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Geschrieben von: Felix Menzel
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Donnerstag, den 12. November 2009 um 16:40 Uhr |
Seit einigen Tagen protestieren an mehreren deutschen Universitäten die Studenten wieder. Die Gruppe Bundesweiter Bildungsstreik 2009 hat für den 17. November 2009, den „International Students’ Day“, den Höhepunkt der Demonstrationen und Hörsaalbesetzungen angekündigt. „Die Verschärfung des Protests ist die logische Folge der Ignoranz der politisch Verantwortlichen. Wir wollen echte Veränderungen im Bildungssystem, einen öffentlichen Diskurs darüber werden wir notfalls erzwingen”, betont Michael Dunker, Student aus Münster und Bildungsstreik-Aktivist.
Im Juni dieses Jahres hatte es bereits eine Streikwoche gegeben. Damals versprachen Bildungspolitiker, sich für Verbesserungen einzusetzen. Doch außer vielen Worten ist seitdem nichts geschehen. Die Aktivisten des Bildungsstreiks wollen das nicht länger mit ansehen und haben nun wieder die Initiative ergriffen. Sie wehren sich insbesondere gegen Studiengebühren und die desolate finanzielle Situation der Universitäten.
Stadt für Stadt haben Studenten erneut begonnen, zentrale Hörsäle zu besetzen. In Potsdam, Münster, Heidelberg, Marburg, München, Paderborn, Darmstadt, Mönchengladbach, Greifswald, Dresden und Tübingen seien sie vertreten, geben die Organisatoren des Bildungsstreiks an.
Neben den Studenten wollen auch einige Schüler gegen die Behäbigkeit der Bildungspolitik und insbesondere der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgehen. Zur nächsten Sitzung der KMK am 10. Dezember in Bonn ruft das Bildungsstreik-Bündnis zur Blockade auf. Ziel sei es, „Kopfnoten und das G8-Turbo-Abitur endlich loszuwerden“. |