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Frauen, ein Kostenfaktor

Mittwoch, 30 Juli 2014 18:03 von Johannes Schüller

Deutschlands dreistesten Unterhaltspreller” nannte RTL den Männerrechtler Detlef Bräunig. Mit seinem „Männermagazin“ hilft er hilflosen Ehegatten. Ein Gespräch über deutsche Justizmühlen und geldgeile Frauen.

Bräunig, Jahrgang 1966 aus Magdeburg, diente ab August 1989 als Leutnant in der NVA. Nach dem Fall der Mauer begann er eine Karriere im Bauwesen. Wegen massiv hoher Unterhaltszahlungen für eine Uganderin floh er 2006 nach Thailand. Heute lebt er in München und betreibt als „Leutnant Dino” das Männermagazin.

Blaue​Narzisse​.de: Herr Bräunig, Sie haben die dritte Scheidung hinter sich, darunter von einer ugandischen Asylbewerberin und einer Thailänderin. Was um Himmels Willen hat Sie so weit gebracht?

Bei meinen zahlreichen Frauen verliere sogar ich selbst manchmal den Überblick. Mit meiner ugandischen Asylbewerberin war ich nicht verheiratet, doch sind aus dieser Beziehung zwei Kinder hervorgegangen. Als ich einige Jahre in Thailand lebte, habe ich meine dritte Ehefrau, eine Philippinin geheiratet. Ihre Scheidung von mir wird seit mehr als zwei Jahren vor dem Bregenzer Bezirksgericht verhandelt, bislang ohne Ergebnis. Meine ersten beiden Ehefrauen waren Deutsche.

Gibt es flächendeckende Fälle, in denen ausländische Frauen aus Afrika oder Thailand deutsche Männer prellen? Hat das eventuell sogar Methode?

Die Idee, dass Männer eine Frau aus dem Ausland „importieren”, weil sie sich davon eine stabilere Ehe versprechen, ist nicht neu. Die Scheidungsraten binationaler Ehen sind in etwa genauso hoch wie bei rein deutschen Beziehungen. Wenn es aber zur Scheidung kommt, dann sind die Unterhaltshöhen für Auslandsbräute besonders hoch. Richterinnen gehen hier mit einer besonderen Härte vor, weil sie glauben, dass der deutsche Mann seine langweilig gewordene exotische Ehefrau billig auf Kosten der Allgemeinheit loswerden will.

Gerade Frauen aus der sogenannten Dritten Welt verfügen bereits vor der Einreise nach Deutschland über ein perfektes Netzwerk und sind über die wichtigsten Unterhaltsgesetze informiert. Sie verfolgen in der Regel zwei Ziele: Erstens wollen sie ihrem Elend entrinnen und zweitens den eigenen Clan in der Heimat großzügig versorgen. In Deutschland stellen diese Frauen dann erstaunt fest, dass der reiche Deutsche in Wirklichkeit ein schmales Einkommen und natürlich keine Lust hat, den faulen Clan der Ehefrau durchzufüttern.

Natürlich ist der deutsche Mann offen für eine Beziehung mit einer schönen Exotin und im Liebestaumel glaubt er gerne an die wahre Liebe. In Wirklichkeit handelt es sich um ein Business auf der Grundlage von unglaublich gutem Sex auf höchstem Niveau und der macht uns Männer eben blind. Schöne und junge Frauen sind teuer, ausländische Brüller ganz besonders.

Sie nennen moderne Männer „Traumtänzer”. Haben Sie sich damals genauso gefühlt?

Die ewig andauernde Liebe gibt es kaum. Die Ehe ist zu einem Geschäft verkommen, das Frauen einseitig bevorteilt. Wir Männer glauben, gerade in jungen Jahren, dass die Auserwählte uns als ihren Traumprinzen sieht. Das ist Unsinn, weil Frauen ihren Mann nur aus dem für sie verfügbaren Angebot auswählen. Dabei wird eine Frau in seltensten Fällen selbst aktiv. Deswegen sind wir Männer lediglich von den Verfügbaren der Beste, aber gewiss nicht der Traummann. Für diese Erkenntnis habe ich 25 Jahre gebraucht.

Warum hat das so lange gedauert?

Nun bin ich ein Mann, der wie die meisten Männer Frauen als wunderbare Geschöpfe ansieht und bisweilen ihren Reizen erliegt. Nach drei Ehen bin ich heute restlos pleite, ein Zustand, den die meisten geschiedenen Männer nach nur einer Ehe erreichen.

Gerichtlich verurteilt zu einem Leben weit unter dem Existenzminimum fand ich einen Weg des legalen Unterhaltsprellens. Viele Männer stehen mit der Scheidung vor dem Ruin und genau diesen Männern mache ich mit meiner Variante des Überlebens Mut. Viele denken, dass sie als Unterhaltspreller eine Straftat begehen, doch das muss nicht so sein. Im Männermagazin und in meinen kleinen Fernsehauftritten zeige ich, dass es Auswege aus der Scheidungspleite gibt. Manche behaupten, dass mein Einsatz lediglich meiner Selbstdarstellung dient. Diese Kritiker haben die Problematik nicht verstanden. Sie begreifen sie erst, wenn sie bei einer Trennung selbst in die Mühlen der Justiz geraten.

