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Es ist ein ganz gewöhnlicher Tag eines Studenten. Er steht morgens (mehr oder weniger) früh auf, macht sich auf den Weg zur Uni, bekommt vor dem Eingang einen Flyer des Asta, auf dem eine Skizze des Hauptgebäudes versehen mit der roten Fahne zu sehen ist. Daraufhin hört er eine Vorlesung, verlässt die Uni in Richtung Mensa, wobei er von einigen weniger gebildeten „Berufsdemonstranten“ weitere äußerst lehrreiche Informationen zum deutschen faschistischen System vernimmt. In der Mensa angekommen, entdeckt er im Aushang des Asta neben zahlreichen anderen Plakaten auch eines der sogenannten Antifa, die auf eine Gegendemo zu einem Naziaufmarsch aufmerksam macht.
Der Tag geht ohne erwähnenswerte Ereignisse weiter. Am darauffolgenden Tag findet ein äußerst populäres Musikfestival statt. Da sich der Student mitten in der Klausurphase befindet, ist er erst gegen Abend in der Lage dieses zu besuchen, sodass er nur noch die letzten drei Bands hört. Zwei dieser Gruppen sind deutschsprachig und werben nach ihrer Spielzeit beide für die Anti-Nazi Demo der Antifa (es handelt sich bei beiden nicht um Punk- oder sonstige linke Musik). Auf dem Rückweg begegnen ihm in der Innenstadt dann wieder endlose Plakate dieser Organisation.
Wer steckt hinter dieser Antifa? Zunächst einmal ist das Wort Antifa die Abkürzung für Antifaschiste Aktion. Historisch waren Antifaschisten zunächst Widerstandskämpfer gegen Mussolini, später wurde der Begriff im Kampf gegen Hitler auch in Deutschland von Kommunisten verwandt. Es dauerte dann bis in die 1980er Jahre, bis sich wieder eine Gruppierung unter diesem Namen zusammenschloß, um auf angeblich zunehmenden Faschismus zu reagieren. Wie jeder inzwischen weiß, ist ein Kampf gegen „rechts“ heute das Nonplusultra. Unter diesem Deckmantel ist man nahezu in der Lage, alles zu rechtfertigen und erhält von der Gesellschaft Zuspruch und Anerkennung.
Was sind die Ziele und wie glaubt man diese realisieren zu können? Auf der Antifa-Internetseite findet sich neben den sprachlich sowie inhaltlich schwachen Artikeln wie „GelönNIX 2008“, „Gegen rechten Kongress in Köln“ auch ein Artikel über die „Liebe zum Kommunismus“ sowie zahlreiche andere „antikapitalistische Texte“. Die Antifa ist also keineswegs nur eine Organisation, die sich gegen „rechts“ richtet. Sie ist inhaltlich, und das wird in den Verfassungsschutzberichten von Bund und Ländern bestätigt, eine äußerst militante linke Gruppe.
Warum sie als militant bezeichnet wird, versteht man schnell, wenn man ein paar antifaschistische Aktionen näher betrachtet. Da wären zunächst die militanten, zerstörerischen Handlungen am Tag der Arbeit und die Verbrechen des schwarzen Blocks während des G8-Gipfels. Auf der Antifa-Diskussionsplattform Indymedia findet man schnell Texte, in denen sich Personen mit genau diesen Verbrechen brüsken und auf dem als linksextrem eingestuften Internetportal „Nadir“ findet sich ein Interview mit den Antifaschisten Uli und Rainer, die ganz offen sagen: „Für uns bedeutet Antifa, als Teil einer linksradikalen Bewegung, einen Schwerpunkt zu setzen (…) Da gibt es symbolisch sehr wichtige Geschichten, daß sich drei Antifas z.B. einen Nazi-Chef herausnehmen und verprügeln…“ Dies alles ist nur die Spitze des Eisbergs. Es genügen zwei Minuten Recherche, um allein diese Untanten aufzudecken.
Kartell aus Linken und Linksextremisten im „Kampf gegen rechts“ Falls in Zukunft also eine Studentenvertretung, eine Musikgruppe oder sonst wer meint, etwas im Kampf gegen „rechts“ tun zu müssen, so sollten sie sich doch wenigstens darüber bewusst sein, welche militanten, verbrecherischen, demokratiefeindlichen Organisationen sie damit unterstützen. |