| „Bitte helft uns, wir können nicht mehr“: Islamische Extremisten ermorden systematisch Christen im Irak |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Freitag, den 12. November 2010 um 09:26 Uhr |
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Syrisch-katholische Kathedrale in Bagdad: Al Qaida nahm über 100 Gläubige als Geiseln Warduni kritisierte die westlichen Staaten im Interview scharf: „Manche Regierungen müssen aufhören, diese Terroristen zu unterstützen und ihnen Waffen zu verkaufen.“ Zugleich bat er um materielle, soziale und ideelle Hilfe aus dem Ausland. Er betonte: „Die Kirche möchte nicht, dass die Christen den Irak verlassen. Das ist keine gute Lösung und es ist nicht unsere Aufgabe, Christen zur Flucht zu raten.“ Den Höhepunkt der Verfolgung bildet eine Geiselnahme durch Al Qaida in der syrisch-katholischen Kathedrale von Bagdad. Die Terroristen haben am 31. Oktober während der Abendmesse über 100 Gläubige und drei Priester als Geiseln genommen. Bei einer Befreiungsaktion durch irakische und US-Soldaten sind 50 Christen und die drei Priester getötet worden. 56 Gläubige wurden verletzt. In Vorderasien existieren die ältesten christlichen Gemeinden der Welt. Die nun verfolgte chaldäisch-katholische Kirche ist eine ehemalige Ostkirche, die sich schließlich dem Vatikan anschloß. Die Chaldäer sind vor allem in Vorder- und Ostasien vertreten. Die Urgemeinde gründete der Apostel Thomas im ersten Jahrhundert nach Christus. Oberhaupt ist der Patriarch von Babylon in Bagdad. |