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Hubertus Mynarek im Gespräch: „Das Zölibat stellt eine Brücke zur Pädophilie dar“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Freitag, den 12. März 2010 um 11:34 Uhr

Hubertus MynarekHubertus Mynarek, Jahrgang 1929, lehrte als Professor für Religionsphilosophie, Religionswissenschaft und Fundamentaltheologie an den Universitäten Bamberg und Wien. In Wien war er zeitweise Dekan der Theologischen Fakultät. Mit einem Offenen Brief an den Papst trat er 1972 aus der katholischen Kirche aus. Mynarek gründete unter anderem die „Arbeitsgemeinschaft Christen in den Grünen“. Heute zählt er zu den prominentesten deutschen Kirchenkritikern. BlaueNarzisse.de sprach mit ihm über das Zölibat, Priesterseminare und seine Kritik an den Machtstrukturen der Kirche.

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Georg Alois Oblinger: „Sexualmoral muss wieder in die kirchliche Verkündigung“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Freitag, den 12. März 2010 um 11:40 Uhr

Georg Alois OblingerDer katholische Priester Georg Alois Oblinger ist in der Diözese Augsburg tätig. Zudem arbeitet er als Religionslehrer und Publizist. Geboren 1967 in Saarlouis, studierte Oblinger katholische Theologie in Trier und Augsburg. BlaueNarzisse.de sprach mit ihm über die aktuellen Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche, Sexualmoral und das Zölibat.

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Katholische Missbrauchs-Skandale in Deutschland 2010: Ein Überblick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lukas Lange / BN-Redaktion   
Freitag, den 12. März 2010 um 11:43 Uhr

KircheDie Debatte um ständig neue Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche erhitzt zurzeit die Gemüter in Deutschland. Bislang 18 der 27 katholischen Bistümer sind betroffen. Die Fälle reichen zum Teil bis in die 50er Jahre zurück. Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich in die Debatte eingeschalten. Die katholische Kirche kündigt nun eine interne Reinigung an und verspricht Aufklärung und Präventionsarbeit.

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Mogelpackung „Bürger-Dialog“: Die Frankfurter Integrationsdezernentin wirbt für ihre Sache und lässt sich nicht reinreden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carlo Clemens   
Freitag, den 12. März 2010 um 09:37 Uhr

Vielfalt bewegtDröhnende Ohren sind ein zuverlässiger Indikator: Einem wachen Beobachter wurde spätestens an diesem Abend klar, was eine echte Streitkultur von vermeintlich demokratischer Bürgerbeteiligung unterscheidet. Am Mittwoch, den 10. März, lud Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) zur „Abschlussveranstaltung zum Öffentlichen Dialog“ in die Zentralbibliothek der Stadt Frankfurt am Main. Gegenstand der Debatte war das umstrittene „Integrations- und Diversitätskonzept“, welches das Verständnis von Integration fundamental erneuern will.

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Wer den Tod verdrängt, hat kein Gespür für den Sinn des Lebens PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Lion Edler   
Freitag, den 12. März 2010 um 10:01 Uhr

FriedhofIm November 2006 wurde der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki für ein Focus-Interview gefragt, was er von Autoren halte, die verkünden, der Tod könne sie nicht erschüttern. Seine trockene Antwort: „Ach, das ist absoluter Schwachsinn. Der Tod ist die größte Katastrophe.“ Die Äußerung hatte einen Leserbrief zur Folge: Wie könne ein so intelligenter Mensch wie Reich-Ranicki denn so etwas sagen? Es scheint in der westlichen Welt sehr verpönt, derart unverblümt sein Unbehagen über den „argen Schnitter“ zu äußern. Kaum etwas scheint tabuisierter, ja politisch inkorrekter zu sein. Denn das Wesen der Political correctness ist es ja gerade, die Realität schönzureden. Genau dies aber ist beim Tod schlecht möglich.

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B! Germania

 
Duisburg – der Roman II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: C.R.   
Samstag, den 13. März 2010 um 10:49 Uhr

Merkez-Moschee DuisburgMit der Zeit begannen sich zudem erstaunlichere und gewaltigere Dinge zu verändern als nur Häuser oder Straßenzüge, viele Dinge. Dass die Dinge sich veränderten, bemerkte man zunächst an Kleinigkeiten, jede einzelne für sich genommen nicht bedeutsam, aber wie bei einem Puzzlespiel ließ sich das ganze Ausmaß erst erkennen, wenn man sich die Mühe machte, diese Kleinigkeiten, Stück für Stück, zusammen – und zu einem großen Bild zu fügen.

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Bildungsgipfel und Studentenproteste in Wien: „Während wir reden, wird das Budget gekürzt und werden Beschränkungen hinterrücks eingeführt“ PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Freitag, den 12. März 2010 um 13:48 Uhr

StudentenprotesteSeit gestern treffen sich Bildungsminister aus 47 Ländern in der Wiener Hofburg zum Bildungsgipfel. Thema ist der Bologna-Prozess. Zeitgleich demonstrieren laut Polizeiangaben circa 3200 Studenten aus ganz Europa in Wien gegen die Mängel im Bachelorsystem. Auch die Präsidentin der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, diagnostizierte bereits diesen Dienstag: „Wir brauchen mehr Lehrpersonal und entsprechend bessere Betreuungsrelationen.“

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Martin Walser – Mein Jenseits: Ein anti-vernünftiges Korrektiv PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Carlo Clemens   
Donnerstag, den 11. März 2010 um 14:48 Uhr

Mein JenseitsDer Glaube versetzt Berge, heißt es. Dieses allegorische Diktum wird bei Martin Walser in seiner im Februar 2010 veröffentlichten Novelle Mein Jenseits wörtlich genommen. Denn dem Ich-Erzähler dieser anti-vernünftigen Erzählung, Augustin Feinlein, bleibt nach unzähligen Niederlagen im Leben nichts anderes mehr übrig, als zu glauben. Und wird dabei zum leidenschaftlich irrationalen Virtuosen: „Glauben heißt, Berge besteigen, die es nicht gibt.“

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An der Schmerzgrenze: SCHALL UND WAHN von Tocotronic PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Benjamin Jahn Zschocke   
Donnerstag, den 11. März 2010 um 15:02 Uhr

TocotronicSCHALL UND WAHN ist ein komisch verkopftes Werk. Das neunte Album der Band Tocotronic ist opulent, bombastisch, überdreht und wird allgemein als große Kunst gefeiert. Es erscheint wie die Karikatur eines gewollten Opus Magnum, das aber im Schwulst versandet. Noch nie sang Dirk von Lowtzow weicher und affektierter, noch nie klangen Tocotronic so gewollt intellektuell. Dennoch landete es auf Platz eins der deutschen Charts. Ein Novum in der 17-jährigen Bandgeschichte.

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