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Geschrieben von: Daniela Reher
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 19:23 Uhr |
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Wie ist die Jugend von heute? Studien mögen das Sexualverhalten der 14- bis 17-jährigen statistisch erfassen, Journalisten mögen nette Etiketten (Generation XY) für sie finden, aber den Habitus des Jung-Seins können sie nicht ergründen. Vielleicht schafft das aber Daniela Rinkewitz mit ein paar Zeilen und Fotos. Sie hat es zumindest versucht und wir meinen: So könnte sie sein, die viel besungene Jugend von heute.
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Geschrieben von: Eva Kühne
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Donnerstag, den 02. September 2010 um 17:26 Uhr |
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Endlich war es soweit: Mein lang ersehnter Traum ging in Erfüllung. Es war der Morgen nach meinem Abiball, alle Last der vergangenen Wochen und Monate fiel von mir ab und mir wurde klar: Ich bin frei. Frei von schulischen Verpflichtungen, lächerlichen Veranstaltungen und engstirnigen Denkweisen.
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Geschrieben von: Benjamin Jahn Zschocke
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Mittwoch, den 01. September 2010 um 08:30 Uhr |
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Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq meint, Gott habe den Menschen ins All gekotzt. Einfach so, weil ihm danach war. Er sieht für ihn einen nur denkbaren Weg der Ablenkung: Ficken. So viel und so lange es nur geht. Nur durch die immerwährende Lust könne sich der Mensch wenigstens fragmentarisch mit seinem sinnlosen Dasein versöhnen. Ficken statt Weinen. Ficken statt Denken. Ficken statt Depression. Zumindest ist das sein Idealbild.
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Geschrieben von: Kristina Kesselring
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Dienstag, den 31. August 2010 um 08:39 Uhr |
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„Wie findest du dich“, fragte meine Mutter beiläufig, die Arme bis zu den Ellenbogen im Leder verschwunden. „Ich finde mich toll“, meinte ich fröhlich und versuchte mich dabei nicht ungeduldig anzuhören. Ich wusste, was sie wollte. Und vermutlich wusste sie sogar, was ich wollte. Irgendwie waren wir beide aus demselben Holz. Mit einem Ton des Triumphes, zog meine Mutter eine silberne Zigarettenschatulle aus ihrer Tasche. Obwohl Zigarettenpflaster* mittlerweile vier Euro pro Stück kosteten, ließ sie sich diese Sucht nicht nehmen. Sie klappte die silberne Schatulle auf und fischte eines der kreisrunden Pflaster heraus.
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Geschrieben von: Dmitrij Panov
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Sonntag, den 29. August 2010 um 15:55 Uhr |
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Deprimierender Dauerregen, ein nicht gerade moralisch handelnder Detektiv, eine schöne und gefährliche Frau und eine finstere, korrupte Stadt: Die Motive des sogenannten „Film Noir“ sollten den meisten mehr oder weniger bekannt sein. Ob man jenen nun in älteren Filmen oder doch in modernen Werken begegnet, spielt dabei keine große Rolle – die erzeugte Stimmung hat sich über die Jahre hinweg wenig verändert. Damals wie heute sorgt diese für Faszination und Unbehagen. Doch was genau zeichnet einen Film Noir aus und woher kommt dieses Sub-Genre eigentlich?
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Geschrieben von: René Portmann
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Samstag, den 28. August 2010 um 15:29 Uhr |
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Wer kennt Sie nicht – die typischen amerikanischen Wörter und Produkte, wie Hamburger, Cola, Jeans oder Sneakers. Doch gibt es tatsächlich Anzeichen dafür, dass wir immer mehr unsere eigene Kultur aufgeben, und die der Amerikaner annehmen? Dazu sollte man vielleicht erst einmal klären: Was ist eigentlich Amerikanisierung? Gibt es dafür überhaupt eine allgemeingültige Definition oder muss das jeder für sich entscheiden?
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Geschrieben von: Larsen Kempf
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Freitag, den 27. August 2010 um 14:09 Uhr |
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Mit dem heute etwas absonderlich anmutenden Begriff der Staatsethik ist eine ganze Reihe scheinbar überholter Begriffe gedanklich verknüpft. Assoziativ mit Hoheitsgewalt, Gewaltmonopol oder dem starken Staat verbunden, stellt sich die Frage, ob der Staat als Idee noch im Zentrum der politischen Philosophie und Ethik stehen darf. Der tief wirkende Missbrauch von Staatlichkeit, seine metaphysische Überhöhung (etwa im Nationalsozialismus) hat schließlich teils berechtigte Konsequenzen nach sich gezogen. Die Abkehr vom gesunden Staatswesen erweist sich daher als facettenreiches Phänomen nicht bloß der amerikanischen reeducation.
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Geschrieben von: Kristina Kesselring
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Freitag, den 27. August 2010 um 09:11 Uhr |
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Automatisch griff ich mir an den Kopf ohne daran zu denken, dass ich noch nichts fühlen konnte, weil meine Hände noch in postoperativen Gelhandschuhen steckten. In diesem Moment, hätte ich sie mir von den Fingern reißen wollen. Ich zuckte zurück bei dem Druck, den ich oberhalb meines Kopfes spürte und der zuvor nicht dagewesen war. Meine Mutter drückte mit einer sanften Bewegung meinen Arm wieder nach unten. „Ja, das sind sie. Warte noch einen Moment, dann kannst du sie sehen.“
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Geschrieben von: Benjamin Marx
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Donnerstag, den 26. August 2010 um 14:26 Uhr |
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Zu Kaiserzeiten war die Wirtschaft national, bei Hitler arisierend, und seit 1945 ist sie internationalistischer und antipatriotischer als jede kommunistische Arbeiterbewegung. Von der deutschen Qualitätspresse wird sie stets hochgejubelt für die Übernahme amerikanischer Rationalisierungsmethoden und dem Hinterherhecheln ökonomischer Trends. Wenn dann jedoch alles falsch gelaufen ist, war es meistens die Schuld von denen, die die meisten Portraits im Handelsblatt als dynamische Manager bekamen. Was nun aber auf Spiegel Online unter dem Titel „Lächeln süßsauer“ geschrieben wird, schwankt zwischen Dummdreistigkeit und dem Verlust jeglicher Scham.
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Geschrieben von: Kristina Kesselring
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Dienstag, den 24. August 2010 um 07:47 Uhr |
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Unsere Autorin Kristina Kesselring hatte sich vor einiger Zeit bei einem Schreibwettbewerb zum Thema „Unsere Welt 2050“ beworben. Ihre Kurzgeschichte wurde daraufhin prompt als einer der besten Beiträge in ein Buch aufgenommen. Um auch andere Talente zu ermutigen, drucken wir die Geschichte nun in drei Teilen ab. Dies ist auch als Aufforderung zu verstehen: Wer seine Lyrik oder Prosa einer kleinen interessierten Öffentlichkeit vorstellen möchte, ist bei uns richtig.
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Geschrieben von: Michael Schulz
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Donnerstag, den 19. August 2010 um 08:38 Uhr |
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Der Internetriese Google steht seit einiger Zeit im Kreuzfeuer der Kritik. Die fotografischen Aufnahmen von Häusern und Straßenzügen schlägt vielen Hausbesitzern auf den Magen. Sie sehen die Gefahr, dass Einbrecher und Kriminelle per Internet mögliche Ziele ausspähen könnten und laufen deswegen Sturm gegen die Ausbreitungsversuche des amerikanischen Unternehmens.
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