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Video: Rede von Generalmajor Christian Trull im Januar 2005


1 Kommentar

  1. Johannes Konstantin Poensgen

    Beim Anblick von Soldaten wie Generalmajor Trull zerreißt es mir immer das Herz.
    Sie verkörpern vielleicht den höchsten Ethos, den unser Volk in seiner Geschichte hervorgebracht hat und sind gerade deshalb vollkommen unbrauchbar.

    Der Soldat des „Ich Dien“ war schon im 19. Jahrhundert nur noch eine Stütze überlebter Zustände, die die hohlgewordenen Throne aufrecht hielt, kein Schöpfer. Metternich hat das 1848 mit Verbitterung feststellen müssen.

    Politisch sind das Kinder. Wir müßen letztlich froh sein, daß die deutsche Bundeswehr immer weniger im dem von Generalmajor Trull beschworenen Geist geführt wird. So ist sie wenigstens eine quantité negliable.

    Andernfalls hätten wir es mit einer hocheffizienten aber blinden Waffe zu tun, die jedem politischen Tropf gehorcht, der ihr einzuträufeln versteht, was denn jetzt diese Werte, „Menschlichkeit“, „Menschenwürde“, „Freiheit“ seien und vor allem, welches System, besser, welche Befehlskette diese Werte vertritt.

    Es ist merkwürdig mit diesen geradlinigen, aufrechten Menschen, mit den aufrechten Offizieren ganz besonders. Man kann sie dazu bringen einem Hitler eine Bombe unter den Konferenztisch zu stellen und sie werden mit „Es lebe das Heilige Deutschland“ vor das Erschießungskommando treten. Aber im Kampf gegen die Erbärmlichkeiten einer Parteiendemokratie, gegen Merkel und von der Leyen statt gegen Hitler und Himmler, sind sie aus psychologischen Gründen verwendungsunfähig. Sie begreifen solche Kämpfe nicht einmal, das spielt sich alles außerhalb ihres Blickfeldes ab.

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