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Postkommunisten instrumentalisieren Schülerstreik im Odenwald PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Robin Classen   
Sonntag, den 18. Januar 2009 um 02:00 Uhr

Ein SDAJ-Musterschüler: Ob er wohl versteht, für was er sich stark macht Am 13. Januar 2009 fand in Hessen der vom Landesschülerrat und den jeweiligen Kreisschülerräten organisierte Schulstreik für eine bessere Bildungspolitik statt. Im Odenwald fanden sich mehr als 2500 Schüler ein, die vermutlich dachten, diese im Grunde durchaus berechtigte Demonstration wäre tatsächlich von Schülern für Schüler organisiert worden. Wie zuvor von kritischen Schülern bereits vermutet worden war, entpuppte sich diese jedoch als Agitpropveranstaltung. Die meist sehr jungen und daher leicht beeinflussbaren Teilnehmer erwartete ein Lautsprecherwagen der Linkspartei, versehen mit einem Spitzenkandidaten der Extremisten. Zudem wurde der Protest durch Dutzende SPD-, DGB- und Grüne-Fahnen begleitet.

Erstaunlich ist hieran, wie offen sich der hessische Linksblock dazu bereit zeigt, eine während der Schulzeit stattfindende Kundgebung für seine politischen Ziele zu instrumentalisieren und schamlos auszunutzen. Regelrecht dreist erscheint es weiter, dass weder CDU noch FDP eine Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten haben und somit buchstäblich im Regen stehen gelassen wurden. Sie durften erst am nächsten Tag aus der Zeitung von dem Streik erfahren.

CDU und FDP gar nicht erst eingeladen

Laut Angaben der hessischen Direktwahlkandidatin für den Odenwaldkreis, Judith Lannert (CDU), stand ihr Telefon an besagtem Tag gar nicht mehr still, denn Dutzende besorgte und vor allem verärgerte Schüler und Eltern riefen bei ihr an, um sich über diese Veranstaltung zu beschweren. Statt CDU und FDP wurden dagegen die offen verfassungsfeindliche SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiter Jugend) und die DKP Darmstadt-Dieburg nicht nur in die Vorbereitungen der Veranstaltung mit einbezogen, sondern veröffentlichten sogar die Werbeflyer auf ihren Internetseiten. Dort wurde dazu aufgerufen, mit ihnen „vereint“ für eine bessere Politik zu streiten. Dass ein solcher Verlauf schon von Anfang an abzusehen war, konnten nur politisch gewiefte Schüler dem Flyer entnehmen, der statt einer besseren Bildungspolitik gleich ein besseres System als zentrale Forderung nannte. Dass mit diesem vermeintlich besseren Bildungssystem die Einheitsschule bis zur 10. Klasse gemeint war, steht angesichts der Initiatoren der Veranstaltung außer Frage.

Schade, dass die Schüler nicht die Möglichkeit bekamen, sich in Hessen endlich für eine sinnvolle Bildungspolitik einzusetzen, deren Ziel nicht nur mehr Mittel für die Schulen, sondern auch die Abschaffung des unsinnigen und fehlgeschlagenen G8 beinhaltet. Offensichtlich müssten solche Veranstaltungen künftig von einzelnen Schülern organisiert werden, denn die mit linksextremen Verbindungsmännern durchsetzten „Schülervertretungen“ (SV) sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, eine Veranstaltung durchzuführen, ohne die Schüler wie Lemminge in die Hand von Verfassungsfeinden und Stasi-Fanatikern zu führen.

Dies zeigt auch das ursprüngliche Vorhaben der SV, eine Veranstaltung „gegen rechts“ an Odenwälder Schulen durchzuführen, bei welcher die Schule von kleinkriminellen, arbeitslosen Graffiti-„Künstlern“ „verschönert“ werden sollte. Sich auf der einen Seite wegen ein paar Hakenkreuzschmierereien zu echauffieren und auf der anderen Seite Ex-Mauerschützen sowie Stasi- und Stalin-Anhängern den roten Teppich ins Schulgebäude auszulegen, bezeugt eine bezeichnende Doppelmoral. Und es verdeutlicht des weiteren, dass die Kreisschülerräte jeglichen Bezug zu den Schülerinteressen verloren haben und stattdessen wie ihre politischen Vorbilder lieber ein eigenes Süppchen kochen.

 
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