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„Brothers Keepers“: Die schwarzen Hassprediger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Marco Kanne   
Freitag, den 20. Juli 2007 um 00:11 Uhr

Brothers Keepers auf dem Kirchentag 2007Sie sind mehr oder minder berühmt, reich und mit „Migrationshintergrund“ auch gesellschaftspolitisch voll im Trend. Die Rede ist vom „Künstler“-Kollektiv „Brothers Keepers“, einem linksextremistisch-antifaschistischen Zusammenschluss von hauptsächlich schwarzen Rapmusikern. Der bekannteste „Bruder“ dürfte dabei wohl Xavier Naidoo sein, Popstar und Weltverbesserer in politisch-korrekter Mission aus Mannheim.

Das Projekt „Brothers Keepers“ sticht unter der Vielzahl kulturell wirkender Initiativen der (Neo-)Antifa besonders hervor. Dies jedoch nicht etwa ob der künstlerischen Originalität, sondern aufgrund der erschreckenden Offenheit, mit der die „Künstler“ ihre  menschenfeindliche Gesinnung propagieren. Da wird ganz unverblühmt dazu aufgerufen, als „Nazis“ bezeichnete Menschen ins KZ zu stecken und sie „wie Poster“ aufhängen zu lassen. 

Gewalt ersetzt im ideologischen Paralleluniversum der „Brothers Keepers“ den offenen Dialog. Und statt mit Argumenten wollen die schwarzen Rapper ihren Gegnern mit „geballten Fäusten“ entgegentreten.

Erschreckend offenes Propagieren von Hass und Gewalt 

Wer nun meint, dass es in der Bundesrepublik einen staatlichen „Jugendschutz“ gäbe, welcher wegen solcher expliziten Gewaltäußerungen einschreiten müsste, der täuscht sich. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medieninhalte (BPjM) sieht nicht den geringsten Anlass dazu, sich überhaupt mit den verbalen Gewaltexzessen der „Brothers Keepers“ zu befassen, während jeder noch so kryptische Aufruf zu Gewalt und Hass durch Neonazi-Bands selbstverständlich zu einer Indizierung führt.

Und das hat seinen ganz einfachen Grund. Während mit der Standard-Antifa in der Regel nur der linke Rand des politischen und gesellschaftlichen Establishments offen zusammenarbeitet, werden die schwarzen Brüder hingegen von Vertretern des Staates und seiner Institutionen sowie einflussreicher gesellschaftlicher Gruppen hofiert und gefördert.

Die schwarzen Brüder und der Staat 

So tourten die „Brothers Keepers“ etwa durch den Osten der Bundesrepublik und besuchten mehrere Schulen, um mit den Schülern zu diskutieren. Die Anwesenheit auf diesen argumentationsfreien Veranstaltungen war für die Minderjährigen natürlich Pflicht.

Und übliche Verdächtige wie der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse sowie selbsternannte Moralinstanzen wie der verstorbene Paul Spiegel, vormals Präsident des „Zentralrates der Juden“, ergingen sich in Lobpreisungen der Gruppe ob ihres „zivilgesellschaftlichen Engagements“.

Feindbild „konservative Leitkultur“

Die eigentliche Gefährlichkeit von Hassgruppen wie den „Brothers Keepers" besteht nicht unbedingt darin, dass sie zur Gewalt gegen tatsächliche oder angebliche „Nazis" aufrufen oder dass sie durch die Einbindung von Exponenten der Mainstream-Musikindustrie wie Xavier Naidoo eine an sich schon höhere Akzeptanz hierfür in der Gesellschaft erlangen würden. Vielmehr nehmen sie, wie es sich für eine Antifa-Organisation gehört, eine angeblich existierende „konservative Leitkultur" ins Fadenkreuz, die es „mit allen nötigen Mitteln" zu bekämpfen gelte. Denn dies ist der wahre Feind, sowohl der Antifa im allgemeinen, als auch der „Brothers Keepers" im Speziellen.

Die extreme Linke - und mit ihr „Brothers Keepers“ - strebt eine gesellschaftliche Ordnung an, die von einer empfindlichen Einschränkung der Freiheitsrechte Andersdenkender und Anderslebender geprägt ist, von geistig-ideologischem und kulturellem Uniformismus.
Sie wollen mitnichten eine Gesellschaft der Freiheit und Gleichwertigkeit aller Menschen. Und das geben zumindest die schwarzen Brüder von links auch ganz offen zu: „Wir fordern mehr als gleiche Rechte“.
Nein, um gleiche Rechte geht es tatsächlich nicht. Sie wollen Macht über andere Menschen ausüben und sich damit (materielle) Privilegien sichern - wie profan.

 
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