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Tschernobyl in Potsdam, Mord und Totschlag in Düsseldorf und Alte Meister in München PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Mittwoch, den 16. März 2011 um 12:21 Uhr

AKW-GegnerIm Potsdamer Landtag (Am Havelblick 8, 14473 Potsdam) ist vom 15. bis zum 25. März die Wanderausstellung 25 Jahre nach Tschernobyl zu sehen. Die Schau soll an die Atomkatastrophe vom 26. April 1986 erinnern. Das interaktive Ausstellungsformat veranschaulicht das Reaktorunglück selbst, die unmittelbaren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt sowie das gegenwärtige Leben in den betroffenen Gebieten. Durch die Reaktorkatastrophe in der Ukraine waren auch Gebiete in Weißrussland und Russland verseucht worden.

Die Lange Nacht der Museen in Düsseldorf bestreiten am 2. April über 40 Museen und Galerien in der Landeshauptstadt. Zu den sich erstmalig beteiligenden Einrichtungen gehören auch das Landeskriminalamt (Völklinger Str. 49, 40221 Düsseldorf) und das Stadtarchiv (Worringer Straße 140, 40200 Düsseldorf). Das LKA zeigt einen Film über die Entstehung von Phantombildern und das Stadtarchiv präsentiert Mord und Totschlag in der Düsseldorfer Stadtgeschichte. Zwischen 19 Uhr und 2 Uhr nachts gibt es des Weiteren Lesungen, Filme, Live-Musik, Workshops und Führungen. Nähere Informationen zu den teilnehmenden Institutionen unter www.nacht-der-museen.de

München begeht heute feierlich das Jubiläum der Alten Pinakothek (Barer Straße 27 Eingang Theresienstraße, 80333 München). Das herausragende Gemäldemuseum feiert das 175. Jahr seiner Gründung mit einer Schau des niederländischen Barockmeisters Vermeer. Anlässlich des Jubiläums wird die Ausstellung Vermeer in München – König Max I. Joseph von Bayern als Sammler alter Meister gezeigt. Als ein Höhepunkt wird eine Leihgabe der National Gallery of Art in Washington „Frau mit Waage“ von 1664 ausgestellt. Parallel dazu zeigt die Alte Pinakothek Schätze aus dem Depot. Die Ausstellungen stehen dem interessierten Publikum ab Morgen offen und sind noch bis zum 19. Juni 2011 zu sehen.

 
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