Startseite Anstoß Acht Jahre George W. Bush – Rückblick II: Seine verkannten politischen Erfolge

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Acht Jahre George W. Bush – Rückblick II: Seine verkannten politischen Erfolge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Robin Classen   
Sonntag, den 30. November 2008 um 02:00 Uhr

Fuck BushAuch in puncto Sozialreformen konnte George W. Bush in seiner Amtszeit große Fortschritte erzielen. So entwickelte er den richtungweisenden PEPFAR-Vertrag, der sich das Ziel gesetzt hat, Afrika mit Aidsmedikamenten zu versorgen sowie Tuberkulose und Malaria auszurotten. Bis heute genießt Bush dafür ein hohes Ansehen in Afrika und sein Vertrag hat bis heute 1,4 Millionen Menschenleben gerettet.

Überhaupt liegen Schwarze, anders als die Linken es gerne behaupten, Bush sehr am Herzen. Nie zuvor hat ein US-Präsident sein Kabinett mit so vielen Frauen und Minderheiten ausgestattet wie er. Das Außenministerium war bei ihm traditionell schwarz besetzt. Viel kritisiert wurde auch Bushs No-Chilf-Left-Behind-Act, der mehr Geld für öffentliche Schulen bedeutete und erstmalig das Niveau der amerikanischen Schulen vergleichen und teilweise vereinheitlichen konnte.

Bush, ein mediales Opfer von heuchlerischen Gutmenschen

Ein weiteres Thema, über dass sich Linke in ganz Europa echauffiert haben, war das Kyoto-Protokoll, ein wirtschaftsschädigendes und wirkungsloses Umweltschutzprogramm. Folglich weigerte sich Bush hartnäckig, zu unterschreiben. Al Gore, selbsternannter „Klimagott“ und Friedensnobelpreisträger, der auch immer wieder gerne den Verbrennungsmotor als größtes Übel der Menschheitsgeschichte brandmarkt, griff ihn daraufhin scharf an und drehte einen teuren Film über den Klimawandel, der inhaltlich derart falsch ist, dass er an englischen Schulen nur noch kommentiert gezeigt werden darf. Überhaupt ist es interessant zu wissen, dass in Al Gores Haushalt der jährliche Stromverbrauch eines durchschnittlichen amerikanischen Haushalts in nur einem Monat konsumiert wird und dass die Erdgasrechnung des Friedensnobelpreisträgers und selbst ernannten Klimaretters rund 20 mal so hoch ist wie die eines Durchschnittshaushaltes. Bush hingegen lebt auf einer Ranch mit einer geothermischen Heizungspumpe, die im Sommer das Haus kühlt und es im Winter wärmt – und das ganz ohne fossile Brennstoffe. Selbst das Abwasser sammelt „Umweltsünder und Luftverpester“ George W. Bush, um es für die Bewässerung seines Grundstückes zu verwenden. Und das machte er schon vor Jahren und zwar ohne Medienrummel und Selbstinszenierung.

Überhaupt ist George W. Bush auch menschlich ein wirklich netter und charakterfester Präsident, der die beinharte, unfaire und teils regelrecht abfällige Kritik seiner Gegner mit Humor und Selbstironie nimmt und dabei aber nie vergisst, wer der gewählte Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist: Und zwar er und nicht die Medien.

Michael Moore, McDonalds-Stammkunde und Bush-Bashing-Meister, verwendet in seinen Propagandastreifen beispielsweise Ausschnitte aus einer selbstironischen Bush-Rede, um seine Aussage, Bush würde sich nur um die Reichen kümmern, zu belegen. Bush ärgert das schon lange nicht mehr. Er ist selbstbewusst, und abgehärtet.

Die Welt verliert einen charakterstarken und selbstlosen Staatsmann

Wenn er heute in seinen Interviews auf die Bilanz seiner acht Jahre angesprochen wird, so antwortet er, dass die wahre Geschichte über seine Präsidentschaft erst in 100 Jahren geschrieben würde. Im Januar 2009 wird Amerika einen humorvollen, aufopfernden und selbstbewussten Präsidenten verlieren, der in acht Jahren so viel bewegt hat wie kein Zweiter und der seiner Überzeugung und seinem Programm immer treu geblieben ist, egal, wie unpopulär seine Ansichten waren. Nie fiel er etwa durch Sex-Skandale auf, wie sein Vorgänger Clinton: Für ihn stand immer der Dienst für sein Land im Vordergrund. Wir Konservative können heute sehr wohl sagen: „Mission Accomplished, Mr. President!“

 
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