Startseite Aktuelles Veranstaltungen und TV: Eroberung Konstantinopels, Vermächtnis des „Alten Fritz“ und „Neue Menschen“
Veranstaltungen und TV: Eroberung Konstantinopels, Vermächtnis des „Alten Fritz“ und „Neue Menschen“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Montag, den 13. Februar 2012 um 11:57 Uhr

Am Donnerstag kommt ein Film in die Kinos, der mit 15.000 Komparsen und über 17 Millionen US-Dollar Kosten wohl der aufwendigste und teuerste in der türkischen Filmgeschichte sein dürfte. Fetih 1453 schildert die Eroberung Konstantinopels durch Mehmed II., der später den Beinamen „Fatih“ (der Eroberer) erhielt. In Griechenland sind einige Zeitungen bereits argwöhnisch gegenüber der sehr selbstbewussten Behandlung des Protagonisten durch Regisseur Faruk Aksoy und forden, dass der Film nicht ausgestrahlt werde, da er die Geschichte zu einseitig behandele.

Morgen Abend (22.00 Uhr) fragt WDR Weltweit danach, wie junge Europäer die aktuelle Krise meistern und was sie die Zukunft Europas denken. Die EINS LIVE Journalistin Sabine Heinrich trifft eine gutausgebildete Französin, die dennoch nur bei einer Fast-Food-Kette Arbeit findet, einen estnischen Schulabbrecher, der Skype erfunden hat und den Griechen Andreas, der auf einer Insel in einem Strohhaus mit Frau und Kind autark leben möchte.

Ebenfalls morgen Abend (20.15 Uhr) erzählt Joachim Gauck an der Universität Freiburg aus seinen Lebenserinnerungen. Organisiert wird der Abend im Audimax von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Anmeldung und nähere Informationen hier.

Bereits heute Abend diskutieren Johannes Kunisch, emiritierter Professor für Mittlere und Neuere Geschichte in Köln und der Publizist Alexander Gauland über das politische Vermächtnis Friedrichs II.. Die Veranstaltung, die ebenfalls von der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert wird, findet in der Villa Quandt in Potsdam statt. Der Eintritt kostet fünf bzw. ermäßigt drei Euro. Auch morgen diskutiert Kunisch über dieses Thema, dann aber mit dem brandenburgischen Landtagsmitglied Michael Schierack. Diese Veranstaltung findet in der Fabrikantenvilla in Cottbus statt.

Am Freitag eröffnet in der Hamburger Kunsthalle eine Ausstellung, die sich mit der Utopie des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt: Die Idee des „Neuen Menschen“. Anhand von Werken der Maler Ferdinand Hodler, Aleksandr Dejneka und Neo Rauch versucht die Schau Müde Helden eine Entwicklung dieser Utopie aufzuzeigen. Zum ersten Mal wird dabei das Werk Neo Rauchs in einen kunsthistorischen Kontext eingebettet.

 
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