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Dieser Aufruf müßte damit beginnen, Ihnen zu erklären, was wir in den letzten Monaten alles geschafft haben. Ein selbstbewußtes „Wir sind der Stachel im Fleisch des Systems“ würde Ihnen sicherlich gefallen. Vielleicht reicht auch der Hinweis, daß wir eine der letzten „Bastionen der Meinungsfreiheit“ sind. Auf keinen Fall fehlen dürften unsere „politischen Prozesse“, mit denen wir uns gegen Claudia Roth, Ulla Jelpke, Jens Kassner und andere linke Blockwärte wehren.
Das alles mag bemerkenswert sein – noch dazu, weil die Protagonisten dieses politischen Kampfes erst am Anfang ihres Weges stehen. Sie sind in der Regel zwischen 16 und 28 Jahren alt und getrieben von einem Idealismus, der heute selten ist. Der Kampf um das freie Wort ist notwendig und wir werden ihn weiter führen. Wir werden uns notfalls die Finger verbrennen, damit die drängendsten Probleme unseres geliebten Deutschlands auch von der Jugend angesprochen werden. Die Überalterung, Überfremdung, die Staatsschuldenmisere und Dekadenz sind so katastrophale Entwicklungen, daß wir dagegen opponieren müssen, weil wir davon in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren in einem heute noch unvorstellbaren Ausmaß betroffen sein werden. Das Lebenselixier unseres Volkes … Es ist aber der falsche Weg, bei der Klage stehenzubleiben. In den letzten sieben Jahren haben wir die Blaue Narzisse zunächst als Schüler- und jetzt als bundesweites Jugendkulturmagazin etabliert. Wir wollen aktiv die deutsche Kultur mitgestalten und so zu ihrer Revitalisierung beitragen. Der Weg der Jugend kann und darf nur über Kultur führen, weil sie das Lebenselixier unseres Volkes ist. Wer die Kultur aufgibt, gibt Deutschland und zuletzt auch sich selbst auf, da ohne Kultur kein glückliches, freies Leben möglich ist. Statt über „politische Prozesse“ würde ich mit Ihnen lieber über unsere kulturellen Projekte, die Entwicklung unserer jungen Autoren und über die Reifung unserer Stammbesatzung sprechen. Es haben sich über die Jahre aber so einige Zweifel eingeschlichen, ob das etwas bringt. Um Mißverständnisse zu vermeiden: Ich bin jedem einzelnen Spender, der unsere „politischen Prozesse“ unterstützt, unendlich dankbar für seine Hilfe! Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei all jenen herzlich bedanken, die unsere Arbeit ideell, tatkräftig und finanziell unterstützen. Erst dadurch konnten wir die Blaue Narzisse zu dem machen, was sie heute ist – das wichtigste patriotische Nachwuchsprojekt in Deutschland, das sich unabhängig von Parteien, Kirchen, Verbänden und Unternehmen selbst erhält und zirka 100 jungen Autoren eine Heimat zur freien Entfaltung bietet. Unser Auftrag: Jugend und Kultur Ich habe immer die Sorge, daß bei all dem notwendigen politischen Kampf unsere Hauptaufgabe nicht richtig zur Geltung kommt. In erster Linie sind wir dazu da, der Jugend einen Raum für schrankenloses Nachdenken über unsere Zukunft zu bieten – ohne Denkverbote, in regem Austausch mit Gleichaltrigen und in Verantwortung für unsere Kultur. Um diesem Auftrag langfristig gerecht zu werden, haben wir vor knapp zwei Jahren den mittlerweile gemeinnützigen Verein Journalismus und Jugendkultur Chemnitz gegründet. Ich habe mir in den letzten Monaten viele Gedanken darüber gemacht, welche Basis unser Verein und unsere Projekte (Blaue Narzisse, Jugendkulturpreis) benötigen: Wenn es nicht mindestens 100 junge Leute in diesem Land gibt, die uns mit 2,50 Euro pro Monat (30 Euro/Jahr) unterstützen und nicht mindestens 100 großzügige Förderer, denen unsere Arbeit pro Jahr 100 Euro wert ist, dann fehlt uns die Basis für unsere Arbeit. Dann müssen wir unser Konzept der Jugendförderung radikal in Frage stellen. Derzeit verfügen wir leider nur über einen sehr kleinen Fördererstamm. Das muß sich bis Jahresende ändern! Bitte helfen Sie uns dabei und treten noch heute unserem Förderverein bei! Ein Beitrittsformular finden Sie hier als PDF. Außer der finanziellen Unterstützung entstehen Ihnen keine weiteren Verpflichtungen und Sie können jederzeit wieder aussteigen! Unsere Erfolgsformel für 2012 lautet:
 Das bedeutet: Je 100 Euro von 100 Förderern plus je 30 Euro von 100 Schülern und Studenten ergeben den weiteren Ausbau der Blauen Narzisse sowie die Fortsetzung unseres Jugendkulturpreises mit Franz Kafka als Namenspatron. Damit Sie wissen, daß es bei uns vorwärts geht, haben wir bereits im September 2011 aufgerüstet:
- Ab sofort kümmert sich unser neuer Chef vom Dienst, der angehende Historiker Wolf-Dieter Lassotta, um den reibungslosen redaktionellen Alltag. Mit ihm stellen wir unsere Redaktionsmannschaft noch breiter auf.
