Alter Blog

1945: Wie die Amis vergewaltigten

gebhardtDie Historikerin Miriam Gebhardt hat soeben ein Buch vorgelegt, das bereits jetzt für einige Unruhe sorgt. In Als die Soldaten kamen räumt sie mit dem Fehlurteil auf, es hätte zum Ende des Zweiten Weltkrieges nur Vergewaltigungen von deutschen Frauen durch die Rote Armee gegeben. Gebhardt geht davon aus, daß auch die West-Alliierten massenhaft Frauen vergewaltigten.

Auf Basis einer etwas gewagten Rechnung geht sie davon aus, daß es ca. 190.000 Vergewaltigungen durch amerikanische Soldaten gab. Brisant: Dunkelhäutige waren wohl überproportional häufig die Täter.

Ob die Zahl tatsächlich so hoch liegt, etwas tiefer oder sogar noch höher, läßt sich heute schwer einschätzen. Fakt ist jedoch, daß Gebhardt wohl eine ganze Reihe neuer Quellen ausgewertet hat, die vermuten lassen, daß das Ausmaß der Vergewaltigungen durch die West-Allierten deutlich größer war, als es etwa der amerikanische Kriminologe J. Robert Lilly annimmt, der 11.000 Fälle schätzt.

Verwandte Themen

Barbarossa und der Zwang zur Politik Morgen jährt sich zum 77. Mal der Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Als am 22. Juni 1941 über drei Millionen deutsche Soldaten, sowie weit...
Wenn aus Gedenken Psychoterror wird Eine linksradikale, volksfeindliche Gruppe namens „Zentrum für politische Schönheit“ hat den AfD-Politiker Björn Höcke und seine Familie monatelang ge...
Rom im Zweiten Weltkrieg Die Rolle Pius XII. im Zweiten Weltkrieg ist mindestens umstritten. Ulrich Nersinger zeigt in einer bewegenden Reportage: Der Papst hat seine Kinder g...

Geboren 1985 in Karl-Marx-Stadt (heute: Chemnitz). Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik und BWL in Halle. Lebt in Dresden.

2 Kommentare zu “1945: Wie die Amis vergewaltigten

  1. Gardeleutnant

    Bis in die vorige Generation wußte in Südwestdeutschland jeder, daß die Franzosen hier gehaust haben wie die Wilden. Vor allem die nordafrikanischen Hilfstruppen waren gefürchtet. Warum sollten die US-Neger zivilisierter gewesen sein als die französischen?

  2. Arminius Arndt

    Daran ist nun wahrlich nichts sonderlich neues – nur dass es wohl alle 20 bis 30 Jahre neu publiziert werden muss, damit es nicht in Vergessenheit gerät. In Prozenten umgerechnet, waren es aber immer noch deutlich weniger Straftaten, die durch die US Armee am Boden (von Bomben- und Tieffliegerverbrechen möchte ich nicht anfangen, da könnte die Bilanz dann wieder anders aussehen) ausgeführt wurden, als durch die rote Armee. Aber ggf. ist die mittlerweile in Deutschland selbst auch in der Lügenpresse vorherrschende antiamerikanische Stimmung der Grund dafür, dass dieses mal eine breitere Verbreitung dieser geschichtlichen Tatsachen stattfindet.

    Als in einer US Garnisonsstadt groß gewordener möchte ich abschließend nur ergänzen, dass ab kurz nach dem Krieg keine Gewalt zur Erlangung von Sex für die GIs mehr notwendig war und die GIs keine großen Probleme hatten, deutsche Girlfriends zu finden, auch die schwarzen Soldaten hatten keinerlei Probleme, obwohl sie im übrigen innerhalb der US Army bis weit in die 80er Jahre hinein einen schweren Stand hatten. Der US- Kasernen Mc Donalds Parkplatz bspw. hatte den Spitznamen Mc Bitch, da man neben dem Burger auch ne Tussi finden konnte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Datenschutzinfo