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Der Auftrag der Burschenschaft

Freitag, 07 Dezember 2012 08:36 von Robin Slupinski
(Bild: flickr.com/snapshotsofthepast/cc) (Bild: flickr​.com/​s​n​a​p​s​h​o​t​s​o​f​t​h​e​p​a​s​t​/​c​c)

BN vor Ort. Zerstörte Fenster und Türen hinterließen Linksextremisten in der Sängerhalle Untertürkheim. Ende November fand hier der außerordentliche Burschentag (aoBT) statt.

Ungeachtet dessen berichtete ein Großteil der Presse bereits zuvor vom angeblichen Rechtsruck der tagenden Deutschen Burschenschaft (DB). Doch weder hat es einen Rechtsruck gegeben, noch steht der Dachverband unmittelbar vor der Spaltung. Eines war vorab klar: Entweder gelingt es in Stuttgart, Impulse zum gegenseitigen Verständnis und damit zur klaren Einigung zu setzen oder der Riss zwischen den Lagern vergrößert sich. Die Gefahr einer Spaltung oder Auflösung wäre damit allerdings bedrohlich näher gerückt.

Weidner abgewählt

Dagegen dürften die Stuttgarter Beschlüsse nun für jede Burschenschaft vorzeigbar sein. Zum einen wurde Norbert Weidner als Schriftleiter der Burschenschaftlichen Blätter abgewählt. Er geriet wegen seiner Bezeichnung des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer als „Landesverräter” in die Kritik. Der neue Schriftleiter Michael Paulwitz kann dagegen u. a. als regelmäßiger Autor der Jungen Freiheit publizistische und mediale Erfahrung vorweisen. Zudem wurde die Unvereinbarkeit der Mitgliedschaft in nationalsozialistischen Organisationen und der DB mit großer Mehrheit festgestellt.

Umso erstaunlicher bleibt es da, wenn einzelne Burschenschafter in den Medien den Austritt vieler Bünde prophezeien. Diese bewusst aufgebaute Drohkulisse verletzt bindende Vorgaben. Bünde, die über einen Austritt in Frage nachdenken, sollten diese Masche erkennen und sich wieder aktiv in der Deutschen Burschenschaft einbringen.

Politische Offensive statt interner Querelen

Auch auf dem Stuttgarter aoBT rang langjährig erfahrenes Personal miteinander. Unter jungen Burschenschaftern bleibt der Umgang miteinander oft unvoreingenommener. Wenige junge Mitglieder kommen auf die Idee, für ihren Bund einen möglichen Austritt aus dem Verband zu fordern oder öffentlich andere Burschenschafter an irgendeinen Pranger stellen. Denn es gibt wichtigere Themen, denen sich die Studentenbewegung mit politischem Anspruch stellen sollte.

Ehre darf oft nur gefordert werden, wenn sich Menschen von Thilo Sarrazin (SPD) auf den Schlips getreten fühlen. Die Freiheit wird in sämtlichen Lebensbereichen durch Steuern und Vorschriften beschnitten. Das Vaterland bleibt den „Bürgerinnen und Bürgern“ egal, auch wenn im kommenden Fiskaljahr 730 Millionen Euro an deutschen Steuergeldern in das griechische Fass ohne Boden fließen.

Die DB muss offensiv Stellung beziehen. Einseitige Berichterstattung der Medien und linksextreme Angriffe zeigen, dass sie auch zukünftig von den geduldeten Einschnitten in die Freiheit betroffen sein wird. Die unerträgliche mediale Gleichsetzung mit dem Nationalsozialismus muss sie als Mittel zur politischen Denunziation bloßstellen. Die Deutsche Burschenschaft bleibt nicht allein der organisatorische Überbau einzelner Bünde. Sie hat einen Auftrag zu erfüllen.

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