| Blaue Narzisse vor Ort auf dem WKR-Ball in Wien: „Tanzen – und das am 27. Januar“ |
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| Geschrieben von: Armin Allmendinger |
| Sonntag, den 05. Februar 2012 um 14:20 Uhr |
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Am 27. Januar spielten sich in Wien vor dem Beginn des WKR-Balls Szenen ab, die eher an die bekannten Maikrawalle in Berlin oder Hamburg erinnerten. Was war geschehen? An diesem Tag lud der Wiener Korporationsring (WKR) zum alljährlich stattfindenden Korporationsball in die altehrwürdige Hofburg, um so ein Stück der großen Balltradition der alten Reichsstadt zu erhalten und zu pflegen. Es ist nicht der einzige Ball, der in der Wiener Ballsaison stattfindet, doch „genießt“ er die meiste Aufmerksamkeit der Medien. Auch dieses Jahr fungierte die linke Postille Standard als Sprachrohr all derer, die sich gegen Burschenschaften, Freiheitliche oder einfach heimatverbundene Menschen „engagierten“. Was für diese Leute „Engagement“ ist, war in Wahrheit Diffamierung und Unterstellung von Vorurteilen! So haben bereits im vergangenen Herbst die Mühlen der „Gutmenschen-Antifa-Industrie“ angefangen zu mahlen. Die erste Schlagzeile: Ab dem Jahr 2013 fliegt der Ball aus der Hofburg. Der linke Druck auf die Betreibergesellschaft und die angeschlossenen Firmen war wohl zu groß geworden. Aber warum griffen die Ball-Gegner zu diesen Mitteln? Viele fragen sich sicher, was denn an diesem 27. Januar so besonderes ist – Fakt ist: An diesem Tag befreite die Rote Armee Auschwitz. Dieser Tag ist nun seit 2006 ein offizieller internationaler Gedenktag. Da dieses Datum nun dieses Jahr zufälligerweise auf das Veranstaltungsdatum des WKR-Balles fiel, hatten Standard und andere ihr Fressen gefunden. Ihr Argument läßt sich jedoch durch zwei Tatsachen leicht entkräften. Zum einen findet der WKR-Ball seit jeher immer am Freitag vor dem letzten Samstag im Januar statt. Das es bereits mehrere WKR-Bälle gab, die genau an diesem so oft beschriebenen Datum stattfanden, muss den pseudotoleranten Gegnern wohl entgangen sein. Zum anderen fanden gerade auch an diesem Tag in anderen Städten Bälle statt. Wie durch ein Wunder blieben hier die stets lauten gutmenschlichen Aufschreie aus, obwohl auch hier Menschen tanzten – und das am 27. Januar!
Ariel Muzicant, der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde, sprach noch vor den Krawallen davon, dass er von friedlichen Protesten ausgeht. Dass es jedoch zu mehreren Verletzten kam (auch unter Polizisten) und dass es mehrere Angriffe auf Verbindungshäuser gab, wurde in den Tagen nach dem Ball von Muzicant ebenso wie von den etablierten Medien totgeschwiegen. In einem Interview mit der Presseagentur APA sagte er dann einige Tage später: „Wenn dann Extremisten auf der Protestseite das jetzt nützen, um mit irgendwelchen Burschenschaftern Radau zu treiben oder sogar zu Gewalt zu greifen, ist das genau so verabscheuungswürdig wie die Gewalt von rechts. Gewalt ist grundsätzlich kein politisches Instrument und sollte nicht verwendet werden.“ Ist dies nun Einsicht oder einfach der plumpe Versuch, den Großteil der Gegenbewegung reinzuwaschen? Muzikant sollte lieber das alte Sprichwort bedenken: „Sage mir, mit wem Du gehst, und ich sage Dir, wer Du bist“. Kirchen und Gewerkschaften unterstützen gewalttätige Proteste
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