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Geschrieben von: BN-Redaktion
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Freitag, den 22. Januar 2010 um 10:53 Uhr |
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Gestern nahm die Polizei einen 22-jährigen Türken vorläufig fest. Seine Nachbarn in Hamburg-Billstedt warfen ihm die Vergewaltigung eines 17-jährigen Mädchens vor. Laut Polizeiangaben hatte das Mädchen schwere Prellungen am rechten Auge und Verletzungen an der rechten Hand erlitten.
Mieter aus dem Zimmer geworfen, Mädchen ins Gesicht geschlagen
Sie verbrachte den Abend mit dem Beschuldigten und dem 20-jährigen Mieter der Wohnung in der Straße Mehreskamp. Mit zunehmendem Alkoholkonsum aber wurde der Beschuldigte immer aggressiver und bedrängte sie. Das Mädchen wehrte sich. Als der Mieter jedoch das Zimmer verließ, habe der Türke sie auf ein Bett gedrängt und vergewaltigt. Ihre Gegenwehr brach er durch heftige Schläge ins Gesicht. Den zurückkehrenden Mieter warf er kurzerhand aus dem Zimmer.
Nach einem erneuten Interventionsversuch des Mieters gelang der 17-jährigen die Flucht. Nachbarn hatten mittlerweile die Polizei alarmiert. Der Beschuldigte trat bereits mit mehreren Körperverletzungsdelikten gegen Frauen in Erscheinung. Nun wird er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Vergewaltigungs- und schwere Nötigungsfälle in Hamburg steigen
„Die Fälle von Vergewaltigung/besonders schwere Fälle der sexuellen Nötigung stiegen nach einem Rückgang im Vorjahr im Jahr 2008 um 54 Fälle (+27,7 %) auf 249 Taten an“, stellte die Polizei Hamburg bereits 2009 in einer Kriminalstatistik fest. Auch Mord- und Körperverletzungsdelikte seien im Wachstum begriffen. Nichtsdestotrotz bemerkte damals Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU): „Die rückläufigen Kriminalitätszahlen sprechen für sich, der Trend der letzten Jahre ist ungebrochen. Hamburg ist wieder ein Stück sicherer geworden.“ |