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Geschrieben von: C.R.
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Samstag, den 13. März 2010 um 10:49 Uhr |
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Mit der Zeit begannen sich zudem erstaunlichere und gewaltigere Dinge zu verändern als nur Häuser oder Straßenzüge, viele Dinge. Dass die Dinge sich veränderten, bemerkte man zunächst an Kleinigkeiten, jede einzelne für sich genommen nicht bedeutsam, aber wie bei einem Puzzlespiel ließ sich das ganze Ausmaß erst erkennen, wenn man sich die Mühe machte, diese Kleinigkeiten, Stück für Stück, zusammen – und zu einem großen Bild zu fügen.
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Geschrieben von: Lion Edler
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Freitag, den 12. März 2010 um 10:01 Uhr |
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Im November 2006 wurde der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki für ein Focus-Interview gefragt, was er von Autoren halte, die verkünden, der Tod könne sie nicht erschüttern. Seine trockene Antwort: „Ach, das ist absoluter Schwachsinn. Der Tod ist die größte Katastrophe.“ Die Äußerung hatte einen Leserbrief zur Folge: Wie könne ein so intelligenter Mensch wie Reich-Ranicki denn so etwas sagen? Es scheint in der westlichen Welt sehr verpönt, derart unverblümt sein Unbehagen über den „argen Schnitter“ zu äußern. Kaum etwas scheint tabuisierter, ja politisch inkorrekter zu sein. Denn das Wesen der Political correctness ist es ja gerade, die Realität schönzureden. Genau dies aber ist beim Tod schlecht möglich.
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Geschrieben von: Denise Hübner
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Dienstag, den 09. März 2010 um 19:59 Uhr |
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Vor etwas über einem Jahr, am 3. März 2009, hat der Präsident des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, die Drogenstatistik für das Jahr 2008 veröffentlicht. Zusammen mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, stellten beide fest, dass es bundesweit 3,9 Prozent mehr Tote aufgrund von Drogenkonsum bzw. den Folgen davon gab. Fast 1500 Personen starben und diese Entwicklung konnte sich bis dato keiner erklären. Doch auch der Drogen- und Suchtbericht von 2009 zeigt keine Besserung, ganz im Gegenteil: Starker Alkoholkonsum und Rauchen ist besonders auffällig und am meisten verbreitet. Circa 9,5 Millionen Bundesbürger tranken im letzten Jahr zu viel Alkohol, ein Zehntel von diesen gilt als abhängig.
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Geschrieben von: Marius Hempelmann
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Dienstag, den 09. März 2010 um 19:23 Uhr |
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Preußen wurde 1947 offiziell vom Alliierten Kontrollrat aufgelöst und verschwand damit von der Landkarte. Doch was machte Preußen, das preußische Ethos – die preußische Idee – eigentlich aus? War es tatsächlich „die Wurzel allen Übels“, wie Churchill einst erklärte? Preußen ist die außergewöhnliche Geschichte eines Staates, der den kometenhaften Aufstieg von einer unbedeutenden Provinz zur deutschen und schließlich europäischen Großmacht vollbrachte.
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Geschrieben von: C.R.
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Montag, den 08. März 2010 um 19:47 Uhr |
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In Duisburg ist die staatlich vorangetriebene Bevölkerungstransformation bereits in fortgeschrittem Stadium zu besichtigen, die Stadt ist schon heute in eine Vielzahl von separaten ethnischen Enklaven zerfallen, zwischen denen kein kultureller Austausch mehr stattfindet. In Form eines fiktiven Rückblicks aus dem Jahr 2020 schildert der Autor die nächsten Schritte der sich abzeichnenden Orientalisierung der Stadt aus Sicht der deutschen Minderheit. BlaueNarzisse.de bringt exklusiv in sieben Teilen einen Auszug aus dem noch unveröffentlichten Roman „Duisburg“. Pro Woche erscheinen zwei bis drei Teile. Zur besseren Lesbarkeit empfiehlt die Redaktion die Texte auszudrucken.
