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Brandaktueller Einwurf des Chefredakteurs: Querfront – jetzt aber richtig! Unterstützt „Das Grollen des Eyjafjallajökull“! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Felix Menzel   
Dienstag, den 24. Mai 2011 um 12:53 Uhr

QuerfrontEine engagierte linksradikale Gruppe hat das getan, was endlich einmal notwendig war. Sie hat diese verdammte Bundesrepublik an einem ihrer wundesten Punkte angegriffen: dem Fluch zur ununterbrochenen Mobilität. „Das Grollen des Eyjafjallajökull“ hat erkannt, was zu tun ist. Wir müssen diese Gruppe deshalb jetzt subversiv mit weiteren Anschlägen unterstützen.

In ihrem Manifest „Kurz.Schluss“ haben die Linksradikalen ein Programm aufgestellt, was auch Konservative, Liberale, Rechte, freie Nationalisten und selbst eingefleischte Ewig Gestrige und stramme Nationalsozialisten absolut unterstützen können und mitmachen müssen, wenn es ihnen mit ihrer Sorge um Deutschland ernst ist.

Der Vorteil der weiteren geplanten subversiven Aktionen: Unter dem Deckmäntelchen des Linksextremismus können sich vermeintliche und auch richtige Nazis alles erlauben. Also ran an die Buletten!

Im „Kurz.Schluss“ heißt es: „Unsere Aktion ist ein Haltesignal. Wir haben die Schnauze voll!“ Und jetzt braucht es Tausende Haltesignale, um die vaterlandslosen Gesellen an der Spitze dieser fremdbestimmten BRD abzuwracken. Die Antifanten haben dabei erkannt, was falsch läuft in dieser pseudodemokratischen Republik. „Berlin ist Hauptstadt eines der führenden Waffenexporteure, Berlin ist Hauptstadt des mächtigsten EU-Staates“, heißt es in dem wegweisenden Pamphlet. Richtig wurde erkannt, daß die Bundeswehr nicht mehr am Hindukusch eingesetzt werden darf, sondern einzig zur Landesverteidigung und zur Rückgewinnung der deutschen Ostgebiete. Die Antifa Erlangen hat uns bereits Truppen für die wirklich wichtigen Kämpfe in Aussicht gestellt. Auch richtig ist die Drohung Richtung Brüssel: Wenn Ihr euren Bürokratenverein „Europäische Union“ nicht bald dicht macht, werden wir auch noch schnell in Brüssel vorbeischauen und dann ist Polen wirklich offen.

Weiter heißt es: „In Berlin wurde ein ‚Ausstieg‘ aus der Atomenergienutzung mit langen Restlaufzeiten beschlossen, aus dem dann ausgestiegen wurde, um nun erneut in einen ‚schnellst möglichen‘ Pseudo-Ausstieg einzusteigen.“ Genau, richtig so! Raus aus der Atomkraft und schaltet am besten gleich ganz Berlin oder besser noch den ganzen Wohlstandskindern und Saftsäcken in der ganzen Republik den Strom ab! Die müssen erst einmal am eigenen Leibe spüren, daß sich der Wind mit mächtig Windkraft auch mal drehen kann und dann andere Zeiten im Anmarsch sind. Dann muß erst einmal wieder gearbeitet werden, bevor Pizza gefressen, Besatzerbrause gesoffen und Fernsehen geglotzt werden kann.

Aber dieser Konsumterror ist in Wirklichkeit eine „mörderische Normalität“. „Mobilität garantiert das reibungslose Funktionieren zur Aufrechterhaltung eben jener Normalität. Diese zu unterbrechen, wenn auch nur in bescheidenem Umfang, ist unsere Absicht. Diese Art von Mobilität hat nichts mit Freiheit oder Bewegungsfreiheit zu tun.“ Ganz genau! Denn allein die Freiheit die nächste Autobahnabfahrt scheinfrei zu wählen und beim nächsten McDoof den Revolutionungesundesten Burger auszusuchen, hat mit tief empfundener, innerer Freiheit rein gar nichts zu tun. Vielmehr führt diese Schein-Freiheit zur Verfettung und letztendlich zum Mord am eigenen Volk. Um echte Freiheit empfinden zu können, braucht es ein festes Fundament, eine Heimat und ein Vaterland. Freiheit ist nicht die Freiheit des Andersdenkenden, sondern sein Leben lang auf seiner deutschen Scholle bleiben zu dürfen, ohne von raffgierigen Finanzhaien irgendwann vertrieben zu werden. Wer diese Freiheit bedroht, dem schneiden wir die Kabel durch, so daß es kracht. Lieber ein paar Tote, die es auch verdient haben als ein schleichender Massenmord am deutschen Volk.

„Die gesellschaftlichen Verhältnisse sind nicht zu erdulden. Sie müssen verändert werden. Sofort. Durch alle, die die Schnauze voll haben. Ohne Störung der Normalität, ohne eine Absetzung der herrschenden Klasse gibt es keine friedliche Gesellschaft“, rufen es uns die Aktionisten der Gruppe „Das Grollen des Eyjafjallajökull“ zu und wir reihen uns friedlich ein und werden alle Befehle der Obersten Heeresleitung der Gruppe gehorsam befolgen und weitere Anschläge auf Institutionen der BRD durchführen, um letztendlich den Frieden unseres lieben deutschen Volkes zu sichern.

Die Befehle sind eindeutig – folgt ihnen! „Warum nicht die Arbeit der Energiekonzerne stören? Die Zufahrtswege blockieren. Die Arbeitsstätten besetzen. Die Normalität des Arbeitens, des Konsumierens, des Buckelns, des Profitierens, des Resignierens bestreiken!“ – Richtig so! Schluß mit dem Konsumterror dieser Spaßgesellschaft!

„Wir gehen in Streik und sabotieren den zerstörerischen Trott!“ – Denkt immer daran, wer nicht mit uns ist, ist Kommunist! Auch Nationale müssen endlich begreifen, daß Kapitalistenschweine und Finanzhaie die größten Verräter am deutschen Vaterland sind. Denn sie setzen nicht nur die Finanzhilfen für Griechenland durch. Nein, sie profitieren auch noch davon. Schluß mit dieser Zinsknechtschaft! „Kurz.Schluss“ mit dieser BRD!

(PS: Zur besseren Vernetzung bietet BlaueNarzisse.de ab sofort Antifa-Gruppen einen Sonderpreis für Anzeigen an.)

 
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