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Geschrieben von: Benjamin Marx
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Montag, den 30. August 2010 um 10:28 Uhr |
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Nürnberg, 30. August 2010
Sehr geehrter Herr Michael Spreng,
bislang las ich Ihren Blog „Sprengsatz“ mit beiläufigem Interesse. Ihre Ausführungen über Hochs und Tiefs der SPD oder das taktische Geschick Angela Merkels berührten mich dabei weniger, wohl aber die launige und sehr interessante Rubrik „Anekdote der Woche“. Ihre Erinnerung vom 23. August mit dem Titel „Kein Ausländerwahlkampf“ hat mich nun sehr ins Staunen versetzt. Dort ist zu lesen, Sie hätten als Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber im Jahr 2002 keine Zuspitzung der Themen Zuwanderung, Integration und Staatsbürgerschaft zur Bedingung Ihres Engagements gemacht. Edmund Stoiber akzeptierte das, obwohl diese Themen sicherlich zu seinen Steckenpferden gehörten. Dies veranlasst mich, Ihnen als erfahrenen und bekannten Journalisten ein paar grundlegende Fragen zum Schreiben in Deutschland und dem Umgang mit brisanten Themen zu stellen.
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Geschrieben von: Nick
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Freitag, den 27. August 2010 um 08:35 Uhr |
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Freitag Mittag. Was machst du gerade? Hab mir aus der Folie vom Döner ne Alupussy gebaut :) Also mal folgendes: War ich gestern Nacht wieder im 24-h-Supermarkt und dachte so: „Jetzt sprichst du die aber mal an.“ Ich war echt kraß aufgeregt dabei, aber es ist ja auch total ernst mit uns. Ich so um die Regale rumgeschlichen und gewartet, bis niemand weiter an der Kasse war und dann bin ich hin. Die saß wieder so mitgenommen dort, hatte echt Mitleid mit ihr. Meine Chance, dachte ich.
Ich bezahl so meine Colas und die Packung Gehacktes und sag so kumpelhaft: „Na, ist ja voll scheiße so hier, was? Um die Zeit an der Kasse zu sitzen. Mußt dich ja echt langweilen ...“
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Geschrieben von: Felix Menzel
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Dienstag, den 24. August 2010 um 12:28 Uhr |
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Die Rahmenbedingungen für junge Künstler könnten kaum besser sein: Die Stadt schließt für vier Tage eine leer stehende Schule auf, aus öffentlichen Töpfen sprudeln über 10.000 Euro zur freien Verfügung und auch ein bunt gemischtes Publikum gibt es, das nach kreativen Ideen bisher unbekannter Köpfe sucht. In so einer Atmosphäre ist viel möglich: Man könnte in diesem Mikrokosmos mit begrenzten Mitteln Utopien einer wünschenswerten Zukunft entwerfen. Oder – und dafür hat sich leider das Chemnitzer Kulturfestival „Begehungen“ entschieden: Man paßt sich mit einfallslosen Arbeiten des unteren Durchschnitts der Tristesse der Umgebung an.
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Geschrieben von: Nick
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Montag, den 23. August 2010 um 09:20 Uhr |
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Mittwoch, gegen vier Uhr frühs. Was machst du gerade? Ich kratz Muster in die Tapete. Hey, das sieht aus wie Gülcan unten ohne. Ich glaub, ich krieg nen Ständer ;) Meine Mum denkt ja, ich hab ne Freundin. Sie ruft jede Woche mal an. Ich antworte dann immer so ausweichend. Nicht ja und nicht nein. Vor drei Jahren hatte ich das erste Mal Sex. Seither aber nicht wieder. Aber ich bin ja auch erst 25.
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Geschrieben von: Benjamin Marx
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Sonntag, den 22. August 2010 um 09:20 Uhr |
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„Freedom is just another Word for nothing left to lose“, singt Kris Kristofferson in seinem berühmten Song „Me & Bobby McGee“. Bei der schreibenden Zunft läuft es ähnlich. Nur wer finanziell unabhängig oder außer Dienst ist, kann wirklich immer kritisch nachhaken und schreiben, was er will. Führt also der freie Markt bei den privaten Medien langfristig zur Unfreiheit, weil der Kostendruck den Drang zur Unabhängigkeit überwiegt? Was passiert mit den angehenden Journalisten, denen immer weniger wirtschaftliche Sicherheit geboten wird, oft proportional zur Anhebung der Bewerbungsvorrausetzungen?