- Wir haben technisch aufgerüstet, so daß BlaueNarzisse.de hoffentlich auch bei großem Besucherandrang rund um die Uhr, Tag für Tag, erreichbar ist. Zudem hat jetzt jeder Redakteur eine eigene E-Postadresse.
- Neue, innovative Formate sorgen für noch mehr Übersicht und bringen ganz neue Töne zum Klingen: In der „Kolumne über Alles und Nichts“ lesen Sie, warum das ganze Weltgeschehen auch in Sportmetaphern ausgedrückt werden kann. Unsere „Kleine Reihe zu den größten Fehlern der Konservativen“ beleuchtet, warum das patriotische Lager selbstverschuldet nicht auf die Beine kommt. In der Serie „Grundsätzlich und Grundlegend“ widmen wir uns schließlich ganz pragmatisch den Kernthemen der Zukunft (z.B. Gentechnik). „Mein Jahr mit NEON“ zeigt auf, welches Menschen- und Weltbild Lifestyle-Magazine den Jugendlichen von heute einimpfen. Die Kolumne „Hundert Zeilen“ schließlich bietet streng begrenzten Platz für Jubelschreie oder Wutausbrüche.
Ganz besonders möchte ich Sie auf unseren Jugendkulturpreis hinweisen. 2010 initiierte unser Verein den Rainer-Maria-Rilke-Jugendkulturpreis. 170 Jugendliche beteiligten sich daran. Der Wettbewerb übertraf unsere Erwartungen dermaßen, daß wir am Ende ein Buch mit den Gewinnerbeiträgen herausbrachten. Erste Worte nach dem Gedankenstrich ist das Werk von über 20 talentierten Autoren und Künstlern, die Sie unbedingt kennenlernen müssen. Das im Gerhard-Hess-Verlag erschienene Buch (16,80 Euro) können Sie gern über uns bestellen.
2012 geht dieser bestens gestartete Jugendkulturpreis nun mit Franz Kafka als Namenspatron in die zweite Runde. Das Thema lautet: „Alternativlosigkeit“. Wir haben zu dem Preis auch eine eigene Internetseite eingerichtet. Sie finden Sie unter: http://nach-dem-gedankenstrich.de. Vielleicht wissen Sie, daß 1963 eine Kafka-Konferenz den „Prager Frühling“ einleitete. Wir planen eine Neuauflage der Kafka-Konferenz mit den Siegern des Preises, weil wir der Meinung sind, auch Berlin und Brüssel brauchen dringend einen neuen Frühling.
Helfen Sie uns dabei, diese wichtigen Projekte für unsere Jugend zu realisieren! Die Zukunft unseres Landes sollte es Ihnen wert sein!
Für den Verein Journalismus und Jugendkultur Chemnitz,

Felix Menzel Vorsitzender des Vereins Chefredakteur BlaueNarzisse.de PS: Senden Sie uns einfach über unser Kontaktformular Ihre Adresse zu und wir schicken Ihnen per Post weitere Informationen und einen Mitgliedsantrag (Alternative: Nachricht an
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