| Medienfundstücke Teil 12: Berichterstattung über den Alten Fritz, vom anderen Ufer |
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| Geschrieben von: Nils Wegner |
| Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 12:19 Uhr |
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Konzentration auf die sexuellen Neigungen des Preußenkönigs Abgesehen von den ostentativen Verweisen auf die NS-Verherrlichung Friedrichs sticht das schon ins Auge. Insbesondere deshalb, weil sich nun „ausnahmsweise“ einmal Medien, die sonst mit sämtlichen Genderfetischismus-Wölfen mitheulen, so enorm auf jemandes sexuelle Orientierung konzentrieren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Wenn jemand unliebsam ist und am besten aus dem öffentlichen Diskurs herauseskamotiert werden soll, ist es also in Ordnung, sein Treiben im sprichwörtlichen „stillen Kämmerlein“ zum allgemeinen Thema zu machen. Insbesondere natürlich, wenn derjenige längst tot ist und sich nicht mehr zu wehren vermag. Sehr heldenhaft, liebe „Qualitätsmedien“ – oder „Kanaillen“, wie Friedrich wohl abfällig geschnaubt hätte. Der wäre sich allerdings sicher zu gut gewesen, unnötig Energie an die Auseinandersetzung mit journalistischen Schmierfinken zu verschwenden. Mit Recht, übrigens! |