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Ausländerkriminalität und -gewalt: Neue Fälle aus Karlsruhe, Deggendorf, Bottrop, Mainz, Flörsheim und München/Brüssel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 10:56 Uhr

In Karlsruhe ist gestern eine 68-jähriger Radfahrerin von zwei ca. 25 Jahre alten Männern mit arabischem Aussehen beraubt worden. Die beiden verstellten ihr den Weg und versuchten ihr die Handtasche aus dem Fahrradkorb zu entreißen, scheiterten aber am Widerstand der Frau. Daraufhin bedrohten sie die Frau mit einem ca. 20 - 25 cm langen Messer. Dennoch hielt diese ihre Handtasche weiter fest, sodass ihr die beiden Täter sie entrissen. Beide Täter konnten entkommen.

In Deggendorf ist in der Nacht zum Sonntag eine junge Frau überfallen worden. Der Täter, der mit südländischem Akzent sprach, zog sein Opfer in ein nahegelegenes Gebüsch, schlug brutal auf die Frau ein und forderte Geld und Wertgegenstände. Passanten kamen zu Hilfe, als sie die Schreie der Frau hörten. Der Täter entkam unerkannt. Die Frau musste ärztlich behandelt werden.

In Bottrop sind am Sonntag eine 40-jährige aus Dortmund, ein 24-jähriger, ein 25-jähriger und eine 21-jährige mit einem Trickbetrug gescheitert. Alle haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Aus einem Auto heraus hatten sie einen Passanten gebeten, ihnen den Weg zu erklären. Anschließend boten sie ihm Schmuck an. Dabei griff der Täter dem Passanten an den Hals, entwendete eine Goldkette und sprang zurück in den Wagen, der davonfuhr. Im Rahmen der Fahndung konnte das Fahrzeug auf der BAB 2 auf einem Parkplatz angehalten werden. Die entwendete Goldkette sowie weitere Schmuckgegenstände wurden gefunden.

In der Mainzer Innenstadt konnte am Sonnabend eine Taschendiebin festgenommen werden. Zeugen hatten die 45-jährige Bulgarin dabei beobachtet, wie sie Frau in einem Geschäft die Handtasche geöffnet und das Portemonnaie entnommen hatte. Als die Diebin sich ertappt fühlte, warf sie ihre Beute weg und versuchte fluchtartig den Laden zu verlassen. Eine Kassierein konnte die Diebin festhalten und später der Polizei übergeben.

Am vergangenen Freitag hat die Bundespolizei in Flörsheim in der Wohnung eines 42-jährigen Nigerianers mehrere Passkopien von geschleusten Asylbewerbern, zwei originale niederländische Aufenthaltstitel und einen Computer beschlagnahmt. Der Nigerianer steht im Verdacht nigerianische Staatsangehörige nach Deutschland eingeschleust zu haben, indem er ärztliche Behandlungen vortäuschte. In einem Fall wurde eine nigerianische Frau der Prostitution zugeführt.

Bereits am Donnerstag hatten Polizeibeamte in Brüssel einen 45-jährigen Belgier kongolesischer Herkunft festgenommen. Der Mann wurde auf Veranlassung der Bundespolizei in München mit europäischem Haftbefehl gesucht. Er steht im Verdacht, mindestens neun Einschleusungen von insgesamt 13 Personen vorwiegend kongolesischer und kamerunischer Herkunft vorgenommen zu haben. Tshibola T. soll den Schleusungswilligen gegen Bezahlung Flugtickets und gefälschte Ausweisdokumente beschafft und die illegale Einreise über Athen in das Bundesgebiet organisiert haben. Pro Person soll er dafür zwischen 1000 und 1500 Euro bekommen haben.

 
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