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Nationalstolz scheint in Deutschlag nahezu verboten und politisch verfolgt zu sein. Das wiederum geschieht meist nur aus Angst vor einer neuen nationalsozialistischen Strömung. Diesem Glauben liegt ein fundamentaler Irrtum zugrunde. Der Stolz auf die eigene Nation bedeutet schließlich nicht gleichzeitig eine feindliche Gesinnung anderen Nationalitäten gegenüber, sondern lediglich, die vaterländische Kultur in Ehren aufrechtzuerhalten und weiterzutragen.
Eine Nation ist definiert als eine Kulturgemeinschaft mit stammesgeschichtlich gemeinsamer ethnologischer Herkunft sowie gleicher Sprache. Vereint wird dies auf einem Staatsgebiet, das der territorialen Verbreitung derselben entspricht. Historische Wurzeln und eine über Jahrhunderte entstandene Kultur mit vielfältigen traditionellen Wertevorstellungen dürfen nicht auf Kosten einer scheinbar unaufhaltbar voranschreitenden Modernisierung und Globalisierung aufgegeben werden.
Eine historisch gewachsene Kultur und Sprache nicht einfach wegschmeißen.
Der Halt einer solch verbindenden Nation aufgrund einer ideellen Substanz darf nicht durch ein undefinierbares Gemisch aus unterschiedlichen multikulturellen Partialwerten ersetzt werden. Eine Nation kann sich nicht mittels eines Puzzles aus diversen, untereinander kontrastierenden Kulturen bestimmen. Sie braucht althergebrachte und etablierte Normen, die genügend Sicherheit vermitteln, um sich ihnen zustimmend anzuschließen. Ein Gehaltsverlust deutschen Gedankenguts begünstigt zudem das allmähliche Aussterben einer Volksgemeinschaft.
Doch die öffentliche Propaganda übersieht diese Gefahr und betont, die Deutschen sollen sich lieber in braver Zurückhaltung üben und in einer neutralen Stellung verharren. Anstatt sich zu positionieren und zum eigenen Vaterland zu stehen, sollen sie möglichst wenig ihre Nationalität betonen und sich vielmehr als Europäer ausgeben. Es hinterlässt geradezu den Eindruck, die Deutschen könnten ihre Identität überhaupt nicht mehr definieren, was wiederum die Übernahme fremder Kulturen zur Folge hat. Und das schlichtweg aus Ratlosigkeit über die eigene Stellung und Identität. Dies ruft langfristig negative Folgen hervor, die in einer Desorientierung und einem Verlorenheitsgefühl enden. Der Begriff „Heimat“ ist dann unangemessen und scheint ohnehin weitestgehend ungebräuchlich.
Gestörte Identität der Deutschen
Die östlichen Staaten gewinnen indes zunehmend an Nationalstolz, was anhand des klaren Stimmengewinns der rechten Parteien bei den Europawahlen deutlich zu sehen war. Sie hegen Stolz auf ihre rasante Entwicklung der letzten Jahre und ihre erstarkende wirtschaftspolitische Bedeutung. Sie sind sich ebenso der Tatsache bewusst, dass diese Fortschritte nicht ohne nationalen Zusammenhalt möglich gewesen wären.Mangelt es einer Nation an einer solidarischen Gemeinschaft, fehlt ihr ein unverzichtbarer Rückhalt und ihr droht der Zerfall. Ohne ein gewisses Minimum an Grundvereinbarungen kann keine Nation anderen Staaten stark und selbstsicher entgegentreten, geschweige denn als verlässlicher außenpolitischer Partner agieren. Wesentlichen Anforderungen kann eine im Inneren gespaltene Nation nicht gerecht werden, da Entschlüsse nur in Uneinigkeit gefasst werden.
Nationalstolz ist nicht Chauvinismus oder gar Rassismus!
Nationale Traditionen zu bewahren heißt noch lange nicht, ausländische Einflüsse in rassistischer Manier abzulehnen und radikal zu bekämpfen. Wer fähig ist, differenziert zu denken, der wird den Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Nationalstolz mit Sicherheit deutlich erkennen und nicht angsterfüllt vor der Wortkombination von Nation und Stolz zurückweichen. Jedem aufmerksamen Betrachter wird auffallen, dass es einem Land letztendlich nur schadet, wenn sich seine Bevölkerung nicht mit ihm identifizieren kann und dass der Erhalt konventionellen Gedankenguts den Glauben an die Kraft der eigenen Nation schürt und ihr somit das notwendige Fundament bietet. |