Limonow, das bedeutet auf Russisch soviel wie „Zitrone” und „Handgranate” zugleich. Hinter dem Kunstwort verbirgt sich das Leben eines irritierenden Nonkonformisten.
DERAKTUELLEROMAN: Tokyo zur Zeit der Studentenunruhen der Sechzigerjahre – Im Romanheld, dem Studenten Tōru, entbrennt ein kafkaesker Kampf zwischen seiner Vergangenheit und Zukunft.
Die Nahrungsmittelpreise steigen, ein Siebtel der Menschheit hungert, Spekulanten wetten auf den zukünftigen Wert wichtiger Grundnahrungsmittel: Finstere Zeiten für gesunde und bewußte Ernährung?
Unsere 100-seitige Broschüre „Politische Prozesse“ ist heute aus der Druckerei gekommen und wird ab Montag ausgeliefert. Vorab schon einmal die Einleitung von Felix Menzel:
In historischen Figuren verdichten sich häufig politische und nationale Mythen. Enthistorisiert wird die Person zu einer Ikone, zum Symbol eines bestimmten Geistes.
Im Herbst ist wieder ein Buch von Migranten für die autochthone Bevölkerung herausgekommen. Der schöne Titel: „Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen.“
AUSDERMOTTENKISTE: Mozarts „Zauberflöte“ gilt als eine der schönsten Opern. In Mozarts Werk hat sie eine Sonderstellung. Sie ist charakteristisch, weil sie anders ist.
Sämtliche Gags über Nacktwandern, Nacktsonnenbaden und Nacktklettern werden mit Roger Willemsen bestraft. Lebenslang. Ausgenommen sind Gags über des Dichters Pinsel. Denn Hesse war auch Maler.
Es ist die Frage, die sich in Bayreuth jedes Jahr neu stellt: Inwiefern läßt sich ein historischer Stoff aktualisieren? Baal Müller wagte eine erstzunehmende Standortbestimmung.
Über Otto von Bismarck wurde bereits eine Vielzahl Bücher verfaßt. Das Autorenduo Engelberg fügt nun einen leider mißlungenen Blick auf die gesamte Familie Bismarck hinzu.
Es war der Skandal-Roman des Jahres 2008: Charlotte Roche schildert in „Feuchtgebiete“ die menschliche Sexualität so ungeschminkt wie möglich. Nun kommt der Stoff ins Kino.
BLOG-PANORAMA. Die Rolle des Präsidenten Baschar al-Assad im Syrien-Krieg zeigt, welch einfache Antworten Politiker manchmal finden, wenn sie sich als „Gute“ wähnen.
GESPIEGELT. Nachdem sich der „Spiegel“ an der Euphorie um die „Alternative für Deutschland“ beteiligt hat, zeichnet sich nun beim Hamburger Nachrichtenmagazin ein redaktioneller Kurswechsel ab.
Kulturtips. Während das Stadtschloß wiederaufgebaut wird, kritisiert Mario Vargas Llosa den Kulturverlust. In Südafrika nimmt ein weißes Dorf sein Schicksal selbst in die Hand.
Nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden über die Spitzelei der USA sei die Frage erlaubt, ob Obamas „Yes, we can“ eine neue Bedeutung verdient.
Nach der Aktion in Düsseldorf haben nun auch die Identitären aus Lüneburg eine konsumkritische Aktion in einem McDonalds durchgeführt. Ob sie gelungen ist, müßt ihr…
An der Uni Leipzig will die Debatte um genderkonforme Anreden wie »Herr Professorin« nicht nur Ruhe kommen. Auf einer Podiumsdiskussion verriet jetzt Rektorin Beate Schücking, wie die…
Widerspruch belebt ein jedes Magazin und steigert die Qualität. Das wissen unsere Autoren. Wir haben es schon immer so gehalten, Kontroversen offen auszutragen. Auch unsere…