Startseite Gesichtet Your healthcare plan makes me sick – Wie Obama Bürgerfreiheit unterdrückt

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Your healthcare plan makes me sick – Wie Obama Bürgerfreiheit unterdrückt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Robin Classen   
Freitag, den 14. August 2009 um 07:22 Uhr

ArztEs sollte sein ganz großer Wurf werden: eine einheitliche, staatliche Krankenversicherung für alle US-Bürger. Das große Projekt, an dem alle demokratischen Präsidenten der letzten Jahrzehnte scheiterten und wohl auch Barack Obama scheitern wird. In den USA ist momentan auf den Straßen und vor allem in den Townhalls die Hölle los. Lautstarke Demonstrationen, Ausschreitungen und Tumulte – die USA sind gespalten wie nie. Obamas Umfragewerte befinden sich bereits seit dem rasanten Steigen der Arbeitslosenquoten und den immensen Ausgaben für das Konjunkturpaket im freien Fall und werden wohl mit seinem sozialistischen Gesundheitswahn den Tiefpunkt erreichen.

Die Republikaner blasen zum Gegenmarsch

Grund für die Tumulte ist Obamas Wunsch, dem erfolgreichen US-Gesundheitssystem einen Bürokratie-Wulst überzustülpen. Korruption, Ärztemangel, Dauerreformation des Gesundheitswesens und Zweiklassenmedizin sind die unangenehmen Anhängsel, die er den Bürgern im trojanischen Pferd der „kostenlosen“ Gesundheitsversorgung für alle lieber verschweigen wollte. Doch das schlug fehl, denn die scheintoten Republikaner stiegen wie Phönix aus der Asche, hatten sie doch nun wieder ein Thema, mit dem sie mobilisieren und Emotionen erzeugen konnten. Kein Wunder, denn das derzeitige US-Gesundheitssystem kann mit der höchsten Patientenzufriedenheit weltweit aufwarten und bietet bereits für Alte, Kinder und die Ärmsten eine staatliche Gesundheitsvorsorge an.

Zudem gibt es kostenlose Behandlungen durch ehrenamtliche Ärzte und Krankenhäuser in fast jeder Stadt – bei entsprechender Wartezeit versteht sich. Der Großteil der Bürger, die weder in die staatliche Gesundheitsvorsorge fallen, noch auf kostenlose Behandlung mit langen Warteschleifen angewiesen sein möchten, sucht sich eine private Krankenversicherung. Sie ermöglicht vor allem günstige Tarife für Bürger, die sich nach ihren persönlichen und oft auftretenden Krankheitsbildern selbst einen maßgeschneiderten Tarif zusammenstellen. Damit sind die US-Amerikaner bereits Jahrzehnte gut gefahren und daher ist auch die Ablehnung für Obamas „Change“ verständlich. Vor allem jedoch liegt diese Ablehnung an ihrer typischen Mentalität, Regierungseingriffe in ihr Privatleben zu vermeiden und was ist bitte intimer als die persönliche Gesundheit?

In den USA gilt noch der alte Grundsatz: Die Republik ist die Herrschaft des Volkes und alle Staatsgewalt geht vom Volk aus. Der Staat ist also von den Bürgern abhängig. In Europa ist das gerade andersherum. Hier kann der Bürger nicht mal mehr zum Arzt gehen ohne Vater Staat. Seine Rente hängt vom Staat ab und wenn er arbeitslos ist, soll ebenfalls der Staat helfen. Das Widerstandsrecht im Grundgesetz verkommt zu einem Gabelmarsch auf Berlin, denn pünktlich zum 60. Geburtstag wollen Schäuble und Co. nun den legalen Waffenbesitz weiter einschränken. Wo in den USA der selbstbewusste, autonome Bürger mit der Schrotflinte steht, ist der Deutsche ein mit staatlichen Wohltaten betäubter Junkie, der ohne den Stoff vom Staat keinen Meter weit kommt. Der Bürger ist vom Staat abhängig wie ein Drogenabhängiger vom Heroin. Kein Wunder, dass ein Gesundheitssystem, das dieser Mentalität entspricht, in den USA mehr als schlecht ankommt.

Ein zu starker Eingriff in die eigene Freiheit

Der eigentliche Grund, warum in den USA das erfolgreiche Gesundheitssystem überhaupt zur Diskussion steht, ist der, dass es für viele Bürger schlicht unbezahlbar geworden ist. Also doch ein Fehler des freien Gesundheitsmarktes? Nein, sondern ein typisches Beispiel für die Folgen staatlicher Einmischung: Die Gesetzgebung sieht nämlich vor, dass jeder Bürger sich in seinem Heimatstaat versichern muss. Kein Problem in Texas oder Kalifornien, sehr wohl aber, wenn man in Maine wohnt, dem kleinen Staat an der Ostküste. Wettbewerb findet dort kaum statt. Eine Handvoll Versicherungsunternehmen bestimmen dort den Preis für eine Krankenversicherung. Dementsprechend schwanken in den USA auch die Preise für ein und dieselbe Versicherung je nach Staat zwischen 200 und 800 US-Dollar.

John McCain schrieb zum Programmpunkt Gesundheitspolitik kurz und knackig, er wolle diese sinnlose Regulierung aufheben, was zu landesweit spottbilligen, hochwertigen Krankenversicherungen und damit der weltweit günstigsten und besten medizinischen Versorgung geführt hätte. Obama dagegen argumentiert momentan für eine Milliarden kostende, 10.000 Seiten schwere Reform, die all die Erfolge für ein fragwürdiges System über den Haufen werfen. Bezahlen werden dafür die Steuerzahler, wenn sie es sich denn gefallen lassen.

 
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