| „Monitor Familienleben 2010“: Die Deutschen wollen ein Kind – von Kristina Schröder und den Unternehmen |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Mittwoch, den 01. September 2010 um 14:33 Uhr |
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90 Prozenten der Gesamtbevölkerung erwarten Hilfe von Staat und Unternehmen So verlangten als Bedingung nur 66 Prozent (in den zwei vergangenen Jahren: 72) der Kinderlosen eine gesicherte berufliche Position des Partner, 60 (statt 69) eine tragfähige Beziehung und 56 (statt 63 Prozent) eine finanziell gute Situation. Ganze 80 Prozent der Befragten begrüßten die Einführung des Elterngeldes. 90 Prozent forderten von Politik und Unternehmen einen stärkeren Einsatz für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schröder erklärte: „Wie zufrieden die Familien sind, hängt ganz besonders davon ab, ob sie genügend Zeit mit ihren Kindern und Angehörigen verbringen können. Mehr Zeit ist die Leitwährung einer modernen Gesellschaftspolitik.“ Deshalb wolle sie gute Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen. Konkret sei die Einführung einer Familienpflegezeit geplant. Im Herbst solle gemeinsam mit dem „Deutschen Industrie- und Handelskammertag“ die Initiative „Familienbewusste Arbeitszeiten“ ins Leben gerufen werden. Deren Ziel sei es, mehr vollzeitnahe Teilzeitstellen für Mütter und Väter zu schaffen, betonte die Familienministerin. Das Bundesfamilienministerium gab den „Monitor Familienleben 2010“ beim „Institut für Demoskopie Allensbach“ zum dritten Mal in Auftrag. Das 1949 von Elisabeth Noelle-Neumann gegründete Institut gilt als CDU-nah. Bild: Bundesfamilienministerin Kristina Koehler (CDU) |