| Bildungsstreik-Demonstration in Frankfurt: „Wir müssen gemeinsam auf die Straße gehen“ |
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| Geschrieben von: BN-Redaktion |
| Montag, den 01. Februar 2010 um 09:07 Uhr |
Vergangenen Sonnabend demonstrierten nach Polizeiangaben circa 1500 Personen in Frankfurt am Main zum Thema „Die Uni gehört allen! Für freie Bildung und ein selbstbestimmtes Leben“. Die Veranstalter gehen von circa 4000 Protestierenden aus. Es kam zu vereinzelten Gewalttätigkeiten. „Ein Teilnehmer trat einer Polizistin grundlos in den Unterleib“, erklärte der Frankfurter Polizeisprecher Manfred Füllhardt gegenüber BlaueNarzisse.de. Zur Demonstration hatte ein „Krisenbündnis Ffm“ bundesweit aufgerufen.
Demonstration gegen „Kommerzialisierung aller Lebensbereiche“Sonst sei es zu keinen weiteren Gewaltvorfällen gekommen. Laut BILD warfen Protestierende zwei Feuerwerkskörper auf Polizisten. Die Veranstalter berichteten, die Polizei habe mehrfach Schlagstöcke und Pfefferspray eingesetzt. Die Demonstration begann gegen 15 Uhr auf dem Campus Bockenheim und führte durch Frankfurts Innenstadt. Auf dem Roßmarkt kam es zu einer Zwischenkundgebung. „Statt den kürzenden, ausschließenden, überwachenden Staat um Hilfe anzurufen, müssen wir gemeinsam auf die Straße gehen und dafür kämpfen, dass die Schule unsere Schule, die Uni die Uni aller, die gesellschaftliche Produktion nach den Bedürfnissen aller – das Leben ein selbstbestimmtes Leben sein soll“, hieß es bereits in einem Demonstrationsaufruf. Die Proteste wandten sich auch gegen die „Kommerzialisierung aller Lebensbereiche“. Im Zug des bundesweiten Bildungsstreiks räumten Polizei und Universitätsleitung am 2. Dezember 2009 das besetzte Frankfurter Casino-Gebäude. Auch dagegen demonstrierten am Sonnabend zahlreiche Studenten. |