| „Für Verbraucher absolut inakzeptabel“: Facebook will Nutzerdaten öffentlich machen |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Mittwoch, den 07. April 2010 um 10:24 Uhr |
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Nutzer werden nicht über Änderungen informiert Demnach könnten Arbeitnehmer beispielsweise ohne notwendige Zustimmung des Facebook-Nutzers dessen bei der Plattform eingetragene Daten einsehen. Außerdem wäre es trotz „privaten Modus“ auch möglich, die Freundschaftslisten einzelner Nutzer zu veröffentlichen. Facebook will auch Informationen über Browsertyp, Standort, IP-Adresse und besuchte Seiten der Nutzer sammeln und gegebenenfalls veröffentlichen. Das Projekt „Surfer haben Rechte“ der bundesweiten „Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.“ warnt: „Die meisten Nutzer bekommen davon jedoch nichts mit. Nicht alle der Regelungen sind neu, aber alle sind höchst problematisch.“ Denn Facebook will angemeldete Nutzer vorab nicht über Änderungen der Datenschutzrechtslinien informieren. Die Verbraucherzentrale findet das rechtswidrig und betont: „Die geplanten Datenschutzbedingungen sind für Verbraucher absolut inakzeptabel.“ Aigner kündigte an: „Sollte Facebook nicht bereit sein, seine Firmenpolitik zu ändern und die eklatanten Missstände zu beheben, sehe ich mich gezwungen, meine Mitgliedschaft zu beenden.“ Letzte Woche waren versehentlich für eine halbe Stunde die E-Mailadressen aller 400 Millionen Facebook-Nutzer öffentlich einsehbar. Schon Anfang März stand Zuckerberg in der Kritik. In der Gründungsphase von Facebook soll er 2004 laut Berichten des US-Magazins „Business Insider“ E-Mail-Konten von Konkurrenten gehackt haben. |