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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Donnerstag, den 19. August 2010 um 09:44 Uhr |
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Seit Tagen sorgt Google Street View für öffentliche Diskussionen. Nun hat auch Facebook einen neuen Dienst gestartet, der Lokalisierungen möglich macht. Mit Facebook Places kann jeder Nutzer bekanntgeben, wo er und seine Freunde sich gerade befinden. Bereits vorhandene, ähnliche Anwendungen wie Foursquare oder Gowalla konnten in letzter Zeit enorm viele Nutzer anziehen. Unter dem Eindruck dieser Dynamik hat die Bundesregierung gestern Maßnahmen für mehr Datenschutz und Rechtssicherheit im Netz angekündigt.
Für den 20. September lädt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Unternehmen, Datenschützer, Verbraucherschützer, Wissenschaftler sowie Verbraucherschutz- und Justizministerium zu einem Spitzengespräch ein. Dabei soll es um die Digitalisierung von Stadt und Land sowie die Chancen und Grenzen von öffentlichen und privaten Geodatendiensten, wie z.B. Google Street View, gehen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wies unterdessen Kritik an der von manchen als populistisch empfundenen Datenschutzdebatte gegenüber der Saarbrücker Zeitung von heute zurück: „Eine Debatte, bei der es darum geht, dass alle Bürgerinnen und Bürger auch im Netz ihre Datenschutzrechte sichern und durchsetzen können, ist alles andere als hysterisch.“ Sie selbst habe übrigens schon im letzten Sommer „Widerspruch gegen die Aufnahme meines Privathauses“ gegenüber Google eingelegt.
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