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Geschrieben von: Ann-Kathrin Seidel
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Sonntag, den 07. März 2010 um 12:37 Uhr |
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Crack. Haschisch. Heroin. Kokain. Ecstasy. All diese Drogen sind wahrscheinlich den meisten schon einmal untergekommen. Und eigentlich sagen auch alle, dass diese und alle anderen Drogen verboten gehören, nicht gesund und absolut zu vermeiden sind. Das haben unzählige Dokumentationen, Reportagen und Berichte beschrieben und bewertet – und genau deswegen wird sich dieser Artikel da nicht einreihen. Hier geht es um die Frage, warum man überhaupt so etwas von allen Seiten Abgelehntes konsumiert.
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Geschrieben von: Wolf-Dieter Lassotta
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Sonntag, den 07. März 2010 um 12:31 Uhr |
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Als Vicky Leandros Mitte der 70er Jahre „Theo, wir fahren nach Lodz“ sang, wussten viele mit dem Namen Lodz nichts anzufangen: Eine Radiomoderatorin hielt Lodz für einen Scherzartikel und die Bürger des Ortes Lustadt dachten, ihre Heimat (im regionalen Dialekt Lodsch gesprochen) wäre zu einer höheren Ehre gekommen. Und auch heute wissen viele mit der Stadt „außer, dass es da mal ein Lied drüber gab“ nichts anzufangen. Das war noch vor 150 oder 100 Jahren ganz anders.
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Geschrieben von: Juliane Wendt
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 09:03 Uhr |
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Die Zeitschrift Fluter, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung, hat sich mit dem Hunger und dem Überfluss an Nahrungsmitteln in der Welt beschäftigt. Dabei hat sie herausgefunden, dass Essen und Trinken nicht länger nur lebensnotwendig sind, sondern inzwischen jeden alltäglichen Lebensbereich beherrschen. Paradox ist, dass das Thema Ernährung meist nur die nötige Aufmerksamkeit bekommt, wenn es um Katastrophen geht. Fluter hat nun das Augenmerk auf die alltäglichen Ernährungsprobleme in aller Welt gelegt, sowohl wahre als auch subjektive.
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Geschrieben von: Falk-Christian Barzik
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Dienstag, den 02. März 2010 um 13:13 Uhr |
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Nachdem unsere erste Station in Frankreich Verdun gewesen war, machten wir uns zwei Tage später nach Reims auf. Über Reims gibt es nicht viel zu erzählen: Die Stadt besitzt eine prächtige Kathedrale, in der die französischen Könige gekrönt wurden, und eine ganz passable Altstadt. Da wir schon mal in der Hauptstadt der Champagne und des Champagners waren, tranken wir auch noch ein Glas des weltbekannten Pommeroys. Für schlappe neun Euro konnten wir etwas von der Spezialität der Region kosten. Ansonsten ist Reims aber nicht unbedingt eine Reise wert.
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Geschrieben von: Joschka Pfuscher
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Sonntag, den 28. Februar 2010 um 20:10 Uhr |
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Wir leben in einer globalisierten Welt. Der Chatpartner in Brasilien oder Singapur ist nur einen Mausklick entfernt. Der Kontakt zwischen den Kulturen der Welt wird intensiver. Es ist aber eines, wenn sich Menschen aus verschiedenen Ländern in einem allmählichen Prozess freiwillig näherkommen. Ein anderes aber, wenn ein radikaler Staat das Aufeinanderprallen von Sprachen, Traditionen und Weltanschauungen erzwingt.
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Geschrieben von: Larsen Kempf
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Freitag, den 26. Februar 2010 um 14:23 Uhr |
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Die „Frage nach der Führung“ ist nach wie vor aktuell. Das zeigt die im Januar erschienene Wochenbeilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Zeitung „Das Parlament“. Die Themenstellungen der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift sind dabei oft kontroverser als die braven Beiträge der deutschen Intelligenz. Schon im Editorial wird im Tenor des bundesdeutschen Schuldvorwurfs auf die nationalistische Hybris und den Dilettantismus des Kaiserreiches verwiesen und politische Führung derart im politisch korrekten Kontext verortet, dass Beiträge zur Führung „als Demokratiewissenschaft“ (Ludger Helms) oder abgrenzend: „in der Diktatur“ (Jan C. Behrends) nur folgerrichtig scheinen.
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