Udo Ulfkottes neustes Buch „SOS Abendland. Die schleichende Islamisierung Europas“ ist eine aufregende Lektüre. Es zeigt uns, was wir vielleicht schon immer geahnt haben, aber nie für wahr halten wollten: Die freie Medienlandschaft gibt es nicht. Sie wird vielmehr politisch gelenkt. Dem Bürger werden systematisch Informationen vorenthalten, wenn sie dem Zeitgeist entgegenstehen. Das glaubst du nicht? Nun gut, wenn du mir beantwortest, in welchem Land das Zeigen der offiziellen Landesflagge mit einem Bußgeld bestraft werden kann, weil dies muslimische Zuwanderer diskriminieren könnte, dann brauchst du das Buch wohl wirklich nicht mehr lesen.
Ulfkotte zitiert seriöse Quellen – dennoch wird er angefeindet
Das 416 Seiten dicke Buch, welches auf dem Titelbild eine große Moschee mitten in einer europäischen Stadt zeigt, ist eine Sammlung von Tatsachen. Ulfkottes führt ein 36seitiges Quellenverzeichnis über teils skurrile, teils lächerliche und erschreckende Ereignisse an, die „fast ausnahmslos aus den zurückliegenden 18 Monaten stammen.“ Der Publizist zitiert hauptsächlich Internetseiten renommierter europäischer Zeitungen wie zum Beispiel Times, Le Monde, Aftenposten, Telegraph et cetera.
Trotz dieser Genauigkeit stößt Ulfkotte mit seinem Buch auf Widerstand. So wird auf der eigens für das Buch geschaffenen Internetseite folgender Vorfall dokumentiert: Baden-Württembergischen Tageszeitungen liegt die kostenlose Fernsehprogrammzeitschrift rtv bei. Darin erschien im Oktober 2008 eine ganzseitige Werbung für Ulfkottes Buch. Daraufhin habe Hans-Ulrich Sckerl (Die Grünen) aus dem Landtag Baden-Württembergs dem rtv-Verlag geschrieben.
Unter anderem schreibt er: „In zehn Punkten wird dort (in der Werbung, Anm. AR) mit eindeutig fremdenfeindlichen Thesen geworben wie ‚Wussten Sie, dass die wachsende Zahl von Vergewaltigungen durch Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis mit dem Klimawandel begründet ist?‘ (…) Die Schaltung solch eindeutig fremdenfeindlicher Anzeigen (…) ist verantwortungslos und absolut gefährlich. Eine Fernsehbeilage mit einem großen Verbreitungsradius wird als Instrument fremden- bzw. rechtsradikalen Gedankenguts benutzt.“
Der Autor betreibt notwendige Aufklärung
Natürlich wehrte sich Ulfkotte dagegen und wer in sein Buch schaut, versteht auch warum: Alles, was er auflistet, belegt er im wie schon erwähnten langen Quellenverzeichnis. Über eingangs genanntes Verbot, die offizielle Landesflagge zu zeigen, berichtete zum Beispiel die englische Zeitung Sunday Express vom 24. März 2008. Ulfkotte antwortete deshalb Sckerl: „Da ich ausschließlich renommierte europäische Zeitungen (aus 26 EU-Staaten) sowie Universitäten und Forschungsinstitute als Quellen habe, kann es eine Diskussion um die angebliche Thematik ‚Rechtsextremismus’ hier gar nicht geben.“
Warum also erntet Ulfkotte nicht nur von Sckerl so starken Widerspruch? Mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil er Aufklärung betreiben will – gegen die von vielen Politikern immer wieder vorgetragene Meinung, dass Einwanderung eine Bereicherung für Deutschland sei. Lässt man die grundsätzliche Frage außen vor, so zeigt Ulfkotte, dass die Folgen der Einwanderung zumindest so, wie er sie hier anhand von Fakten schildert, keine Bereicherung sind. Oder hält es jemand ernsthaft für eine kulturelle Bereicherung, wenn Gefängnistoiletten auf Kosten des Steuerzahlers umgebaut werden, weil Muslime beim Toilettengang weder mit Gesicht noch mit Rücken in Richtung Mekka sitzen dürfen, wie es die englische Zeitung The Sun am 20. April 2006 berichtete?
Oder hält es jemand ernsthaft für eine kulturelle Bereicherung, wenn die Ahmadiyya-Gemeinde in Deutschland den Standpunkt einer Studentin bekräftigt, Homosexualität sei durch den Verzehr von Schweinefleisch verursacht, wie es der Tagesspiegel am 15. April 2007 berichtete? Weil Ulfkotte über derlei berichtet und damit multikulturelle Gesellschaft hinterfragt, wird er von vielen gehasst. Ulfkotte muss damit leben, dass ihm vor allem Muslime mit Mord drohen.
Weckt das Interesse anderer mit dem multikulturellen Quiz!
„SOS Abendland. Die schleichende Islamisierung Europas“ sollte man gelesen haben. Und jeder der es gelesen hat, sollte es anderen empfehlen. Am besten macht man das, indem man ihnen das von Ulfkotte zusammengestellte multikulturelle Quiz zu Beginn des Buches vorlegt und betont, dass alle diese Ereignisse durch Quellen gedeckt sind. Wer dann nicht weiß, in welchem Land 25 Prozent der Muslime in einer, von der Regierung in Auftrag gegebenen, Studie sagten, dass sie Gewalt als ein gerechtfertigtes Mittel gegen Andersgläubige betrachten; wer nicht weiß, in welchem Land drei Muslime, die auf Polizisten geschossen hatten, wieder frei gelassen wurden, weil der Richter „Rassenunruhen“ befürchtete; wer dann ebenso nicht weiß, in welchem Land Polizisten seit 2008 Koran-Unterricht nehmen müssen, der sollte „SOS Abendland“ auf jeden Fall lesen.
Denjenigen, die selbst nach der Lektüre noch meinen, dass es sich bei den „mehr als 1000 aufgezeigten Beispielen“ um Einzelfälle handelt, die nicht repräsentativ für den islamischen Kulturkreis gelten könnten, nun, denen wird man jedoch auch mit Ulfkottes wichtigem Buch nicht mehr helfen können.
Udo Ulfkotte, SOS Abendland. Die schleichende Islamisierung Europas, Kopp Verlag, München, 2009, 19,95 Euro |