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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Donnerstag, den 28. Juli 2011 um 13:15 Uhr |
Die Vorsitzende der Bürgerbewegung Pro Köln hat Vorwürfe zurückgewiesen, laut denen der norwegische Attentäter auch Pro Köln sein „Manifest“ zugesandt habe. Es werde so versucht, „eine Kampagne gegen friedliche und gesetzestreue Islamkritiker und Patrioten zu inszenieren. Das finde ich einfach nur noch pietät- und geschmacklos!“ Nach einer ersten Prüfung der E-Postfächer könne sie festhalten, dass Pro Köln eine solche Nachricht nicht erhalten habe. Mit der Kampagne solle wohl „eine Verbindung zwischen unliebsamen oppositionellen Parteien in Deutschland und dieser abscheulichen Tat suggeriert werden.“
Allerdings könne niemand beeinflussen, von wem jemand etwas per E-Post zugeschickt bekomme. Die taz hatte unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, Pro Köln gehöre zu den Adressaten des „Manifests“.
Auch der Vorsitzende der Bremer Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW), Jan Timke, wies in einer Pressemitteilung zurück, ein Schreiben vom Attentäter erhalten zu haben: „BIW haben das Pamphlet des norwegischen Massenmörders Breivig nicht erhalten, weder per E-Mail noch auf anderem Weg.“ BIW vertrete weder islamfeindliche noch rassistische Positionen, sondern setze sich für die Integration von Zuwanderern und das „Modell eines säkularen Euro-Islam in Deutschland und Europa“ ein.
In Köln rufen „antifaschistische“ Gruppierungen für morgen zu einer Kundgebung vor dem Büro von Pro Köln auf. Wie die Bürgerbewegung mitteilt, soll zu dieser Kundgebung auch der Geschäftsführer der Kölner SPD, Frank Mederlet, aufgerufen haben. Dies gehe aus einer intern zugespielten E-Mail hervor. Laut Pro Köln habe die Polizei den „linksradikalen Krawalltouristen aus ganz NRW“ nicht erlaubt, direkt vor dem Büro der Bürgerbewegung zu demonstrieren. |