa vernichten. BN-Anstoß VII. 100 Seiten, 8,50 Euro. Chemnitz 2016. Hier bestellen!

Verwandte Themen

Der Selbstbetrug Die Zeit feiert die sogenannte Regenbogenfamilie als kinderfreundliches Konzept der Zukunft. Die Tendenz ist klar: Wer braucht schon Männer? Wer brauc...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.