Was erwartet geschiedene Väter in diesen „Mühlen der Justiz”?

Das Familienrecht umfasst rund 15.000 Seiten Gesetze und Urteile, mit denen Väter aus dem Leben ihrer Kinder entsorgt und geschiedene Männer oft jahrzehntelang als Unterhaltszahler versklavt werden. Unbescholtene Ehemänner erfahren vor Gericht überrascht, dass sie ihre Ehefrau mit einem Arbeitsverbot belegt und als Putzfrau oder Sexsklavin missbraucht haben sollen. Und obendrein sei der berufliche Erfolg des Ehemannes vor allem der Ehefrau zu verdanken. Aus diesen Gründen ist lebenslanger Unterhalt fällig.

Wer sich dagegen wehrt, der landet in einer juristischen Endlosschleife, die Nerven, Geld und wertvolle Lebenszeit kostet ohne irgendeinen Nutzen. Vor dem Familiengericht benötigt der Mann keinen Rechtsanwalt. Zum Verlieren braucht man keinen Anwalt und das Verlieren des Mannes vor Gericht ist praktisch gesetzt. Die Anwaltskosten kann man sich getrost sparen und besser in einen netten Urlaub investieren.

Laut der Enzyklopädie für Männerrechte WikiMANNia sind Sie zu dem Fazit gekommen, „dass Frauen interessante physische Funktionen aufweisen können, aber ansonsten lediglich ein Kostenfaktor sind.” Denken Sie dabei an die Tussi mit der Gucci-​Handtasche oder auch an die Durchschnittsfrau?

Jede Frau möchte einen Mann, der ihr ein schönes Leben bieten kann. Das ist in allen sozialen Schichten gleich. Nun sind wir Männer aus Fleisch und Blut. Bei einer begehrenswerten Frau können wir unser Handeln kaum mehr steuern und unser logisches Denken setzt aus. Insbesondere der weibliche Körper macht uns Männer schwach. Das meine ich mit „physischen Funktionen”. Frauen nutzen diese männliche Schwäche gnadenlos aus, sei es für eine Gucci-​Handtasche oder für die Annehmlichkeiten einer Durchschnittsfrau.

Das klingt verdammt frustriert. Gibt es nicht eine Heerschar junger Mütter, die bereits im Jugendalter von ihrem Freund mit dem Kind sitzen gelassen wurden? Haben die nicht richtig aufs Portemonnaie geschaut?

Diese Heerschar sitzen gelassener junger Mütter ist ein Mythos. Die meisten Mütter betrachten ihr Kind als ihr persönliches Eigentum und reduzieren den Vater möglichst auf die Zahlung von Unterhalt. Gelebte Vaterschaft dagegen ist unerwünscht. Dieses Verhalten wird durch die Unterhaltsgesetze und durch das dicht gestrickte Sozialnetz gefördert. Ein Kind ist der Garant für die Mutter, nicht wieder arbeiten gehen zu müssen. Die kluge Frau versucht natürlich, sich von einem Besserverdienenden schwängern zu lassen, aber das wird in der heutigen Zeit immer schwieriger. Männer mit Geld sind im Umgang mit ihrem Sperma sehr vorsichtig geworden.

Vor diesem Hintergrund sind Männer durchaus frustriert, wenn die Freundin trotz Pille schwanger wird. Hier hilft generell die Vasektomie. Das tut nicht weh und es gibt keine Nebenwirkung. Obendrein kann der vasektomierte Mann seiner Liebsten immer ins Ohr flüstern, dass er sie liebt und sich viele Kinder mit ihr vorstellen kann. Das verspricht den weltbesten Sex, aber ein Kind kann eben nicht mehr entstehen. Ohne Kind kann eine unverheiratete Frau keinen Unterhalt generieren und sich auf die Cashcouch legen. Ein Mann verschweigt natürlich seine Vasektomie.

Meinen Sie das etwa im Ernst? Was hindert uns dann noch am Aussterben?

Die weltweite Bevölkerungsentwicklung lässt unser Aussterben nicht befürchten. Die Vasektomie ist in jeder Hinsicht verantwortungsbewusst. Frauen beklagen sich doch ständig darüber, dass sie wegen der nachlässigen Verhütung des Mannes ungewollt schwanger geworden sind. Dieses Problem ist somit nachhaltig gelöst. Auch ein Kinderwunsch kann durchaus realisierbar bleiben.

Vor der Vasektomie kann der Mann eine Portion Sperma einfrieren lassen, das reicht für hunderte Kinder. Und das Wichtigste: Der Mann entscheidet sich bewusst für ein Kind und bestimmt den Zeitpunkt seiner Vaterschaft. Auch kann einem vasektomierten Mann keine Frau ein Kind unterjubeln. Und falls die Dame doch schwanger wird, dann handelt es sich um ein Kuckuckskind. Immerhin sind in Deutschland ca. 10 bis 20 Prozent aller Kinder nicht vom vermeintlichen Vater ‒ eine bedenklich hohe Zahl!

Anm. der Red.: Der zweite Teil des Interviews erscheint diesen Freitag.

Bild: Detlef Bräunig /​www​.das​-maen​ner​magazin​.com

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