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Geschrieben von: Nick
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Donnerstag, den 19. August 2010 um 09:09 Uhr |
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Dienstag, ganz früher Morgen. Was machst du gerade? Mich langweilen, Hunger haben und Bock auf Titten. Scheiß Tag ey :(
Ich lieg auf meinem Bett und staple leere Plastikbecher übernander. Ich hab ne richtige Wand ringsrum gebaut. In so nem anderen Blog hab ich gestern noch was über die Fußball-WM geschrieben. So als Nachwort. Am Ende ärgern sich die Leute noch, wenn ich da nix dazu schreib. Eigentlich mag ich Fußball ja nicht. Wegen den Typen, die da spielen und die immer die ganz heißen Bräute abkriegen.
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Geschrieben von: Robin Classen
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Dienstag, den 17. August 2010 um 12:10 Uhr |
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Nicht nur in Europa sind die Kriege in Afghanistan und Irak äußerst unpopulär. Auch in den USA sinkt die Zustimmung für die Einsätze schon seit Jahren. Die Erfolgsaussichten beurteilen die Amerikaner immer pessimistischer. Nun forciert US-Präsident Barack Obama die militärische Strategie der „Schattenkriege“ – eine attraktive Option für die lädierte „Weltpolizei“.
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Geschrieben von: Nick
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Sonntag, den 15. August 2010 um 18:06 Uhr |
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Montag Vormittag. Was machst du gerade? … endlich meinen Blog beginnen, geile Scheiße ^^ Ich heiße Nick und wohne in einer Plattenbau-Einraumwohnung in Berlin Prenzelberg. Guter Spätachtziger-Standard, bis heute unsaniert. Aber man lebt. Ich bin heute extra schon zehn Uhr aufgestanden, denn, ich habe jetzt meinen eigenen Blog. Das haben viele, weiß ich. Aber eine Aufgabe braucht der Mensch. Ich will was Neues machen: Alle schreiben immer nur über Sex (hier, hier und hier), Gewalt (hier, hier und hier) und Hitler (hier, hier und hier). Das ist langweilig, und deshalb mache ich was Besseres: Das schreiben, was ich denke, was mich wirklich bewegt. Eben weil mein Leben so langweilig ist, hab ich so viel darüber zu berichten.
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Geschrieben von: Robin Classen
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Donnerstag, den 12. August 2010 um 09:20 Uhr |
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Mit dem vermutlich schon erreichten maximalen Öl-Förderungsniveau („Oil peak“) und den angeblich verheerenden Auswirkungen des Klimawandels werden auch die gar nicht mehr so fernen Energiemangelprobleme Thema der alltäglichen Politik. Als Antwort entstanden sind dabei die verschiedensten Konzepte und diverse neue Formen der Energiegewinnung, mit denen der eine oder andere schon in der eigenen Nachbarschaft bereichert worden ist. Ob ein 80-Meter-Stahlkoloss mitten in der Tourismusregion oder strahlende Solardächer bis zur totalen Erblindung: Der politische Einfluss der „Ökos“ ist mittlerweile selbst im tiefsten Bayern spürbar.
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Geschrieben von: Thomas Leder
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Donnerstag, den 12. August 2010 um 08:44 Uhr |
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Sehr verehrte KollegInnen,
hiermit lasse ich Ihnen zur Kenntnisnahme den Bericht einer Mediation zukommen, die unter Berücksichtigung aller modernen pädagogischen Maßnahmen unter dem offenen Social-Management von Thomas „Tommy“ Leder durchgeführt wurde. Sie soll Ihnen als Hand-out und Leitfaden in der Schulsozialarbeit dienen. Ort der Erkenntnis ist die Kurt-Tucholsky-Gesamtschule einer westdeutschen Stadt.
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