| Ausgewählte Veranstaltungshinweise für Erfurt, Berlin, Dresden und Chemnitz sowie Filmtipps |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Mittwoch, den 07. April 2010 um 15:42 Uhr |
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Vom Freitag, den 9. bis Sonnabend, den 11. April, veranstaltet Attac Deutschland mit der Berliner Volksbühne das „Bankentribunal“. Hier sollen die Ursachen der Wirtschaftskrise und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen besprochen werden. Veranstaltungsort ist die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Linienstraße 227). Vorgesehen sind unter anderem Anklageerhebung, mehrere Blöcke der Beweiserhebung und ein Schlussplädoyer. Ein Ort mit kontroversen Diskussionen, auch für konservative Globalisierungskritiker! Mehr hier. Das Dresdner Festspielhaus Hellerau (Karl-Liebknecht-Strasse 56) beschäftigt sich vom 15. bis 21. April mit Migration. Unter dem Titel „,Wir haben dieses Problem hier nicht...´ - Über Flüchtlinge in Europa und wie wir sie willkommen heißen“ findet am 16. April 18 Uhr dort auch eine Podiumsdiskussion statt. Thema sollen auch die Wahlerfolge der NPD sein. Mehr Informationen hier. Am Mittwoch, den 21. April, liest Juli Zeh in Chemnitz aus ihrem neusten Werk „Corpus Delicti“. Im Science-Fiction-Roman wird eine mögliche Gesundheitsdiktatur im 21. Jahrhundert thematisiert. Die bisher nur prognostizierte „totale Überwachung“ des Bürgers wird zur Realität. Veranstaltungsort ist die Neue Sächsische Galerie im Kulturkaufhaus „Das Tietz“. Beginn der Veranstaltung ist 19.30 Uhr. Mehr dazu hier. Am Samstag, den 9. April, zeigt Phoenix nachts ab 4.30 Uhr die dreiteilige Dokumentationsreihe „Offiziere gegen Hitler“. Im Zentrum stehen unter anderem Henning von Tresckow und Graf Claus Schenk von Stauffenberg. Die Dokumentation verspricht eine umfrangreiche Darstellung des Widerstands gegen Hitler innerhalb der deutschen Wehrmacht. Ebenfalls am Samstag zeigt Phoenix 21 Uhr die Dokumentation „Bespitzelt Springer!“. Thematisiert werden die Versuche der Stasi, den Medienkonzern auszuspionieren. Dank umfangreicher Recherchen gelang es dem Journalisten Eric Friedler, den Völkermord an den Armeniern 1915 bis 1918 zu rekonstruieren. Der Film mixt Elemente der Dokumentation und des Spielfilms. Unter dem Titel „Aghet (deutsch: Katastrophe) – Ein Völkermord“ zeigt Phoenix Friedlers Arbeit am Dienstag, den 13. April 20.15 Uhr. |