| Mehr Patriotismus wagen! |
|
|
|
| Geschrieben von: Alexander Jungbluth |
| Freitag, den 06. Juni 2008 um 02:00 Uhr |
Am 7. Juni 2008 ist es endlich soweit! Die Fußballeuropameisterschaft beginnt und mit ihr eine ganz spezielle Form eines herzlichen, fröhlichen Patriotismus – eines Patriotismus, den man wohl nur zu dieser Zeit in so großer Zahl so offen bekundet. Deutschlandfahnen flattern an den Autos, Deutschland-Flaggen wehen an vielen Häusern aus den Fenstern und viele Menschen tragen das Trikot der Nationalmannschaft. Es ist wieder soweit. Ein großes internationales Fußballturnier löst eine sonst undenkbare Welle des Patriotismus aus. Eine Welle der Freude, des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Hoffnung auf ein gutes Abschneiden unserer Mannschaft, unseres Landes.
Nun gibt es viele Kritiker dieser Euphorie. Von konservativer Seite wird oft ein Spaß- oder Partypatriotismus bemängelt. Aber Patriotismus muss doch genau dies sein. Er muss den Menschen eine gewisse Freude, ein Gefühl der Geborgenheit und Einheit vermitteln und das erleben wir doch alles in der Zeit der Europameisterschaft. Linke Spaß- und Spielverderber Einige misstrauen aber auch grundsätzlich patriotischen Empfindungen, da man nur stolz auf sich selbst sein könne. Nun ist es doch so, dass wir durch unsere Erziehung von unserer Kultur durch und durch geprägt sind. Wir sind ein Produkt dieser Gesellschaft, dieses Landes und durch unser Handeln beeinflussen wir wiederum unsere Kultur. Letztendlich steuert jeder Einzelne – wenn auch im Kleinen – die Geschehnisse dieses Landes. Er beeinflusst die Entwicklung dieses Landes. Wer also stolz auf dieses Land ist, ist gleichzeitig stolz auf sich selbst. Und die Mannschaft, die uns zur EM repräsentiert, ist eben auch ein kreatives Produkt unserer Gesellschaft. Die deutsche Linke betrachtet diese nationale Euphorie als Gefahr, da jede Form von Patriotismus eine Art des Chauvinismus sei. Die Europameisterschaft beweist genau das Gegenteil. Wer sich an die Bilder der WM erinnert, der assoziiert damit eine nie gekannte Wertschätzung für die Deutschen aufgrund ihrer Friedfertigkeit. Plötzlich galten wir als Land der Fröhlichkeit, als Land der Gastfreundlichkeit, als Land, das trotz des Stolzes für die eigene Mannschaft ein Miteinander mit den anderen Nationen pflegte. Wer stört diesmal die ausgelassene, patriotische Stimmung? Es werden sich auch zur EM mit Sicherheit wieder (zum Teil staatlich geförderte) militante „Antifa“-Organisationen damit brüsten, wie sie deutsche Flaggen oder ähnliches Material entwenden, vernichten oder darauf urinieren. Eventuell wird es wieder eine ähnliche Aktion geben, wie die von Julia Bonk (DieLinke) 2006 initiierte Umtauschaktion von Flaggen für linksextremistisches Propagandamaterial. Alle diese Maßnahmen zeigten keinen Erfolg. Darum lasst ihnen auch diesmal zeigen, dass Wir, unsere Heimat, unser Land und unsere Flagge für Freiheit stehen und keiner uns das nehmen kann. |