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Im Gespräch: Stefan Herre von politicallyincorrect.de PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BN-Redaktion   
Freitag, den 06. April 2007 um 01:00 Uhr
No PCBeim täglichen Flanieren durch die deutsche Presselandschaft erblickt das Auge selten neue oder aufregende Dinge. Umso schöner, wenn es dann doch einmal einen Farbtupfer findet. Das Blog politicallyincorrect.de ist ein solcher Farbtupfer. Blauenarzisse.de sprach mit Stefan Herre, dem Initiator des Blogs, über die Entwicklung von politicallyincorrect.de, die politische Korrektheit in Deutschland und die Gefahren des Islams.

Blauenarzisse.de: Stefan, dein Blog heißt politically incorrect. Was ist an deinem Blog denn so politisch inkorrekt?

Stefan Herre: Dazu bedarf es nur mal eines Blickes in eine deutsche Tageszeitung: Die dortige Berichterstattung ist zumeist implizit und explizit islamfreundlich und amerikafeindlich. Über Bush wird zu 99 % negativ berichtet, wohingegen der Islam als eine "Bereicherung unserer Kultur" gewertet wird. Diese Einseitigkeit ist eine große Bedrohung für unsere Demokratie und unsere Grundrechte, dem ich mit meinem Blog aktiv entgegenwirken will. Es ist für mich eine vordringliche Aufgabe, die "political correctness" als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven.

Wer schreibt alles für PI und wie ist die Resonanz auf eure kritische Kommentierung?

Unser PI-Autorenteam besteht aus fünf Personen: Unser "fleißiges Bienchen" Dr. Beate Klein aus Berlin; Jens von Wichtingen aus Kapstadt (Übersetzungen); "Turmfalke" – unser investigativer Islam- und Umweltexperte; "gw", unser Video-Experte, der erst vor kurzem von unserem Partnerblog Outcut TV zu uns gewechselt ist, und ich, der den Laden zusammen hält. Die Resonanz auf unsere Berichterstattung ist sehr positiv, wie auch die stetig wachsende Leserzahl beweist. Es scheint, als hätten viele "da draußen" nur darauf gewartet, dass esStefan Herre eine Nachrichtenquelle wie uns als Korrektiv zu den Massenmedien gibt. Natürlich gibt´s auch die üblichen Diffamierungskampagnen von links gegen uns – aber das spornt uns eigentlich nur noch mehr an, als dass es uns in irgendeiner Weise tangiert.

Warum berichtet ihr ausgerechnet über die Gefahren des Islams so ausführlich?

Weil es zur Zeit die größte Bedrohung unserer Freiheit ist. Das Problem ist, dass es immer noch viel zu viele Menschen gibt, die sich mit dem Thema Islam und speziell mit den Gewalt-Suren im Koran nicht genügend befassen. Wenn ein Imam dann solchen Leuten in einer Talkshow weismacht "Islam heißt Frieden", dann glauben sie es ihm. Dabei sieht die tägliche Wirklichkeit diametral anders aus.

Eure Berichterstattung und Kommentierung der Gefahren des Islams ist politisch inkorrekt und erfrischend. Israel, die USA und die Bundesrepublik Deutschland hinterfragt ihr hingegen nicht so kritisch. Wieso durchbrecht ihr die Political Correctness bei diesen Themen nicht?

Das stimmt so nicht. Wir kritisieren grundsätzlich alles, was unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Grundrechte bedroht – egal ob von links oder von rechts und egal ob es aus den USA kommt oder aus Usbekistan. Wenn der Eindruck entsteht, wir würden – z.B. gegenüber US-Präsident Bush – zuweilen zu positiv berichten, so ist dies sicherlich auch ein Resultat der einseitig Bush-feindlichen Berichterstattung der etablierten Medien. Da übernimmt man, ich gestehe, dann gerne reflexartig eine Gegenposition.

Vielen Dank für das Interview!

 Externer Link: www.politicallyincorrect.de

 
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