Startseite Gesichtet Beim Neujahrsempfang im Hilton: Die „Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg” will „Initialzündung für eine geistige Erneuerung Deutschlands” sein
Beim Neujahrsempfang im Hilton: Die „Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg” will „Initialzündung für eine geistige Erneuerung Deutschlands” sein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marco Röthig   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 07:45 Uhr

„Die Idee Preußens lebt weiter“, verkündete der Präsident der  „Preußischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg”, Volker Tschapke, in seiner Ansprache im Hotel „Hilton Berlin” am 15. Januar 2012. In dem direkt am Gendarmenmarkt gelegenen Hotel luden die Mitglieder der Gesellschaft zum Neujahrsempfang ein. Die „Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg” hat sich der Pflege preußisch-fridericianischer Tugenden und Gedankenguts in Kolloquien, Foren, Podiumsdiskussionen und Einzelgesprächen verschrieben.

In den vergangenen Jahren referierten im Hilton u. a. Philosophieprofessor Harald Seubert, Ministerpräsident a. D. Lothar de Maizière, Prinzessin Maria von Sachsen-Altenburg und Ahmet Aced, Botschafter der Türkei.

Die EU-Schuldenkrise: Preußische Sparsamkeit wird außer Acht gelassen

Wieder waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Militär anwesend. Das Interesse an Preußen scheint also ungebrochen zu sein. In seiner gehaltvollen Rede forderte Volker Tschapke die Gäste auf, preußische Tugenden zu bewahren und zu pflegen. So zeige die Schuldenkrise Europas  mehr denn je, dass Sparsamkeit und Genügsamkeit außer Acht gelassen worden seien. Zudem seien Vaterlandsliebe und Patriotismus durch die Globalisierung dem Untergang geweiht.

Als Ehrengast sprach der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP). In vollen Zügen bejahte Königshaus in seiner Rede die preußischen Tugenden.

Bundeswehrbeauftragter Königshaus (FDP) fordert Gehorsam und Pflichterfüllung

Gehorsam und Pflichterfüllung seien einst die Eckpfeiler der preußischen Armee gewesen und hätten auch für die Bundeswehr zu gelten. Zugleich verkörpere Preußen auch das Land der Denker, Dichter und der Toleranz. Auch die Gesellschaft wendet sich in ihren Grundsätzen gegen den „Ungeist der Aggression, der Menschenverachtung und des Kadavergehorsams”.

Für musikalische Unterhaltung sorgte bei der gut besuchten Veranstaltung das Spandauer Blasorchester. Es erklangen Klassiker wie Preußens Gloria und Märkische Heide. Schnell ergaben sich Möglichkeiten, bei Kaffee und Kuchen Kontakte zu pflegen und Meinungen auszutauschen. Zu den Ausstellern gehörten die Junge Freiheit und die Preußische Allgemeine Zeitung: Beide boten großzügig Probeexemplare an. Auch Vereine wie „Neue Deutsche Monarchie” und, pikanterweise, die „Österreichisch-Deutsche Gesellschaft” waren anwesend und ermöglichten das ein oder andere Fachgespräch.

Die gemeinnützige „Preußische Gesellschaft” bewies mit ihrem Neujahrsempfang im kleinen Rahmen, dass Preußen auch weiterhin leben und bestehen kann. In ihren Statuten erhebt sie den hehren Anspruch, „Initialzündung für eine geistige Erneuerung Deutschlands” zu sein. Da bleibt zu wünschen, dass sie zukünftig in Deutschland auch außerhalb des „Hiltons Berlin” auf Resonanz stößt.

Mehr zur  „Preußischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg” findet ihr hier.

 
ANZEIGE

Rundbrief







Aufgepasst!

Banner

Umfrage

Das größte Problem in Deutschland ist ...
 
Die dringlichste Aufgabe der deutschen Konservativen ist ...