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Christopher Street Day: Triumphzug der Unzulänglichkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Sven Schäfer   
Sonntag, den 09. August 2009 um 19:15 Uhr

Regenbogen-FahneWieder einmal ziehen zubehörschwere Kettensklaven, androgyne Paradiesvögel und andere Homo- und Transsexuelle durch die Straßen Stuttgarts. Was tun sie dort? Sie zelebrieren ihre gestörte Sexualität in aller Öffentlichkeit. Das ist furchtbar interessant und selbstverständlich wollen wir alle mehr über die Praktiken schwuler Liebe wissen. Nur diesmal feiern sie ausschließlich sich selbst und ihren Sex, ihre exotische Unzulänglichkeit.

Das ist wohl immer noch besser als schwul-lesbische Teilnahme an Demonstrationen gegen den Irakkrieg, gegen Krieg (und für Ficken) oder Demonstrationen gegen die Zerstörung des Regenwaldes (und für Ficken). Irgendwie enttäuscht ist man da fast über eine Absage schwuler Nazis für den Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart. Stoßtrupp Ernst Röhm (hart wie Kruppstahl, schmeckt wie Leder) sind im Stau stecken geblieben. Das gibt eine Party!

Als normaler Mensch, der noch nicht homosexualisiert und durchgegendert wurde, sei als Motto der kommenden CSDs  mal etwas Neues vorgeschlagen: „Macht Mut“, das Motto von 2009, sollte Platz machen für das 2010er Motto „Macht mit“! Und immer schön drinbleiben …

 

 
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