| Beim Neujahrsempfang im Hilton: Die „Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg” will „Initialzündung für eine geistige Erneuerung Deutschlands” sein |
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| Geschrieben von: Marco Röthig |
| Freitag, den 20. Januar 2012 um 07:45 Uhr |
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In den vergangenen Jahren referierten im Hilton u. a. Philosophieprofessor Harald Seubert, Ministerpräsident a. D. Lothar de Maizière, Prinzessin Maria von Sachsen-Altenburg und Ahmet Aced, Botschafter der Türkei. Die EU-Schuldenkrise: Preußische Sparsamkeit wird außer Acht gelassen Wieder waren hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Militär anwesend. Das Interesse an Preußen scheint also ungebrochen zu sein. In seiner gehaltvollen Rede forderte Volker Tschapke die Gäste auf, preußische Tugenden zu bewahren und zu pflegen. So zeige die Schuldenkrise Europas mehr denn je, dass Sparsamkeit und Genügsamkeit außer Acht gelassen worden seien. Zudem seien Vaterlandsliebe und Patriotismus durch die Globalisierung dem Untergang geweiht. Als Ehrengast sprach der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP). In vollen Zügen bejahte Königshaus in seiner Rede die preußischen Tugenden. Bundeswehrbeauftragter Königshaus (FDP) fordert Gehorsam und Pflichterfüllung Gehorsam und Pflichterfüllung seien einst die Eckpfeiler der preußischen Armee gewesen und hätten auch für die Bundeswehr zu gelten. Zugleich verkörpere Preußen auch das Land der Denker, Dichter und der Toleranz. Auch die Gesellschaft wendet sich in ihren Grundsätzen gegen den „Ungeist der Aggression, der Menschenverachtung und des Kadavergehorsams”. Für musikalische Unterhaltung sorgte bei der gut besuchten Veranstaltung das Spandauer Blasorchester. Es erklangen Klassiker wie Preußens Gloria und Märkische Heide. Schnell ergaben sich Möglichkeiten, bei Kaffee und Kuchen Kontakte zu pflegen und Meinungen auszutauschen. Zu den Ausstellern gehörten die Junge Freiheit und die Preußische Allgemeine Zeitung: Beide boten großzügig Probeexemplare an. Auch Vereine wie „Neue Deutsche Monarchie” und, pikanterweise, die „Österreichisch-Deutsche Gesellschaft” waren anwesend und ermöglichten das ein oder andere Fachgespräch. Die gemeinnützige „Preußische Gesellschaft” bewies mit ihrem Neujahrsempfang im kleinen Rahmen, dass Preußen auch weiterhin leben und bestehen kann. In ihren Statuten erhebt sie den hehren Anspruch, „Initialzündung für eine geistige Erneuerung Deutschlands” zu sein. Da bleibt zu wünschen, dass sie zukünftig in Deutschland auch außerhalb des „Hiltons Berlin” auf Resonanz stößt. Mehr zur „Preußischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg” findet ihr hier. |