Startseite Aktuelles Vermutlich 40.000 Gegendemonstranten bei Anti-Islamisierungskongreß
Vermutlich 40.000 Gegendemonstranten bei Anti-Islamisierungskongreß PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Jungbluth   
Mittwoch, den 17. September 2008 um 02:00 Uhr

Anti-IslamisierungskongreßKommenden Samstag, den 20. September 2008, findet der im Vorfeld bereits stark kritisierte Antiislamisierungskongress in Köln statt. Bei der von Pro Köln, Pro NRW, Vlaams Belang und FPÖ organisierten Veranstaltung wird gemeinsam mit populären Politikern wie dem Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche für ein selbstbewusstes Europa der Vaterländer und gegen die schleichende Islamisierung demonstriert. Laut Polizei sind bis zu 40.000 Gegendemonstranten zu erwarten.

Wer sind die Kritiker des Kongresses?

Die Liste der Gegendemonstranten ist lang. Zunächst zeigen selbstverständlich die Berufsdemonstranten der Antifa Flagge, die auf ihrer Internetadresse www.antifa.de ein Video bezüglich der Gegendemonstration präsentieren, in dem den Antifas erklärt wird, wie sie sich bei der Ausübung von Straftaten zu verhalten haben, um rechtlichen Konsequenzen entgegenzuwirken. Sie werden am Wochenende Hand in Hand marschieren mit Gewerkschaften, Kirchen und allen im Bundestag vertreten Parteien. In der Summe rechnet die Polizei mit 40.000 Gegendemonstranten. Die Zahl der Demonstranten wird übrigens auf 1.500-2.500 Personen geschätzt.

Was genau sind die Kritikpunkte?

Dem Kongress wird vorgeworfen, nicht aufklären zu wollen, sondern der Bevölkerung Angst zu machen. Teilnehmenden Politiker wird eine Nähe zum Rechtsextremismus unterstellt. Diese Kritikpunkte sind jedoch auf nahezu jeder politisch nicht korrekten Veranstaltung zu finden. Geht es denn überhaupt um Inhalte? Der „Kampf gegen rechts“, welcher immer undemokratischere Züge annimmt, manifestiert sich doch an solchen Gegendemonstrationen. Er gibt den an Mitgliederschwund leidenden Organisationen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, ein Gefühl der Stärke. Kommenden Montag wird man in den Berichterstattungen sämtlicher Massenmedien kollektiv hören, welch eine Frechheit dieser Kongress doch gewesen sei.

Für alle, die sich diesem gesellschaftlichen Joch nicht unterwerfen wollen, ist die beste Möglichkeit sich ein objektives Bild des Kongresses zu machen, sich am Samstag um 12 Uhr bei der Hauptkundgebung auf dem Kölner Heumarkt einzufinden.

 
ANZEIGE

Verwandte Themen

Rundbrief







Aufgepasst!

Banner

Umfrage

Das größte Problem in Deutschland ist ...
 
Die dringlichste Aufgabe der deutschen Konservativen ist ...