| Rekordtief seit 1948: Deutschlands Geburtenzahlen sinken weiter |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Dienstag, den 18. Mai 2010 um 08:47 Uhr |
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2009: 190.000 weniger Geburten als Sterbefälle Noch warten die Kommunen auf nachträglich eingereichte Daten der regionalen Standesämter. Der Sprecher des Statistischen Bundesamtes betonte, bis zum 1. Juli sollten die Erhebungen vorliegen. Aus den vorläufigen Ergebnissen geht außerdem hervor, dass es 2009 190.000 weniger Geburten als Sterbefälle gegeben hat. Letztere sind mit 842.000 Verstorbenen im Vergleich zu 2008 annähernd konstant geblieben. 2008 lagen dem Bundesamt 683.000 Geburten und 844.000 Sterbefälle vor. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) bleibt trotzdem optimistisch. Die Zahl der Geburten pro gebärfähiger Frau sei mit 1,38 Kindern konstant geblieben, unterstrich sie. Jedoch habe die Zahl der potentiellen Mütter in Deutschland abgenommen, womit es auch weniger Geburten geben könne. Denn die Zahl der Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren ist nach dem Statistischen Bundesamt in den vergangenen vier Jahren um eine halbe Million geschrumpft. Schröder kündigte Gegenmaßnahmen an: „Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wird kommen.“ Jungen Müttern müsse es erleichtert werden, Familie und Beruf zu vereinbaren. Geringfügig angestiegen ist lediglich die Zahl der Eheschließungen. 2009 heirateten 376.000, 2008 noch 375.000 Paare. Die Einführung des Elterngelds 2007 konnte dem Geburtenrückgang nicht entgegenwirken. Seit 2008 sind die Zahlen wieder rückläufig. |